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Nachbau eines historischen Vierländer Gemüseewers

Historischer Vierländer Gemüseewer<br>Foto: Archiv Kultur- & Geschichtskontor, Hamburg-Bergedorf/Herbert Dahm

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Stadt-Land-Fluß-Hamburg e. V.

Bundesland:

Hamburg


Projektbeschreibung

Vierländer Gemüseewer waren vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert die wichtigsten Transportboote zur Versorgung der Hamburger mit frischen Waren. Nun hat sich die Leader-Region in Hamburg vorgenommen, innerhalb von drei Jahren einen historischen Gemüseewer originalgetreu nachzubauen. Mit dem Nachbau wird die Vier- und Marschländer und damit verbunden die Hamburger Transport- und Handelsgeschichte erlebbar gemacht.

Bereits für die Bauphase sind Aktionen geplant, die das Bewusstsein der Bevölkerung für die Region wecken sollen. Schwerpunkte der Veranstaltungen werden die Geschichte des regionalen Schiffbaus, des Gebiets, seiner Erzeugnisse und seiner touristischen Besonderheiten sein. Zusammen mit dem Restaurant "Zollenspieker Fährhaus" sind öffentlichkeitswirksame und zum Mitmachen animierende Aktionen auf dem Ponton, auf Hafenfesten und touristisch-gastronomischen Unternehmungen vorgesehen. Nach Fertigstellung des Bootes sollen Fahrten durch die Hamburger Landgebiete stattfinden, um so die Themen vor Ort zu veranschaulichen. Der in historischer Bauweise entstehende Nachbau findet auf einem öffentlichen rund 100 Jahre alten Hafenponton in Bergedorf statt. Unter Anleitung eines Bootsbaumeisters, ehrenamtlicher Vereinsmitglieder und eines Anleiters des Beschäftigungsträgers "Sprungbrett" werden während der Realisierung zusätzlich Langzeitarbeitslose qualifiziert.

Aufklärungsarbeit für regionale Produkte, deren Handel, Transportwege und die traditionelle Landwirtschaft, sollen durch den Bau und anschließenden Betrieb des Gemüseewers einer breiten Öffentlichkeit vermittelt und erlebbar werden. Da der Gemüseewer ein mobiles Wahrzeichen sein wird, kann durch den regelmäßigen Fahrbetreib aufmerksamkeitsstark für die Vier- und Marschlande und ihre Besonderheit im Stadtstaat Hamburg geworben werden. Der Gemüseewer wird also zum regionalen Bo(o)tschafter. Er soll außerdem zur Internationalen Gartenschau 2013 in Wilhelmsburg eingesetzt werden.

Verstetigung

Es ist zu erwarten, dass die Einnahmen aus touristischen Fahrten die Betriebs- und Instandhaltungskosten decken. Somit kann der Ewer langfristig für die Öffentlichkeitsarbeit und die Präsentation der Produkte und Dienstleistungen der Hamburger Landgebiete eingesetzt werden.

Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt. Konnten so viele Unterstützer von dem Projektziel und -erfolg überzeugt werden, dass das Projekt weiter läuft - gegebenenfalls auch ohne Förderung?

Initiativwirkung / Initialzündung

Es werden arbeits- und praxisorientierte Ausbildungsmöglichkeiten nach § 16 d SGB II bereit gestellt. Die Gesamtschule Bergedorf nutzt das Projekt als außerschulischen Lernort. Bürger erhalten die Möglichkeit, den Bootsbau aus nächster Nähe zu erleben und einzelne Techniken zu erlernen.

Wurden durch das Projekt weitere Projekte oder die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren angeschoben?

Politische Unterstützung

Mit der Hamburg Port Authority ist ein Kooperationsvertrag insbesondere für die Zusammenarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit geschlossen worden. Das Bezirkamt Bergdorf unterstützt das Projekt sowohl ideell in Form von unentgeltlichen Beiträgen als auch finanziell.

Wurde das Projekt durch die politischen Entscheidungsträger in der Region unterstützt?

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Gruppen

Dieses innovative Projekt verfolgt die Ziele des Hamburger Programmplans einschließlich der Hamburger Leader-Strategie. Es kooperiert mit weiteren Leader-Projekten in den Vier- und Marschlanden und trägt zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung sowie der ländlichen Räume als Kulturlandschaft bei.

Ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist die Zusammenarbeit?

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