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Pilotprojekt "Haffperspektiven"

Hafen am Stettiner Haff; Foto: R. Müsebeck

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Leader-Region Stettiner Haff

Bundesland:

Mecklenburg-Vorpommern

Wettbewerbskategorie:

Beweglich bleiben


Projektbeschreibung:

Zusammenarbeit über gemeindliche Grenzen hinweg das schreiben die Gemeinden Grambin, Leopoldshagen und Mönkebude an der südlichen Stettiner Haffküste schon seit 10 Jahren groß. Und so betreiben die Gemeinden gemeinsam eine Tagesstätte für Kinder und eine Grundschule. Auch das rege Vereinsleben findet über die kommunalen Grenzen hinweg statt.

Um die absehbaren wirtschaftlichen und demografischen Wandlungsprozesse aufzufangen, soll diese interkommunale Kooperation in den nächsten Jahren ausgebaut werden. Viel stärker wollen die Orte ihre Aktivitäten miteinander vernetzen und konkrete Einzelmaßnahmen umsetzen. Haffperspektiven – so lautet der Titel des gemeinsamen Pilotprojektes. Zum Start des Projektes wurde ein Handlungskonzept erarbeitet und verabschiedet. Hierbei haben alle Beteiligten die Schwächen der Region definiert und gemeinsam die Stärken herausgearbeitet.

Touristisch hat das Stettiner Haff einiges zu bieten: die Landschaft ist naturbelassen, wald- und wasserreich, wird aber vorrangig land- und forstwirtschaftlich genutzt. Gerade diese Standortvorteile sind eine Chance für die Region, der demografischen Entwicklung Einhalt zu bieten. Um die Tourismuspotenziale richtig ausschöpfen zu können, müssten die Angebote aber sinnvoll ausgebaut werden. Aufgrund der angespannten kommunalen Haushalte geht das nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Deswegen planen alle drei Gemeinden in den nächsten Jahren, die touristische Infrastruktur zu fördern und mehr Angebote für Senioren und Familien zu schaffen. Gleichzeitig soll die Versorgung der lokalen Bevölkerung verbessert werden und beispielsweise die Ganztagsbetreuung ausgebaut, die vorhandenen Dorfläden erweitert oder ein Seniorengarten angelegt werden.

Mit dem Projekt "Haffperspektiven" soll die Region geografisch, naturräumlich, siedlungshistorisch und wirtschaftlich abgestimmt für die Zukunft fit gemacht werden.

Aktiver Umgang:

Wie werden mit Hilfe des Projekts die Folgen des demografischen Wandels  aktiv angegangen?

Strukturbestimmende Bereiche der lokalen Wirtschaft stärken; Stabilisierung der Versorgung / Daseinsvorsorge; Stärkung des Gemeinschaftslebens und der Zusammengehörigkeit der drei Gemeinden; Sicherung der identitätsprägenden baukulturellen Entwicklung; ausgewogene ökologische Entwicklung.

Neue Wege:

Welche neuen Wege wurden für das Projekt  - die Entwicklung oder die Umsetzung - gewählt? Inwieweit geht der Blick auch "über den Tellerrand hinaus"? (z. B. Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg, Zusammenarbeit verschiedener Akteursgruppen, generationsübergreifende Zusammenarbeit)

Alle drei Gemeinden haben gemeinsam mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern einen ausführlichen, konstruktiven, diskussionsoffenen Abstimmungsprozess (Bürgerversammlungen, Arbeitsgruppen) über mehrere Wochen durchgeführt, dessen Ergebnis das Handlungskonzept ist.

Nachhaltiger Charakter:

Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird?

Die avisierte Laufzeit beträgt 5 Jahre. Sie ist allerdings u.a. von der Finanzierbarkeit von Maßnahmen und der finanziellen Leistungsfähigkeit der drei Gemeinden abhängig.

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region:

Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

Es besteht stetiger Kontakt zur LAG Stettiner Haff. Bei einigen Vorhaben besteht die Möglichkeit zur Finanzierung über das Leader-Programm.

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