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Wettbewerb - Gemeinsam stark sein

Landwirtschaftsministerin Aigner und Innenminister Friedrich auf der Landschau-Bühne; Foto: BMELV/Ossenbrink

Motto: Demografischer Wandel

Beim Abendempfang des Zukunftsforums Ländliche Entwicklung ("Ländliche Räume im demografischen Wandel") am 25. Januar 2012 überreichten Frau Ministerin Aigner (BMELV) und Herr Minister Friedrich (BMI) den Preisträgern die Urkunden.

Die meisten Stimmen für sich gewinnen konnten die nachfolgenden drei Projekte: Das "Wittlager Land – Den Wandel zukunftssicher gestalten!" aus Niedersachsen (1. Platz),  das  "Ländliche Kultur-, Bildungs- & Erlebniszentrum Hof Viehbrook" aus Schleswig-Holstein (2. Platz) und das Projekt "Schwarzwald barrierefrei erleben" aus Baden-Württemberg (3. Platz).


Die Vertreter der drei Siegerprojekte mit Landwirtschaftsministerin Aigner und Innenminister Friedrich; Foto: BMELV/Ossenbrink

Wie funktioniert der Wettbewerb "Gemeinsam stark sein"?

Erstmalig führte die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume den Wettbewerb 2010 durch – mit großem Erfolg. Entstanden ist die Idee aus der Zusammenarbeit mit den Leader-Netzwerken der Länder. Ziel war und ist es, zu zeigen, dass Regionalentwicklung und engagierte Bürger zusammen gehören. Dieses Zusammenspiel sollte mit dem Wettbewerb über die regionalen Grenzen hinweg bekannt gemacht und gewürdigt werden.

Nach dem erfolgreichen ersten Durchlauf, hat sich die DVS entschlossen, den Wettbewerb "Gemeinsam stark sein" jährlich durchzuführen und die Preisträger im Rahmen der Internationalen Grünen Woche auszuzeichnen, denn die Projekte bzw. ihre Ideengeber stehen mit IHREM Engagement für die ländlichen Räume Deutschlands.

Wie schon beim ersten Mal erhielt die DVS Ländliche Räume tatkräftige Unterstützung von den Bundesländern und von Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

2011 wurde bundesweit nach Projekten gesucht, die verdeutlichen, wie die Regionen konkret die Folgen des demografischen Wandels angehen. Denn vor Ort zeigt sich, dass die Leader- und ILE-Regionen – insgesamt 394 Regionen – "den Kopf nicht in den Sand stecken", sondern aktiv mit den Herausforderungen umgehen. Generationsübergreifend werden Projekte umgesetzt, Kommunen schließen sich über die Gemeindegrenzen hinweg zusammen und initiieren Projekte, um innerörtliche Leerstände zu vermeiden. Private organisieren die Kinder- und Jugendbetreuung oder arbeiten mit an neuen Lehr- und Lernkonzepten für die Schulen.

Was ist das besondere an dem Wettbewerb?

Die Projekte werden nicht von einer Jury bewertet, sondern ganz nach dem Bottom-Up-Ansatz stimmen die Akteure der Leader- und ILE-Regionen und die Fachreferenten der Länder Online ab. Einen Monat lang konnten auf der Website der DVS die 27 Projekte (Finalisten) bewertet werden.

Neben einer kurzen Projektbeschreibung, beantworten alle Projektträger die folgenden Fragen (und gleichzeitig auch Bewertungskriterien):

  • Kriterium "Aktiver Umgang"
    Wie werden mit Hilfe des Projektes die Folgen des demografischen Wandels aktiv angegangen?
  • Kriterium "Neue Wege"
    Welche neuen Wege wurden für das Projekt – die Entwicklung oder die Umsetzung – gewählt? Inwieweit geht der Blick auch "über den Tellerrand hinaus"? ( z.B. Zusammenarbeit über die Gemeindegrenzen hinweg, Zusammenarbeit verschiedener Akteursgruppen, generationsübergreifende Zusammenarbeit)
  • Kriterium "Nachhaltiger Charakter"
    Ist das Projekt so angelegt, dass es auch langfristig laufen und funktionieren wird?
  • Kriterium "Integrierte Ländliche Entwicklung"
    Wie ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die Arbeit der ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist diese Zusammenarbeit?

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