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Dörfliches Begegnungszentrum Schönerstadt

Aussenansicht des Begegnungszentrums Schönerstadt; Foto: Regionalmanagement, Lothar Hofmeister

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Vorerzgebirgsregion Augustusburger Land

Bundesland:

Sachsen

Wettbewerbskategorie:

Aus Alt mach Neu


Projektbeschreibung:

Die Glockenturmschule in Schönerstadt ist ein repräsentatives ehemaliges Schulgebäude aus dem Jahr 1887. Das historische Gebäude ist das Wahrzeichen des Ortsteiles Schönerstadt, einem zur Stadt Oederan gehörendem Dorf mit rund 480 Einwohnern. Die alte Schule wurde 2011 nach einer umfangreichen Außen- und Innensanierung zu einem multifunktionalen Versorgungs- und Begegnungszentrum umgebaut. Das Projekt wurde über Eigenmittel der Stadt Oederan und Fördermittel der integrierten ländlichen Entwicklung finanziert. Ortschaftsrat, Feuerwehr, Kirchgemeinde, Landfrauenverein und Außenstelle für einen Allgemeinmediziner - alles findet Platz unter einem Dach. Genutzt werden die Räumlichkeiten auch für die Kinder- und Jugendarbeit, Veranstaltungen und vielen dörflichen Aktivitäten.
Ziel des Projektes war die Schaffung einer Begegnungsstätte, die viele Einwohner des Ortsteiles zusammenbringt, Interessen verbindet und Nähe für ein gemeinsames Dorfleben schafft. Das Begegnungszentrum fördert den Zusammenhalt und die Gemeinschaft der Menschen. Das Gebäude ist Anlaufstelle für die Dorfbewohner untereinander. Die verschiedenen Vereine und Gemeinschaften sind nicht isoliert voneinander, sondern ergänzen sich in ihrer Arbeit.

Da es im Ort nur eine bedingt geöffnete, kleine Einkaufsmöglichkeit gibt, ist das Begegnungszentrum eine gute Alternative, die Kontakte zwischen den Menschen zu beleben. Ein besonderer Vorteil ist die Konzentation der öffentlichen Daseinsvorsorge für Schönerstadt in einem Gebäude. Das hilft, den Bewirtschaftungsaufwand für die öffentlichen Einrichtungen in Grenzen zu halten und kann von den Dorfbewohnern selbst erledigt werden. Mit der Installation einer modernen Pelletheizung, die CO2-neutral ist, werden nachwachsende Rohstoffe genutzt.

Attraktivität des Dorfes:

Wie wird mit Hilfe des Projektes die Attraktivität des Dorfes gesteigert?

Das Dorfbild konnte entscheidend aufgewertet werden. Das Gebäude ist ein Wahrzeichen des Ortsteiles Schönerstadt und hätte ohne umfassende Sanierung nicht erhalten werden können. Die neuen und vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten beleben und aktivieren die Dorfgemeinschaft. Das historische Gebäude ist Bestandteil des harmonischen Dorfzentrums und fügt sich in die naturnahe Umgebung ein.

Aktive Dorfgemeinschaft:

Wurde bzw. wird das Gemeinschaftsgefühl gesteigert? Arbeiten für das Projekt verschiedene Akteursgruppen zusammen?

Das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Einwohnern konnte gesteigert werden. Die Verbundenheit zur Heimat wird mit der Pflege historischer Bausubstanz zum Ausdruck gebracht. Die Begegnungsstätte steht allen Bürgern offen. Der Raum für den Gottesdienst ist gleichzeitig Warteraum für die Arztsprechstunde und Treffpunkt des Landfrauenvereins. Kirchliche und weltliche Anschauungen werden miteinander verbunden.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird? Könnte das Projekt auf andere Dörfer übertragen werden?

Die Begegnungsstätte wird ständig genutzt und ist zum Bestandteil des Dorflebens geworden. Das Projekt könnte durchaus anderen Dörfern als Vorbild für ein eigenes Dorfgemeinschaftshaus zur Umnutzung z. B. ehemaliger Schulgebäude dienen.

Integrierte Ländliche Entwicklung:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Die Stadt Oederan ist Mitglied der Vorerzgebirgsregion Augustusburger Land, die als LEADER-Gebiet 2007 ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept erarbeitet hat. Ziel des ILEK ist u.a. die Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen im ländlichen Raum sowie die Schaffung eines familienfreundlichen Wohnumfeldes. Dabei ist die Stadt Oederan ebenso wie die weiteren 7 Mitgliedskommunen sehr daran interessiert, regionale Akteure zusammenzubringen und Bürger zur Mitarbeit zu motivieren.

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