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Backhaus Otterberg

Aussenansicht und zwei Mitglieder des Backhaus Otterberg; Foto: LAG Donnersberger und Lauterer Land

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Donnersberger und Lautrer Land

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Wettbewerbskategorie:

Jung und Alt


Projektbeschreibung:

Auf dem Außengelände des CVJM-Zentrums Johannishöhe in Otterberg wurde im Herbst 2009 vom CVJM ein Backhaus, bestehend aus einem überdachten, verkleideten Backofen und einer anschließenden überdachten, langen Holztafel unter Nutzung heimischer Hölzer errichtet. Es wird hauptsächlich für Projekte der CVJM selbst sowie der Tourist-Information Otterberg genutzt, kann aber auch von Privatpersonen oder Institutionen (Kindergärten und Schulen der Region, Landfrauenverband, etc.) für eigene Veranstaltungen gemietet werden.

Das Backhaus dient mittlerweile als der zentralen Treffpunkt für verschiedene Gruppen. Es finden im Backhaus hauptsächlich Veranstaltungen statt, die das Backen mit Nahrungsmitteln und Produkten aus der lokalen Umgebung und unter Nutzung alter und neuer Handwerks- und Haushaltstechniken zum Inhalt haben. Dadurch werden neben dem Erhalt und der Weitergabe von heimatbezogenem Wissen und Techniken der Austausch und die Kommunikation von jungen und alten Menschen mit und ohne Behinderung gefördert und diese für regionale Produkte sensibilisiert. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und der Überalterung der Gesellschaft, die sich auch auf die Stadt Otterberg und ihre Ortsgemeinden auswirken, unterstützt das Projekt den Dialog der Generationen, basierend auf dem Thema Brotherstellung. Durch sein vielfältiges Programmangebot trägt das Projekt dahingehend zur Belebung des Ortskerns bei, dass gemeinsame Freizeitaktivitäten von jungen und alten Menschen mit und ohne Behinderung geschaffen wurden, die es vorher in Otterberg und Umgebung so nicht gab. Darüber hinaus leistet es einen Beitrag zur touristischen Bedeutung der Stadt Otterberg und ihren Waldlandschaften. Um den Bekanntheitsgrad zu steigern, führen das CVJM, die Verbandsgemeinde, die Forstverwaltung und die Landfrauen die entsprechenden, flankierenden Marketingmaßnahmen durch.

Attraktivität des Dorfes:

Wie wird mit Hilfe des Projektes die Attraktivität des Dorfes gesteigert?

Die Attraktivität wird in Bezug zur historischen Architektur und durch die Verwendung von heimischen Materialien beim Bau des Backhauses gesteigert. Darüber hinaus wirkt sich eine aktive Dorfgemeinschaft positiv auf die Attraktivität der Gemeinde als Wohnstandort aus.

Aktive Dorfgemeinschaft:

Wurde bzw. wird das Gemeinschaftsgefühl gesteigert? Arbeiten für das Projekt verschiedene Akteursgruppen zusammen?

Das Projekt ist gezielt auf die Aktivierung der Dorfgemeinschaft ausgerichtet, da im Backhaus junge und alte Menschen mit und ohne Behinderung zusammenkommen, sich austauschen und gemeinsam ihre Freizeit gestalten. Das dort vermittelte Wissen zu Heimat, Geschichte und kulinarischen Produkten unterstützt die Verwurzelung der Menschen in ihrem Dorf, wodurch Engagement und allgemeine Lebensqualität deutlich gesteigert werden.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird? Könnte das Projekt auf andere Dörfer übertragen werden?

Die Unterhaltungskosten für das Backhaus halten sich im verträglichen Rahmen und lassen sich über zusätzliche Vermietung des Backhauses an weitere Institutionen und Privatpersonen aufbringen. Darüber hinaus ist es einer der zentralen Bestandteile des Gästeprogramms des CVJM, wodurch eine stetige Nutzung garantiert ist. Die Bauausführung mit heimischen Werkstoffen und die Arbeit mit regionalen Produkten tragen zur Sensibilisierung der Teilnehmer in Bezug auf nachhaltiges Bauen und Wirtschaften bei.

Integrierte Ländliche Entwicklung:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Das Projekt verknüpft zwei wichtige Handlungsfelder der lokalen integrierten ländlichen Entwicklungsstrategie der LAG Donnersberger und Lautrer Land. So trägt es zum einen zur Belebung der Dorfkultur und des sozialen Lebens bei, zum anderen fördert es das Wissen über und die Nachfrage nach regionalen Produkten. Das Regionalmanagement beriet den Projektträger im Hinblick auf Projektkonzeption, Finanzierungsmöglichkeiten und LEADER-Fördermittelbeantragung und organisierte die Abstimmung der Projektpartner.

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