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Zukunftsgerechte Wohnformen und Services - Ein Projekt für nachhaltige Entwicklung im Landkreis Germersheim

Leitfaden "Zukunftsgerechte Wohnformen" Foto: Kreisverwaltung Germersheim

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

ILE-Region Südpfalz

Bundesland:

Rheinland-Pfalz

Wettbewerbskategorie:

Innen statt außen


Projektbeschreibung:

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels möchte die Kreisverwaltung Germersheim den Landkreis in seiner Funktion als Wohnstandort stärken. Dafür hat sie einen kreisweiten Prozess unter dem Titel "Zukunftsgerechte Wohnformen und Services" initiiert, der in erster Linie Bürger und kommunale Vertreter für das Thema sensibilisieren sollte. Im Rahmen eines Beteiligungsverfahrens hat die Kreisverwaltung über Expertengespräche lokale Erfordernisse ermittelt und erste praktische Umsetzungsmöglichkeiten diskutiert. Da die räumliche Struktur des Kreisgebietes sehr heterogen, also teils ländlich, teils städtisch ist, bieten sich sehr vielfältige Möglichkeiten und Chancen im Bereich Wohnen, Bauen und Services. Ein spezielles Augenmerk legt die Kreisverwaltung auf Wohnformen für die Generation 50+ und auf das generationenübergreifende Wohnen. Gemeinschaftliches Wohnen ist – vor allem als Beitrag zu ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit – interessant.

Ergebnis dieses Prozesses ist ein Leitfaden, der Lösungsansätze zur Initiierung und Umsetzung lokaler Wohnprojekte oder Wohnumfeldmaßnahmen bietet. Dieser gilt den Gemeinden sowohl als Handlungsgrundlage für die eigene Entwicklung und die Identifizierung vorhandener Potenziale als auch zur Beratung von Investoren und Bürgern.

Aktiver Umgang:

Wie werden mit Hilfe des Projekts die Folgen des demografischen Wandels  aktiv angegangen?

Mit dem Prozess sollten Bürger und die Gemeinden über das Thema demografischer Wandel informiert und dafür sensibilisiert werden. Deswegen wurden bei dem Beteiligungsverfahren Bürger, Fachexperten, die Politik und die Verwaltung involviert.

Im erarbeiteten Leitfaden werden nun die Gemeinden, mögliche Investoren, aber auch Bürger über vielfältige Möglichkeiten und Projektbeispiele informiert. Viele dieser Ideen ermöglichen selbst mit wenig Geld eine spürbare Verbesserung im gemeindlichen und privaten Wohnumfeld.

Neue Wege:

Welche neuen Wege wurden für das Projekt  - die Entwicklung oder die Umsetzung - gewählt? Inwieweit geht der Blick auch "über den Tellerrand hinaus"? (z. B. Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg, Zusammenarbeit verschiedener Akteursgruppen, generationsübergreifende Zusammenarbeit)

31 Ortsgemeinden und ihre Bürger, zahlreiche Verbände und Vereine, Planer und die Verwaltung haben in diesem Prozess interkommunal und interdisziplinär zusammen gearbeitet. Neben der Bewusstseinsbildung – für die Kernthemen Wohnen, Infrastruktur, Versorgung und Gemeinschaft – wurden bereits umgesetzte Modellprojekte weiterentwickelt und in den Leitfaden eingearbeitet. Dieser bietet nun konkret anwendbare Umsetzungswerkzeuge für die Gemeinden.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird?

Mit der Durchführung des Prozesses sowie dem erarbeiteten Leitfaden wurden die Grundlagen für die Entwicklung gemeinsamer Strategien sowie Kooperationen auf übergemeindlicher Ebene gelegt. Darüber hinaus wurde ein kreisweites, sich langfristig tragendes Netzwerk geschaffen. Dieses bezieht kontinuierlich weitere Akteure und Potenziale mit ein.

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Der Impuls, das Thema Wohnen aufzuarbeiten, entstammt der Projektgruppe "Netzwerk Stadt- und Dorferneuerung" aus der ILE-Region Südpfalz. Da viele Gemeinden des Landkreises vor ähnlichen Zukunftsaufgaben stehen und eine grundsätzliche Aufarbeitung des Themas nicht durch ILE finanziert werden konnte, hat der Landkreis als ersten Impuls die Erarbeitung des Leitfadens aus Eigenmitteln beauftragt. Die guten Ideen aus der Beteiligungsstruktur des ILE-Prozesses wurden hier mit aufgenommen.

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