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Hümmlinger Pilgerweg

Pilgergruppe am Kreuz<br>Foto: Arbeitskreis Pilgerweg

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

Lokale Aktionsgruppe Hümmling

Bundesland:

Niedersachsen


Projektbeschreibung

Rund um den Hümmeling gibt es heute einen rd. 100 km langen Wander- und Pilgerweg. Das Projekt wurde im Rahmen der Erarbeitung des regionalen Entwicklungskonzeptes der Region Hümmling entwickelt, die sich aus den drei Samtgemeinden Nordhümmling, Werlte und Sögel zusammensetzt. Die Idee dazu hatten die Mitglieder des Arbeitskreis (AK) "Kultur", in dem Teilnehmer aus den drei Samtgemeinden vertreten sind. Es hat sich daraus eine Gruppe aus der Bevölkerung für eine Mitarbeit an diesem Projekt entschieden und maßgeblich die Konzeption und die Streckenführung ausgearbeitet. Zur Seite stand dieser Gruppe ein professionelles Büro. Da an diesem Projekt alle Kommunen der Leader Region beteiligt waren und auch die Projektentwicklung und Umsetzung in einer Partnerschaft zwischen den Kommunen und den ehrenamtlich mitwirkenden Bürgern realisiert wurde, konnte es als Leuchtturmprojekt ausgewählt werden und gibt sozusagen die "Richtung" für weitere Projekte vor. Mit dem "Hümmlinger Pilgerweg" (HP) wurden viele Stätten des christlichen Glaubens und der Besinnung miteinander verbunden. Am Wegesrand wurden Steine aufgestellt - als Wegweisung / Beschilderung -, die eine Verbindung zur Megalithkultur herstellen. An den Steinen wurden Tafeln mit biblischen Sprüchen und Gebeten angebracht. Die Wegeweisung erfolgt mit an den Steinen angebrachten Kreuzen. Eine Vielzahl dieser Findlinge wurde von Einheimischen gespendet, so dass dieses Projekt sehr stark in der Region verwurzelt ist. Es wurden ein Flyer, ein Pilgerbuch, ein Amulett und eine Wanderkarte erarbeitet. Das Pilgerbuch erläutert die Stationen auf dem Weg und enthält Texte, die zum Nachdenken anregen. Der Pilgerweg wird von Einheimischen und von Touristen gleichermaßen genutzt. Die Nachfrage nach dem entwickelten Pauschalangebot ist groß. Nach Angaben des AK nutzten im ersten Pilgerjahr 2009 bereits mehr als 2.000 Pilger dieses Angebot. Der Arbeitskreis "Kultur" besteht auch heute noch und arbeitet an neuen Projektideen.

Verstetigung

Der Arbeitskreis (AK) ist in seiner Zusammensetzung aus dem Jahr 2007 mit 12 Personen unverändert bis heute tätig. Es fanden über 30 Sitzungen des AK zur Weiterentwicklung des Projektes statt. Jährlich findet zu Beginn der Pilgersaison ein sogenanntes "Anpilgern" statt; Planung/Betreuung erfolgt durch den AK.

Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt. Konnten so viele Unterstützer von dem Projektziel und -erfolg überzeugt werden, dass das Projekt weiter läuft - gegebenenfalls auch ohne Förderung?

Initiativwirkung / Initialzündung

Zwischenzeitlich wurden ein Wanderausweis und ein Rucksack mit Sitzmöglichkeit entwickelt, ein Fotowettbewerb durchgeführt und eine Ausbildung zum ehrenamtlichen Pilgerbegleiter angeschoben. Arbeitskreismitglieder haben bereits 11 Vorträge bei Vereinen (z. B. Rotary-Club, Senioren) gehalten.

Wurden durch das Projekt weitere Projekte oder die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren angeschoben?

Politische Unterstützung

Die Samtgemeinden unterstützen bis heute ideell und finanziell (Einbindung Bauhöfe) das ehrenamtlich getragene Projekt. Abgeordnete des Bundes- und des Landtages sowie Minister waren beim Anpilgern anwesend. Auch erfolgt eine Unterstützung durch die Kirchen.

Wurde das Projekt durch die politischen Entscheidungsträger in der Region unterstützt?

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Gruppen

Das Projekt gibt in Ansätzen die Richtung für weitere Projekte vor. Folgende Projekte ergänzen das Angebot: Dorfladen, Kreuzweg, Ergänzung von Erholungsgebieten (Erikasee, Surwolds Wald), Platzgestaltungen, Treffpunkte, Megalithkultur.

Ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist die Zusammenarbeit?

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