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Vernetzung der Jugendarbeit im ländlichen Raum

Ute Babbe (Mitte) ist eine bedeutende ehrenamtliche Triebfeder für die Jugendarbeit in der Region<br>Foto: Mädchentreff Ostenfeld

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

LAG AktivRegion Südliches Nordfriesland und LAG AktivRegion Eider-Treene-Sorge (Kooperationsprojekt)

Bundesland:

Schleswig-Holstein


Projektbeschreibung

Die Flusslandschaft Eider-Treene-Sorge besteht aus 115 Gemeinden und ist mit 63 EW/km² sehr ländlich geprägt. Bis 2025 wird ein Bevölkerungsückgang der unter 20-Jährigen von 22 - 30% prognostiziert. Die beiden AktivRegionen in der Flusslandschaft haben es sich zum Ziel gesetzt, dem demographischen Wandel entgegenzuwirken und die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

In der Region gibt es eine Vielzahl von Einrichtungen, in denen Jugendliche und Erwachsene in ihrer täglichen Arbeit und mit großem ehrenamtlichem Engagement genau diese Ziele in die Praxis umsetzen. Viele dieser Kinder- und Jugendtreffs liegen räumlich weit auseinander, sind kaum miteinander vernetzt  und die Leiter vor Ort sind oft Einzelkämpfer. Ute Babbe als Vorsitzende des Kreisjugendring Nordfriesland e. V. und das Amt Nordsee-Treene haben die Chancen einer Zusammenarbeit erkannt und in zwei AktivRegionen ein Kooperationsprojekt initiiert. Im Vordergrund des Projektes stehen der Informations- und Erfahrungsaustausch zwischen den in der Jugendarbeit haupt- und ehrenamtlich Tätigen, das Voneinander-Lernen, die gemeinsame Entwicklung von Angeboten für Kinder und Jugendliche sowie die Qualifizierung, Weiterbildung und Begleitung der LeiterInnen. Ziel ist es, eine zukunftsfähige Kinder- und Jugendarbeit in der Region zu entwickeln bzw. zu erhalten und das Ehrenamt als die wesentlich tragende Säule bei ihrer Arbeit zu unterstützen.

In einem ersten Schritt wurde der Kontakt zu allen in der Jugendarbeit Beteiligten aufgebaut und ein Netzwerk initiiert. Zwischen den Jugendzentrenleitern finden heute regelmäßige Treffen statt und die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (z. B. Jugend im Kreistag) wurde intensiviert. Seminare, Schulungen und Fortbildungen zu jugendrelevanten Themen werden organisiert, gemeinsame zeitgemäße Angebote entwickelt  und entsprechende Arbeitsmaterialien bereitgestellt. Ein gemeinsamer Infoflyer, ein Angebotskatalog und ein Internetauftritt stehen auch auf der To-Do-Liste der Projektgruppe.

Verstetigung

Die Vernetzungsarbeit und Qualifizierungsangebote werden mit großem Interesse angenommen. Die in der Jugendarbeit Tätigen treffen sich nun regelmäßig und tauschen sich aus. Über das Projekt konnte somit eine Vernetzung initiiert werden, die unabhängig von weiterer Förderung Bestand haben wird.

Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt. Konnten so viele Unterstützer von dem Projektziel und -erfolg überzeugt werden, dass das Projekt weiter läuft - gegebenenfalls auch ohne Förderung?

Initiativwirkung / Initialzündung

Im Rahmen der Vernetzungsarbeit stellten die Gruppenleiter die eingeschränkte Mobilität von Jugendlichen im Freizeit- und Ausbildungsbereich als große Herausforderung dar. Als Folge wurde im AK Kinder + Jugend mit Sozialzentren und Arbeitsagentur ein Projekt zur Mobiltät von Jugendlichen initiiert.

Wurden durch das Projekt weitere Projekte oder die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren angeschoben?

Politische Unterstützung

Die politischen Entscheidungsträger wissen um die Bedeutung haupt- und ehrenamtlicher Jugendarbeit für die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raumes. Neben der einstimmigen Förderzusage der kommunalen LAG-Vertreter, unterstützen sie das Projekt durch Trägerschaft und Kofinanzierung.

Wurde das Projekt durch die politischen Entscheidungsträger in der Region unterstützt?

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Gruppen

In der Entwicklungsstrategie der AktivRegionen Südliches Nordfriesland und Eider-Treene-Sorge wird die Vernetzung der Jugendarbeit explizit als Schwerpunkt ausgewiesen. Das Projekt resultierte aus der Zusammenarbeit in LEADER+ und ist über den AK Kinder + Jugend in der LAG verankert.

Ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist die Zusammenarbeit?

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