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Ländliches Kultur-, Bildungs- & Erlebniszentrum Hof Viehbrook

Bewohner des Hofes Viehbrook. Foto: Kirsten Voß

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Aktivregion Schwentine-Holsteinische Schweiz

Bundesland:

Schleswig-Holstein

Wettbewerbskategorie:

Lernen und lehren


Projektbeschreibung:

Der Hof Viehbrook, ein alter landwirtschaftlicher Resthof mit historischer Schmiede und Backhaus in der Gemeinde Rendswühren, wird derzeit mit großem ideellen und finanziellen Aufwand zu einem ländlichen Kultur-, Bildungs- und Erlebniszentrum umgebaut. Das zukünftige Nutzungskonzept sieht eine ganz bunte Mischung aus Landwirtschaft, Gastronomie, Bildung, Pädagogik, Nahversorgung und Freizeitangeboten vor.

2008 hat Familie Voß den ehemaligen Familienhof zurückgekauft und arbeitet seitdem an der Umgestaltung. Die Familie hat gemeinsam das zukünftige Nutzungskonzept entwickelt und arbeitet seitdem kontinuierlich an der Umsetzung. Ziel ist es, durch eine bunte Mischung an Angeboten und Möglichkeiten, viele verschiedene Menschen und Zielgruppen anzusprechen und ihnen eine große Vielfalt an all den Dingen zu bieten, die das Landleben lebens- und liebenswert machen. Unter anderem wird auf dem Hof auch wieder Landwirtschaft im kleinen Stil betrieben. Als anerkannte Nutztierarche werden alte, vom Aussterben bedrohte Haus- und Nutztierrassen gezüchtet und aufgezogen.

Seit November 2008 steht der Hof unter Denkmalschutz und ist ein eingetragenes Kulturdenkmal des Landes Schleswig-Holstein. 2009 konnte das Land Schleswig-Holstein für das Konzept und die Ideen begeistert werden. Seit Juli 2009 ist der Hof Viehbrook Leuchtturmprojekt der AktivRegionen des Landes. Seitdem wird das Vorhaben vom Land Schleswig-Holstein und der Europäischen Union im Rahmen des Zukunftprogrammes Ländlicher Raum gefördert und unterstützt. Der Umbau und die Restaurierung sind sehr arbeitsaufwändig und kostenintensiv. Insgesamt werden in die alte Hofstelle 2,3 Millionen Euro investiert; im Rahmen des Leuchtturmprojektes ist ein Investitionskostenzuschuss in Höhe von 500.000 Euro möglich.

Aktiver Umgang:

Wie werden mit Hilfe des Projekts die Folgen des demografischen Wandels  aktiv angegangen?

Das Konzept, die alte Hofstelle zu einem ländlichen Kultur-, Bildungs- & Erlebniszentrum umzubauen, beinhaltet viele Facetten, die den Problemen des demografischen Wandels entgegenwirken. In seiner Vielfalt mit Bildungs-, Freizeit- und Nahversorgungsangeboten spricht die geplante Hofnutzung ein sehr breites Publikum an. Der Hof soll zukünftig viele verschiedene Bereiche abdecken und hierdurch einen Beitrag zur Steigerung der Lebensqualität, der Nahversorgung und der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum leisten.

Neue Wege:

Welche neuen Wege wurden für das Projekt  - die Entwicklung oder die Umsetzung - gewählt? Inwieweit geht der Blick auch "über den Tellerrand hinaus"? (z. B. Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg, Zusammenarbeit verschiedener Akteursgruppen, generationsübergreifende Zusammenarbeit)

Für das Vorhaben wurde ein individuelles, vielleicht auch etwas ungewöhnliches Konzept entwickelt, dass viele innovative Komponenten beinhaltet. Schnell konnten Projektpartner gefunden werden. Von Anfang an gab es eine gute Zusammenarbeit mit der AktivRegion, dem Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume und dem Landwirtschaftsministerium. Durch diese intensive Zusammenarbeit konnte gezeigt werden, dass der Erhalt historischer Gebäude und eine innovative Nutzung zusammen funktionieren können.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird?

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – finden sich in dem Vorhaben an unterschiedlichster Stelle wieder. Das Projekt ist nach unternehmerischen Gesichtspunkten aufgebaut und basiert auf mehreren Standbeinen.

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Die Zusammenarbeit mit der AktivRegion ist sehr gut. Von Anfang an gab es eine Projektbegleitung. Gemeinsam wurde der Weg bis hin zum Leuchtturmprojekt beschritten. Seitdem findet eine kontinuierliche Zusammenarbeit und Projektbegleitung statt. Seit Anfang des Jahres werden auch gemeinsam Veranstaltungen durchgeführt, um über das Projekt und den damit verbundenen Weg zu berichten und andere Menschen zu motivieren, sich aktiv in die Umgestaltung des ländlichen Raumes einzubringen.

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