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Südliches Nordfriesland

Daten zur Region

Einwohnerzahl: 63353
Fläche: 718 (km²)
Bevölkerungsdichte: 88 (Einw./km²)

www.aktivregion-snf.de

Abgrenzung und Lage

Das Gebiet der AktivRegion Südliches Nordfriesland erstreckt sich über den südlichen Teil des Kreises Nordfriesland mit den Ämtern Eiderstedt, Nordsee-Treene (ohne Nordstrandischmoor) sowie den Städten Friedrichstadt, Husum und Tönning. Landeinwärts grenzt die Region an die Flüsse Eider, Treene und Arlau.

Die Region in Kürze

Als Stärke dieser AktivRegion ist die Identifikation der Einwohner mit Nordfriesland und deren sprachliche und kulturelle Identität herauszustellen.

Klimawandel und Energie:
Als Küstenregion ist Nordfriesland besonders sensibel für die Themen Klimawandel und Energie: Einerseits durch den Anstieg des Meeresspiegels und der damit einhergehenden Gefährdung des Wattenmeeres und der Sicherheit der Deiche, andererseits durch die Erzeugung und Nutzung regenerativer Energie, insbesondere durch Windkraft. Schon jetzt wird im Kreisgebiet doppelt so viel regenerativer Strom produziert, wie insgesamt verbraucht wird.

Nachhaltige Daseinsvorsorge:
Wie in allen ländlichen Räumen ziehen sich auch hier die Einzelhändler und Gaststättenbetriebe zunehmend aus den Dörfern – und teilweise auch aus den Unterzentren – zurück. Dies hat Auswirkungen auf das soziale Leben vor Ort. Durch ein hohes Maß an Mobilität, meist mit dem eigenen PKW, werden häufig weite Wege bewältigt, um Erledigungen zu machen oder zu einem Facharzt zu kommen. Vor dem Hintergrund der älter werdenden Bevölkerung und der anzunehmenden Abnahme der Mobilität sowie dem hohen Durchschnittsalter der Hausärzte, hat der Kreis Nordfriesland mit dem Mobilitätskonzept einen Prozess angestoßen, den Herausforderungen des demografischen Wandels gemeinsam in Kooperationsräumen zu begegnen. Insgesamt zehn Gemeinden auf Eiderstedt arbeiten derzeit daran, modellhaft gemeinsame Handlungsfelder zu finden.

Bildung:
Durch den Rückgang der Anzahl an Kindern und Jugendlichen wird die tragfähige Auslastung vieler außerschulischer Bildungsangebote schwierig. Im Ausbau zu Ganztagesschulen liegen auch Chancen für Kooperationen und Vernetzungen zwischen schulischen und außerschulischen Angeboten. Die Erreichbarkeit stationärer Angebote sowie die Mobilität der Kinder und Jugendlichen spielen eine große Rolle bei der praktischen Umsetzung. Die Jugendzentren konnten in den vergangenen Jahren erfolgreich Kooperationen ausbauen und nehmen im Südlichen Nordfriesland eine Vorbildfunktion ein.

Wirtschaft:
Touristisch starke Profilorte prägen das Bild der AktivRegion Südliches Nordfriesland. Sankt Peter-Ording und die Halbinsel Eiderstedt nehmen hier eine zentrale Rolle ein und tragen zusammen mit Husum, Nordstrand, Friedrichstadt und Tönning dazu bei, dass der Einkommensbeitrag des Tourismus eine deutlich höhere Bedeutung hat als im landesweiten Vergleich. Daraus ergibt sich ein saisonaler Fachkräftemangel in der Region. Die Landwirtschaft und Fischerei leisten im ländlich geprägten Nordfriesland einen vergleichsweise hohen Beitrag zur Bruttowertschöpfung und prägen die Kulturlandschaft und Identität der Region stark.

Gemeinden in der Region

  • Arlewatt
  • Drage
  • Elisabeth-Sophien-Koog
  • Fresendelf
  • Friedrichstadt
  • Garding
  • Grothusenkoog
  • Hattstedt
  • Hattstedtermarsch
  • Horstedt
  • Hude
  • Husum
  • Katharinenheerd
  • Koldenbüttel
  • Kotzenbüll
  • Mildstedt
  • Norderfriedrichskoog
  • Nordstrand
  • Oldenswort
  • Oldersbek
  • Olderup
  • Ostenfeld / Husum
  • Osterhever
  • Poppenbüll
  • Ramstedt
  • Rantrum
  • Sankt Peter-Ording
  • Schwabstedt
  • Seeth
  • Simonsberg
  • Süderhöft
  • Südermarsch
  • Tating
  • Tetenbüll
  • Tönning
  • Tümlauer Koog
  • Uelvesbüll
  • Vollerwiek
  • Welt
  • Westerhever
  • Winnert
  • Wisch
  • Wittbek
  • Witzwort
  • Wobbenbüll

Großschutzgebiete

  • Nationalpark
  • Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer

Stand: 22.06.2009

 

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