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Unser Dorf - Fit für die Zukunft

Auftaktveranstaltung; Foto: Torsten Czech, LAG Biosphärenreservat Bliesgau

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Biosphärenreserevat Bliesgau

Bundesland:

Saarland

Wettbewerbskategorie:

Innen statt außen


Projektbeschreibung:

Das Leader-Leitprojekt "Unser Dorf - Fit für die Zukunft" im Biosphärenreservat Bliesgau stellt Modernisierungsplanungen und Energieeinsparmaßnahmen bei Wohngebäuden in den Zusammenhang mit der demographischen Entwicklung. Unter Beteiligung von Bürgern, Handwerkern, Architekten und Planern wie auch der zuständigen Verwaltungen werden Leitfäden für die energetische Gebäudesanierung im ländlichen Raum unter Berücksichtigung baukultureller und regionaltypischer Aspekte als Beitrag zur Werterhaltung der Dörfer und zur Wirtschaftsförderung im ländlichen Raum erarbeitet. Dazu werden in der Gemeinde Gersheim, Ortsteil Bliesdalheim, 20 repräsentative Gebäude  unterschiedlichen Typs und Bauepoche ausgewählt und von Gebäudenergieberatern untersucht. Die Ergebnisse der einzelnen Gebäudeenergieberatungen werden in einer Sanierungsempfehlung dargestellt und Leitfäden erarbeitet. Ein Expertengremium bestehend aus Gebäudeenergieberatern, Planern, Architekten, Handwerkern und Vertretern der Verwaltung wird auch im Hinblick auf die gestalterischen Anforderungen der historisch gewachsenen Orte im Bliesgau sowie die verwendeten Baumaterialien, die Ergebnisse zusammenfassen und Handlungsempfehlungen formulieren. Die Leitfäden werden der Bevölkerung, den Gemeinden, Handwerkern und Planern zur Verfügung gestellt. Während der Projektlaufzeit erfolgen bereits erste modellhafte Umsetzungen von Sanierungsempfehlungen.

Aktiver Umgang:

Wie werden mit Hilfe des Projekts die Folgen des demografischen Wandels  aktiv angegangen?

Das Projekt verfolgt vorrangig das Ziel, Wege und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie die Dorfinnenentwicklung vor der Außenentwicklung vorangetrieben werden und somit eine Belebung des Dorfzentrums erfolgen kann. Die alten Ortskerne im ländlichen Raum mit ihrer alten Bausubstanz sind akut vom Leerstand bedroht. Vielfach sind diese Gebäude nur noch von älteren Menschen bewohnt, deren Nachkommen entweder weggezogen sind oder an dem Gebäude kein Interesse haben.

Neue Wege:

Welche neuen Wege wurden für das Projekt  - die Entwicklung oder die Umsetzung - gewählt? Inwieweit geht der Blick auch "über den Tellerrand hinaus"? (z. B. Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg, Zusammenarbeit verschiedener Akteursgruppen, generationsübergreifende Zusammenarbeit)

Bei dem Projekt handelt es sich um keine Einzelmaßnahme, sondern um eine integrierte Vorgehensweise. Die gesamte Dorfbevölkerung und auch die der umliegenden Orte werden durch Informationsveranstaltungen, Workshops und individuelle Beratung beteiligt und informiert. Ebenso wird das regionale Handwerk angesprochen und durch gezielte Schulungsmaßnahmen qualifiziert. Behörden und Banken sind in den Prozess involviert.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird?

Das Projekt ist für die Dauer von zwei Jahren angelegt. Während dieser Zeit sollen Informationen, Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zu einer Bewusstseinsschärfung in der Bevölkerung des Dorfes und darüber hinaus in der gesamten Region führen. Da das Projekt keine investiven Maßnahmen fördert, sondern gezielte Beratung auslösen möchte, wird das Projekt auch nach Ablauf noch entsprechende Investitionen nach sich ziehen.

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Das Projekt versteht sich als Ergänzung und Unterstützung bereits bestehender Ziele in der regionalen Entwicklung des Biosphärenreservates Bliesgau. Die Gemeinde ist eng vernetzt mit dem Biosphärenzweckverband, der Saarpfalz-Touristik, der LAG und der Handwerkskammer und möchte ein Modell für die gesamte Region schaffen, einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Belebung der Dörfer leisten, die regionale Baukultur erhalten und das Biosphärenreservat als touristische Destination in Wert setzen.

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