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Fränkische Moststraße

Einweihung Moststation „Kappelbuck“ mit Backhaus und Eiskeller 2006 durch Staatsminister a.D. Josef Miller unter Beisein Lokaler Akteure<br>Foto: Entwicklungsgesellschaft Region Hesselberg

Name der Leader- oder ILE-Gruppe:

LAG Altmühl-Wömitz e.V.

Bundesland:

Bayern


Projektbeschreibung

Im Hesselberg – einer ländlichen Region in Mittelfranken - prägen Streuobstwiesen das Landschaftsbild. 2004 wurde deswegen die "Interessengemeinschaft Moststraße" gegründet - ein Zusammenschluss von 20 Gemeinden rund um den Hesselberg. Ziel war es, Streuobstbestände zu erhalten bzw. neu anzulegen, regionale Wirtschaftskreisläufe zu stärken, Wertschöpfung zu schaffen und Touristen attraktive Ausflugsmöglichkeiten zu bieten. Zur Vermarktung des regionalen Streuobstes wurde 2006 die allfra GmbH gegründet. Sie nimmt den regionalen Kleinerzeugern ihr Obst ab, stellt Obstgetränke her und vertreibt diese unter dem Markennamen "Hesselberger". Bereits 22 Produkte umfasst die Angebotspalette: Säfte, Schorlen, Moste, Seccos und Schaumweine. Der Absatz läuft so gut, dass die allfra ihre Betriebsflächen erweitern musste. So wurden zahlreiche neue Streuobstbestände angelegt und "alte" Bestände zu grünen Klassenzimmern ausgebaut. Die Einzelprojekte der Moststraße werden mit viel ehrenamtlichem Engagement umgesetzt. So auch die Hesselberg Trachten, die bei den Mostfesten und in der Gastronomie getragen werden. Seit 2010 überzieht ein Netz von bisher 45 "Moststationen" die Region. Moststationen sind öffentlich zugängliche Anlagen zur Förderung des extensiven Obstanbaus. Dazu gehören nicht nur Streuobstbestände und Anlagen zur Obstverarbeitung, sondern auch Einrichtungen zur Imkerei, Schäferei und insektenfreundlichen Blühflächen, Klassenzimmer im Grünen, direktvermarktende Verkaufsstellen (z. B. Hofläden) und gastronomische Betriebe, die regionalen Apfelsaft ausschenken. Derzeit werden touristische Angebote wie Radtouren und Wanderrouten entlang der Moststationen erarbeitet. Zusammen mit den Tourismusverbänden werden Rad-/Wanderwege zertifiziert und neu beschildert und die Vermarktung weiterer regionaler Produkte vorangetrieben. Seit 2006 hat die Fränkische Moststraße auch eine Apfelkönigin und zwei Apfelprinzessinnen.

Verstetigung

Die Trägerorganisation "IG Moststraße" ist eine finanziell eigenständige kommunale Zweckvereinbarung mit langfristiger Bestandsabsicht. Bis zu 500 lokale Akteure sind beteiligt. Neue Netzwerkpartner sind: die allfra GmbH, Genusserlebnis Kappelbuck e.V., Blühende Landschaft Hesselberg IG u.v.m.

Das Projekt wurde erfolgreich umgesetzt. Konnten so viele Unterstützer von dem Projektziel und -erfolg überzeugt werden, dass das Projekt weiter läuft - gegebenenfalls auch ohne Förderung?

Initiativwirkung / Initialzündung

Die Initialzündung "Gründung der Fränkischen Moststraße" stammt aus dem AK "Regionale Wertschöpfung" der LAG. Die Ausweisung der "Moststationen" führte zu einer engen Zusammenarbeit mit den regionalen Tourismusverbänden, der Metropolregion Nürnberg, regionalen Anbietern und Moststationen.

Wurden durch das Projekt weitere Projekte oder die Zusammenarbeit zwischen den Akteuren angeschoben?

Politische Unterstützung

Die IG Moststraße wird getragen durch 20 Gemeinden der Region Hesselberg. Diese sind durch ihre Bürgermeister in den Gremien der IG Moststraße vertreten. Um die Moststation Römerpark Ruffenhofen einzuweihen kam eigens Bayerns Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.

Wurde das Projekt durch die politischen Entscheidungsträger in der Region unterstützt?

Einbindung des Projekts in die Arbeit der ILE- oder Leader-Gruppen

Das Projekt ist aus der Lokalen Aktionsgruppe Altmühl-Wörnitz entstanden und als Schlüsselprojekt wichtiger Baustein des REK. Zahlreiche LAG Mitglieder haben Moststationen, tragen Hesselberg Tracht und/oder sind ehrenamtlich für die Moststraße im Einsatz.

Ist das Projekt bzw. sind die Projektträger in die ILE- oder Leader-Region eingebunden? Wie intensiv ist die Zusammenarbeit?

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