Zum Inhalt

Hauptnavigation

Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

Inhalt

Internationale Kooperation: Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum

Auf dem Foto sitzen die Teilnehmer des Kooperationstreffens in einem Stuhlkreis.

Das Treffen der Kooperationspartner fand unter anderem in Varberg in Schweden statt. Foto: Victor Falk

Stand:

10.01.2019

  • Kontakt:

Regionalverein LEADER Region Hochsauerland e. V.

Hannah Kath
Marktplatz 6
59964 Medebach
Telefon: 02982/908417
E-Mail: info@leader-hochsauerland.de

Kooperationsprojekt

Art der Kooperation:

  • transnationale Kooperation

Weitere Partner:

Finnland

  • Leader Aisapari (Co-ordinator)
  • Leader Ravakka
  • Leader Pirkan Helmi
  • Leader Joutsenten reitti
  • Leader Pohjois-Satakunta
  • Rieska-Leader
  • Pohjoisimman Lapin Leader

Österreich

  • LAG regio³ Pillerseetal-Leukental-Leogang
  • LAG KUUSK Kufstein-Untere Schranne-Kaiserwinkel
  • LAG Kitzbüheler Alpen
  • LAG Wipptal
  • LAG Imst
  • LAG Linz-Land
  • Gemeinde Fließ

Schweden

  • Lokalt Ledd Utveckling Halland

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

Die Gesamtkosten des Projekts betrugen 23.421,21 Euro. 65 Prozent der Kosten wurden gefördert, die restlichen Kosten wurden durch die Städte der LADER-Region getragen.

Laufzeit:

1. März 2017 bis 1. Dezember 2018

Themen:

  • Bildung, Beratung und Information
    • Informationsplattformen
  • Gesellschaft und Soziales
    • Integration
  • Förderperiode:
  • ELER 2014 - 2020

Beschreibung

Zusammenfassung:

Bei dieser internationalen Kooperation haben sich 16 LEADER-Regionen aus den Ländern Österreich, Schweden, Finnland und Deutschland zusammengeschlossen, um gemeinsam nachhaltige Strategien und Lösungen zu der Change der "Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum" zu erarbeiten. In vier internationalen Konferenzen kamen Engagierte aus allen Ebenen – Ehrenamtliche, Vertreter von NGOs und kirchlichen Organisationen, Ministeriumsangestellte und Politiker – zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und neue Projektideen zu entwickeln.

Ausgangssituation:

Die Integration von Flüchtlingen ist eine Herausforderung, der wir uns in den nächsten Jahren stellen müssen. Die Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum ist immer noch ein brisantes Thema, welches viele Menschen beschäftigt. Österreich, Finnland und Schweden sind neben Deutschland die Länder Europas, die am meisten Flüchtlinge aufgenommen haben. Gerade diese Länder schlossen sich in einer Kooperation mit 16 verschiedenen LEADER-Regionen zusammen, um gemeinsam nachhaltige Strategien und Lösungen zu der Change der "Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum" zu erarbeiten.

Inhalt:

Im Vordergrund standen der Austausch der Länder und die Etablierung von internationalen und lokalen Netzwerken zwischen verschiedenen Partnern in der Flüchtlingshilfe. Alle Länder gehen mit der Herausforderung anders um, haben andere Schwerpunkte und Lösungsansätze. Der Austausch eröffnete jedem Land neue Möglichkeiten und Ideen. Jedes Land richtete eine internationale Vernetzungskonferenz aus. Die vier Konferenzen mit jeweils über 100 ehrenamtlichen Flüchtlingshelfern, Experten auf dem Gebiet, Akteuren des Kommunalen Integrationszentrums und den Verwaltungsbehörden fanden in Österreich, Schweden, Deutschland und Finnland statt. Im März 2018 war Deutschland das Gastgeberland. Die Teilnehmer des Projektes tauschten sich auch zwischen den Konferenzen über die Projekt-Facebook-Seite und die Internetseite des Projektes aus. Als Abschluss ist ein internationaler Projektkatalog entstanden, der eine Vielzahl von Integrationsprojekten darstellt, zeigt wie viel ehrenamtliche Arbeit in dem Bereich geleistet wird und zudem mögliche Projektträger inspirieren soll.

Ziele:

Die im Kooperationsvertrag festgeschriebenen Ziele sind:

  • Identifikation der relevanten lokalen Akteure bei der Integration von Flüchtlingen (in allen Sektoren)
  • Erkennen und Vermitteln von Chancen der Integration von Flüchtlingen im ländlichen Raum
  • Etablierung eines transnationalen Netzwerks von Akteuren in der lokalen Flüchtlingsintegration
  • Organisation einer Austausch-Plattform, in der auch Best-Practice-Beispiele gesammelt werden (Leitfäden)
  • Örtlicher Austausch: Treffen der lokalen Verantwortlichen und Besuche der Partnerländer, thematische Workshops und Besuche von Best-Practice-Beispiele in den Ländern
  • Planung von neuen, gemeinschaftlichen Integrationsprojekten
  • Gemeinsame Publikation der Good-Practice-Beispiele und Leitfäden; Probleme usw.
  • Übergreifende Themen: Geschlechter Gleichheit, Flüchtlinge zu Akteuren machen

Besonderheiten:

Dieser internationale Austausch und das Kennenlernen anderer Gesellschaften und deren Umgang mit der Herausforderung der Integration der Flüchtlinge hat den internationalen Zusammenhalt zwischen den Beteiligten gestärkt und ihnen neue Herangehensweisen für ihre eigene Arbeit aufgezeigt.

Perspektiven:

Auf lokaler Ebene in der LEADER-Region Hochsauerland wurden innerhalb des Projektes auch regionale Akteure zusammengebracht und ein Netzwerk zwischen verschiedenen Partnern in der Flüchtlingshilfe aufgebaut. Dieses wird durch einen regelmäßig organisierten Austausch weiter gestärkt und aufrechterhalten.

Hauptnavigation

Service-Navigation

###ETRACKER###