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Leben im Dorf

Schulklassen beteiligen sich am Malwettbewerb "Wie soll mein Dorf in 10 Jahren aussehen"<br>Foto: LAG SüdWestAlb

2. Platz im bundesweiten Wettbewerb "Engagement für die Region"

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

LEADER-Aktionsgruppe SüdWestAlb

Bundesland:

Baden-Württemberg


Projektbeschreibung

Der demographische Wandel stellt den ländlichen Raum vor Herausforderungen. Wie kann Lebensqualität, Ortsentwicklung, Grundversorgung oder Bürgerengagement gestaltet werden – auch über die Gemeindegrenzen hinweg? Die LEADER-Aktionsgruppe SüdWestAlb hat daher das Projekt "Leben im Dorf" entwickelt. In insgesamt 15 Gemeinden des Aktionsgebietes wurden Wege einer nachhaltigen Ortsentwicklung ausprobiert: Ein Rahmenprojekt und 19 Einzelprojekte sollten u. a. auch die Zusammenarbeit aller Kommunen gewährleisteten. Ganz nach der LEADER-Philosophie stand nicht Konkurrenzdenken, sondern "Gemeinsam mit dem Nachbarn" und "Vom Nachbarn lernen" im Fokus. Auf Gemeindeebene richteten die Ortsplaner kommunale Arbeitskreise, Bürgerforen oder Bürgertische ein und konnten so die Bevölkerung zur Mitarbeit aktivieren. Schnell wurde klar, dass die Bürger auch wirklich bereit sind, an der Zukunft ihres Dorfes mitzuarbeiten. Die Bürgertische fanden zusammen, Arbeitskreise wurden gebildet und erste Projekte entstanden: Fahrgemeinschaften wurden organisiert, Tagesmütter ausgebildet und Projekte zur Nachbarschaftshilfe gestartet. Netzwerke für ältere Menschen, Pflegebedürftige, Familien entstanden, in die sich Bürger einbrachten. Auch die Themen Grundversorgung, Neugestaltung der Ortsmitten und Aktivierung innerörtlicher Potenziale wurden bearbeitet. Die Bürger haben in den einzelnen Gemeinden so mit Verwaltung und Planern einen nachhaltigen Prozess der Zukunftsgestaltung und des ehrenamtlichen Engagements in Gang gesetzt. Durch Stärken-Schwächen-Analysen in den beteiligten Gemeinden kristallisierten sich Projekte wie "Bürger gestalten für Bürger" oder "Einrichtung eines Dorfladens" heraus. Mittlerweile liegen der Aktionsgruppe investive Folgeprojekte aus den beteiligten Kommunen zur Entscheidung vor. Alle Einzelprojekte der Gemeinden wurden in dem Rahmenprojekt durch eine wissenschaftliche Begleitung koordiniert und evaluiert.

Verstetigung

Das Projekt "Leben im Dorf" findet nach wie vor großen Anklang in der Bevölkerung. In den zahlreichen Arbeitskreisen sammeln betroffene Bürger weiterhin Projektideen und wirken konkret bei deren Umsetzung mit. Daraus ergeben sich immer neue Folgeprojekte, die auch ohne Förderung umgesetzt werden.

Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt. Konnten so viele Unterstützer von dem Projektziel und -erfolg überzeugt werden, dass das Projekt weiter läuft - gegebenenfalls auch ohne Förderung?

Initiativwirkung / Initialzündung

Zum jetzigen Zeitpunkt wurden allein im Rahmen von LEADER zahlreiche Folgeprojekte von "Leben im Dorf" beantragt. Oft spielt dabei lediglich die Förderung von Material eine Rolle, während die Bürger selbst tätig werden und die Gestaltung der Ortsmitten eigeninitiativ und ehrenamtlich übernehmen.

Wurden durch das Projekt weitere Projekte oder die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren angeschoben?

Politische Unterstützung

Das Projekt war von der Zusammenarbeit zwischen Verwaltungen, Bürgermeistern und Ortsvorstehern geprägt. Danebern brachte sich die Landesregierung (Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch MdL) und das Land (Ministerium, Regierungspräsidien) aktiv ein.

Wurde das Projekt durch die politischen Entscheidungsträger in der Region unterstützt?

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Gruppen

Insgesamt erstreckt sich die Projektkulisse über 15 Städte und Gemeinden mit 19 Ortsteilen, und erfasste damit weite Teil des LEADER-Gebiets. Wesentliche Schwerpunkte des REK der LAG wurden umgesetzt. Die LAG beschäftigt sich derzeit mit weiteren beantragten Folgeprojekten.

Ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist die Zusammenarbeit?

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