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Haus der Zukunft - Thüle

Die Thüler Dorfgemeinschaft vor dem Haus der Zukunft; Foto: Stadt Salzkotten/Grundschule Thüle

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Südliches Paderborner Land

Bundesland:

Nordrhein-Westfalen

Wettbewerbskategorie:

Lernen und lehren


Projektbeschreibung:

Im Rahmen des Projektes "Haus der Zukunft" wurde die Bischof-von-Ketteler-Grundschule in Thüle zum Zentrum der Kinder-, Jugend- und Bildungsarbeit erweitert. Dies wurde nötig, weil die bestehende Grundschule über keine Räumlichkeiten für eine Ganztagsbetreuung der Kinder verfügt und die Räume des Spielmannszugvereins nicht mehr zeitgemäß für die Jugendarbeit waren.

Im neuen Anbau, dem "Haus der Zukunft", finden nun unter anderem ein großer Proberaum für den Spielmannszug Platz, eine neue Küche sowie neue Toiletten. Durch die Akustikdecke macht den rund 75 aktiven Musikern, darunter 30 Jugendliche, das Musizieren noch mehr Spaß. Hier findet nun unter anderem die musikalische Früherziehung statt. Insgesamt verteilt sich die neue Fläche auf drei Etagen und umfasst 352 m². Über das größere Raumangebot freuen sich auch Eltern und Kinder, da der Bedarf für eine Betreuung vor und nach dem Unterricht gestiegen ist. Erstmalig verfügt die Schule nun auch über ein eigenes Lehrerzimmer. Zudem entstanden ein Erste-Hilfe-Raum und ein Mehrzweckraum, der vor allem als Musikraum genutzt wird. Weitere Gruppenräume bieten vielfältige Nutzungsmöglichkeiten, wie Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche, aber auch Kindertheater oder Kochkurse. Sie werden vor allem für die Mittagsbetreuung genutzt. Im "Haus der Zukunft" finden sich Jung und Alt zu Aktivitäten ein. Gemeinsam wird gebacken und gebastelt. Auch gesunde Ernährung kommt hier nicht zu kurz.

Der Anbau und die Sanierung der Grundschule zum "Haus der Zukunft" kostete rund 420.000 EUR. Bei einer Sammelaktion unter Thüler Bürgerinnen und Bürgern kamen 50.000 EUR zusammen. Weitere 30.000 EUR steuerte der Spielmannszug bei. Fördermittel gab es von der Stadt in Höhe von 100.000 EUR sowie aus dem EU-Programm "Leader+" (120.000 EUR). Den Rest haben die Thüler in Eigenleistung aufgebracht (120.000 EUR), indem sie beim Bau oder der Verpflegung der Handwerker halfen. Von 420.000 EUR wurden also immerhin 200.000 EUR komplett aus privater Hand beigesteuert. Dies ist eine beeindruckende Summe, die vom großen Engagement in der Region zeugt.

Aktiver Umgang:

Wie werden mit Hilfe des Projekts die Folgen des demografischen Wandels  aktiv angegangen?

Im "Haus der Zukunft" finden sich Jung und Alt zu Aktivitäten ein. Gemeinsam wird gebacken und gebastelt. Auch gesunde Ernährung kommt hier nicht zu kurz. Die Musikalische Früherziehung, ein Workshop des Spielmannszugs, gibt den Kleinsten die Möglichkeit spielerisch die Welt der Musik zu entdecken. Durch die Angebote wird der Zusammenhalt der Generationen weiter gefestigt und belebt. Die ausgeweitete Ganztagsbetreuung entlastet zudem junge berufstätige Eltern.

Neue Wege:

Welche neuen Wege wurden für das Projekt  - die Entwicklung oder die Umsetzung - gewählt? Inwieweit geht der Blick auch "über den Tellerrand hinaus"? (z. B. Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg, Zusammenarbeit verschiedener Akteursgruppen, generationsübergreifende Zusammenarbeit)

Um das "Haus der Zukunft" zu verwirklichen, wurden die Schule, Vereine und die gesamte Dorfgemeinschaft mobilisiert. So leisteten ehrenamtliche Helfer aus Thüle mehr als 4564 Arbeitsstunden auf der Baustelle. Dies ist eine enorme Leistung. Gelder kamen zudem reichlich durch Haussammlungen und Sponsoren zusammen.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird?

Für die Zukunft sind bereits weitere Kurse in Planung. Von der Infrastruktur her liegen jetzt die Schule und das "Haus der Zukunft" mit der Turnhalle, die Kirche, die Feuerwehr, der Kindergarten, der Friedhof und das Pastorat zentral in der Ortschaft Thüle. Hierdurch ergeben sich Synergieeffekte mit den Vereinsaktivitäten in Thüle. Darüber hinaus gibt es Synergien mit dem Bündnis der Familien in Salzkotten. Das große Angebot ist für alle eine Bereicherung, sei es in sozialer, pädagogischer oder gesundheitlicher Hinsicht.

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Beim Bau des "Hauses der Zukunft" arbeitete die Thüler Dorfgemeinschaft eng mit der Stadt Salzkotten und der Leaderregion "Südliches Paderborner Land e. V." zusammen. Es fanden einige intensive Gespräche und Ortsbegehungen statt. Neue Kontakte und Freundschaften konnten geknüpft werden. Außerdem gab es finanzielle Unterstützungen von der Stadt in Höhe von 100.000 EUR sowie "Leader+"-Mittel über 120.000 EUR. Hand in Hand wurde so ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt.

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