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Aktion Rehkitzrettung

Auf dem linken Bild ist eine orange Drohe zu sehen, auf dem rechten ein Rehkitz in der Wiese.

Mit Hilfe einer Drohne mit Wärmebildkamera können Rehkitze und Bodenbrüter in Wiesen und Äckern aufgespürt werden. Fotos: Henrik Nitzsche.

Stand:

01.01.2020

  • Kontakt:

Stiftung Perspektive Usedom

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

  • Gesamtkosten: 4.195,30 Euro Brutto
  • Förderung: 3.525,46 Euro
  • Eigenanteil: 669,84 Euro (Mehrwertsteuer)

100-prozentige Netto-Förderung, da es sich um ein kleines innovatives Projekt handelt. Solche Projekte werden durch die LAG besonders gewürdigt erhalten deshalb den Höchstfördersatz.

Durch LEADER erfolgte die Initialzündung. Mit Stiftungsgeldern ist inzwischen eine weitere Drohne angeschafft worden.

Laufzeit:

seit 2018

Themen:

  • Innovation
    • Neue Technologien/Produktinnovation
  • Naturschutz
    • Artenschutz
  • Förderperiode:
  • ELER 2014 - 2020

Beschreibung

Zusammenfassung:

In Deutschland kommen jährlich etwa 500.000 Tiere bei der Mahd ums Leben. Daher suchen ehrenamtliche Helfer vor der Mahd in Wiesen und Äcker nach Rehkitzen und Bodenbrütern, um diese vor dem Tod und Verstümmlung zu retten. Mit Hilfe einer Drohne mit Wärmebildkamera – gefördert durch LEADER – wird die Arbeit der ehrenamtlichen Helfer unterstützt. Die Aktionen werden mit Landwirten und Jägern abgestimmt. Der Einsatz erfolgt kurz vor der Ernte.

Ausgangssituation:

Die Aktion Rehkitzrettung wurde durch die Stiftung Perspektive Usedom im Jahr 2018 ins Leben gerufen. Bisher gingen viele Helfer zu Fuß vor der Mahd die Wiesen und Äcker ab. Rehkitze und Bodenbrüter fliehen nicht und verharren an ihrer Stelle, weshalb diese Tiere extrem gefährdet sind, tödlich oder schwer verletzt werden. Vielen Landwirten ist es nicht recht, wenn die Wiesen vor der Mahd nieder getreten werden, nehmen jedoch diese Begehung in Kauf, um das Leben der hilflosen Jungtiere zu retten.

Inhalt:

Durch den Einsatz einer Drohne mit Wärmebildkamera, gefördert durch LEADER, können Rehkitze und Bodenbrüter mit einer größeren Sicherheit und einer höheren Effizienz aufgefunden werden. Die Drohne scannt vor der Mahd die Wiesen. Die Vorteile: es werden weniger Helfer benötigt und die Gefahr, Tiere zu übersehen, sinkt. Es sollen alle Wiesen der Region auf Karten identifiziert und gemeinsam mit den Landwirten nummeriert werden. Dies erleichtert die Kommunikation und Kooperation zwischen der Aktionsgruppe Rehkitzrettung und den Landwirten. Bereits im Januar 2019 ist die Rehkitzrettung mit den Landwirten für die kommende Mahdperiode abgestimmt worden. Für die Bewirtschaftung von Land ist nun ein weiterer Schritt vollzogen, die Arten zu erhalten und zu schützen.

Ziele:

  • Verschonung von Jungtieren vor tödlichen Verletzungen
  • Artenreiche Kultur- und Naturlandschaft entwickeln, Bewirtschaftung von Land, mit dem Ziel, Arten zu erhalten
  • Achtsamkeit für natürliche Lebensräume entwickeln, Entwicklung lokaler Konzepte und Erfahrungsaustausch
  • Ehrenamtliches Engagement unterstützen, neue Angebote, um gerade Jüngere an Engagement für Natur/Umwelt heranzuführen
  • Vorbildwirkung und Vernetzung, zwischen Tierschützern, Landwirten und Jäger

Besonderheiten:

Das Projekt entfaltet in der Region eine besonders positive Strahlkraft, trägt zur Kooperation von Akteuren in der LEADER-Region bei (Tierschützer, Landwirte, Jäger) und ist möglicherweise der Ausgangspunkt für eine deutschlandweite Initiative zur Gründung eines Bundesverbandes für Rehkitz-Retter. Durch sehr intensive Pressearbeit wird eine große Aufmerksamkeit für die Problematik und für LEADER erreicht. 

Perspektiven:

Weitere Drohnen können über Stiftungen und Spenden finanziert werden. Durch eine Vernetzung der Akteure kann die vorhandene Technik effektiver genutzt werden.

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