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Schwarzwald barrierefrei erleben

Den Schwarzwald barrierefrei erleben; Foto: Charly Ebel, © Leader-Region Nordschwarzwald

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Mittlerer Schwarzwald und Leader-Region Nordschwarzwald

Bundesland:

Baden-Württemberg

Wettbewerbskategorie:

Beweglich bleiben


Projektbeschreibung:

Über 6,7 Millionen schwerbehinderte Menschen in Deutschland suchen im Urlaub und in der Freizeit nach Entspannung, attraktiven Gesundheitsangeboten, gesundem Klima und Natur. Urlaubs- und Erholungsregionen sollen für diese Zielgruppe barrierefrei sein. Auch bedingt durch den demografischen Wandel werden diese Merkmale zunehmend von älteren Menschen nachgefragt. Deshalb haben die Leader-Aktionsgruppen Mittlerer Schwarzwald und Nordschwarzwald das Kooperationsprojekt "Schwarzwald barrierefrei erleben" angestoßen. Sie wollen ihre Urlaubsregion Schwarzwald für alle erlebbar machen. Auch den in der Region lebenden Menschen sollen diese neuen Angebote ein barrierefreies Leben in der Heimat ermöglichen.

Im Rahmen des Projekts wurden in einem ersten Schritt in 30 Gemeinden der Leader-Gebiete Bestandsaufnahmen entlang der gesamten touristischen Servicekette durchgeführt. Hierbei wurde die zielgruppenspezifische Zugänglichkeit aller Einrichtungen erhoben, beschrieben, aufbereitet und anschließend die Ergebnisse in einer Broschüre sowie auf einer barrierefreien Internetseite Touristen, einheimischen Bürgern und Gastgebern präsentiert. Darüber hinaus wurden umfangreiche Handlungsempfehlungen zur besseren Barrierefreiheit der einzelnen Einrichtungen formuliert. Alle teilnehmenden Gemeinden, aber auch privat-gewerbliche Antragsteller entwickeln zur Zeit investive Folgeprojekte.

Umgesetzt wurde das Projekt von der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle e.V. (NatKo).

Aktiver Umgang:

Wie werden mit Hilfe des Projekts die Folgen des demografischen Wandels  aktiv angegangen?

Nach der Bestandsaufnahme zur Barrierefreiheit in den Gemeinden und der Erstellung von Handlungsempfehlungen sind alle sozialpolitisch Verantwortlichen sensibilisiert. Die teilnehmenden Gemeinden und die privat-gewerblichen Antragsteller setzen Konzepte zur barrierefreien Nutzung von Einrichtungen, z.B. Gasthäuser, WC-Anlagen, Wanderwege etc. um, sowohl für die Gäste als auch die heimische Bevölkerung.

Neue Wege:

Welche neuen Wege wurden für das Projekt  - die Entwicklung oder die Umsetzung - gewählt? Inwieweit geht der Blick auch "über den Tellerrand hinaus"? (z. B. Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg, Zusammenarbeit verschiedener Akteursgruppen, generationsübergreifende Zusammenarbeit)

Bei diesem Projekt arbeiten sowohl Gemeinden als auch touristische Anbieter eng zusammen. Es wurden darüber hinaus "Barrierefreikoordinatoren" ernannt und qualifiziert. Dies sind Personen aus den Bereichen Touristinformation, Stadtbauamt, Sozialamt etc., die als Schnittstelle zwischen den Dienstleistern und der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle e.V. (NatKo) fungieren. Das Marketing für "Schwarzwald barrierefrei erleben" erfolgt gebietsübergreifend und in Zusammenarbeit mit der Schwarzwald-Tourismus GmbH (STG) und der Tourismus-Marketing Baden-Württemberg (TMBW).

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird?

Die teilnehmenden Gemeinden sind für das Thema sensibilisiert. Durch interkommunale Folgeprojekte wird die Zusammenarbeit auch weiter geführt. Schon zu Projektbeginn wurde ein Logo nach der Corporate Identity der STG entworfen und in die Öffentlichkeitsarbeit eingebunden, um eine größtmögliche Identifikation zu erreichen. Eine eigene Homepage, die ständig erweiterbar ist (Gemeinden und Dienstleister), sorgt für die Nachhaltigkeit des Projekts.

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Über die Projektträger LAG Mittlerer Schwarzwald und LAG Nordschwarzwald sind 30 Kommunen in das Projekt eingebunden (20 Gemeinden aus dem Mittleren Schwarzwald und 10 Gemeinden aus dem Nordschwarzwald).

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