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Erarbeitung und Entwicklung von Zukunftsperpektiven Volkskundliche Sammlungen in der Museumslandschaft

Stand:

29.01.2019

  • Kontakt:

Kulturstiftung des Kreises Schleswig-Flensburg

Kooperationsprojekt

Art der Kooperation:

  • gebietsübergreifende Kooperation

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

  • 55 Prozent EU-Förderung
  • Drittmittel von Nospa-Stiftung
  • Heimatvereine
  • Regionalbudget AktivRegion Schlei-Ostsee
  • Eigenleistung

Laufzeit:

20. November 2017 bis 1. März 2020

Themen:

  • Kunst, Kultur und Kulturerbe
    • Museen
    • Geschichte, Heimat
  • Förderperiode:
  • ELER 2014 - 2020

Beschreibung

Zusammenfassung:

In Zusammenarbeit mit externen Experten sollen unter Mitwirkung der Sammlerinnen und Sammler neue Perspektiven für die Volkskundlichen Sammlungen entwickelt werden.

Die Bestandteile des Projektes sind:

  • Bestanderhebung mit einem Steckbrief je Museum
  • Abbildung des Profils dieser besonderen Museumslandschaft
  • Darstellung der guten Beispiele, aber auch der Herausforderungen und der Potenziale
  • Ableitung von konkreten Zielen zum Erhalt und zur Weiterentwicklung der Sammlungen mit Steigerung der Qualität und Attraktivität zur Steigerung der Besucherzahlen
  • Entwicklung von nachhaltigen Zukunftsperspektiven (Wie kann die Museumslandschaft langfristig aussehen)
  • Vorschläge zur Verbesserung der Unterstützungsstrukturen vor Ort und regional
  • Aufzeigen von Handlungsempfehlungen für den Aufbau nachhaltiger Organisations- und Vermarktungsstrukturen, Verbesserungsvorschläge für einzelne Sammlungen bzw. Lösungsvorschläge, sofern eine Sammlung nicht fortgeführt werden kann oder eine Nachfolgeregelung benötigt

Ausgangssituation:

Auf Initiative des Arbeitskreises "Kulturelles Erbe" der AktivRegion Schlei-Ostsee hat sich eine Projektgruppe zur Weiterentwicklung der volkskundlichen Sammlungen in der Region gebildet. Durch die Umsiedlung des Landesmuseums für Volkskunde von Schleswig nach Molfsee, aber auch durch die Altersstruktur zahlreicher Sammlerinnen und Sammler zeichnet sich ein hoher Handlungsdruck in diesem Sektor ab. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Volkskundlichen Sammlungen, den Heimatvereinen und der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen wurde ein Kooperationsprojekt entwickelt, das unter Federführung der Kulturstiftung umgesetzt werden soll.

Inhalt:

Die wertschätzende Bestandsaufnahme geht über die Dokumentation der Sammlungen hinaus. Wichtig sind auch die Räumlichkeiten, Verantwortlichkeiten, die Unterstützerstrukturen, die Art der Pflege und Präsentation und eine Analyse der Besucherinnen und Besucher sowie das vorhandene Marketing und die vorhandenen Netzwerke. Die Bestandsaufnahme muss von einer Person mit Zugang zu den Sammlerinnen und Sammlern durchgeführt werden. Es wird ein Steckbrief von jedem Museum erstellt.

Über eine Bestandsbewertung wird ein Profil der besonderen Museumslandschaft erarbeitet, es werden die Potenziale herausgearbeitet, die guten Beispiele hervorgehoben, aber auch Herausforderungen für die Zukunft benannt. Für die Bewertung ist bereits ein Zusammenspiel von eher internen und eher externen Blickwinkeln erforderlich.

Die Ziele und Perspektiven werden von denjenigen erarbeitet, die sie umsetzen sollen: Sammlerinnen und Sammler, Museumleute, Museumsexperten, Tourismusexperten, Standortkommunen und vorhandene Unterstützerorganisationen (einschließlich der eingebundenen Kooperationspartner) werden mit externer Moderation Entwicklungsperspektiven zu den jeweiligen Fragestellungen aufzeigen

Ziele:

Es soll erreicht werden, dass die Sammlungen nach Möglichkeit erhalten und weiterentwickelt werden und bei Aufgabe der Sammlung die Idee erhalten bleibt. Mit einer Steigerung der Attraktivität und der Qualität können Zukunftsperspektiven aufgezeigt und mehr Besucherinnen und Besucher akquiriert werden. In alten und neuen Netzwerken sollen die Kräfte gebündelt werden: Austausch, Qualifizierungen und der Aufbau von effektive Unterstützerstrukturen sind das Ziel. Damit verbunden werden zahlreiche Handlungsempfehlungen erwartet, die von Verbesserungen der Gebäude- und/oder Raumsituation, Ausstellungspräsentation über Bereinigen von Beständen, gemeinschaftlichen Lösungen zur Besucherbetreuung, Sonderaktivitäten.

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