Zum Inhalt

Hauptnavigation

Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

Inhalt

Das ungeborene Herz

Stand:

19.10.2009

  • Kontakt:

Kreis Segeberg
Hamburger Str. 30
23795 Bad Segeberg
Dr. Klaus Westphal (Projektträger)
Telefon: 04551 / 951 204
E-Mail: klaus.westphal@kreis-segeberg.de

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

  • Zuschuss der EU 2009 (55%) = 14.200,78 EUR
  • Zuschuss der EU 2010 (55%) = 2.506,02 EUR
  • Eigenmittel des Kreises = 13.669,20 EUR
  • förderfähige Gesamtkosten = 30.376,00 EUR
  • nicht förderfähige Kosten (Eigenmittel des Kreises) = 5.771,44 EUR

Laufzeit:

08.12.2009 - 30.06.2012

Themen:

  • Grundversorgung und Infrastruktur
    • Dienstleistungen
    • medizinische Versorgung
  • Förderperiode:
  • ELER 2007 - 2013

Beschreibung

Zusammenfassung:

Für Schwangere Frauen soll ein Angebot geschaffen werden, welches es ihnen ermöglicht, Herztöne und Wehen zuhause aufzuzeichnen und telemedizinisch an einen Kreißsaal zu übermitteln. Sie erhalten dann eine Rückmeldung vom Kreißsaal mit Verhaltensempfehlung.

Ausgangssituation:

Die Herzton-Untersuchung, auch Kardiotokographie (CTG) genannt, gehört heute zu den Routine-Untersuchungen in der Schwangerschaft. Mit einem Ultraschallkopf werden die Herztöne und die Wehentätigkeit empfangen und als Herzfrequenzkurve registriert. Bei Risikoschwangerschaften und Übertragungen (Überschreiten des errechneten Geburtstermins) sind diese Untersuchungen mehrmals wöchentlich oder sogar täglich erforderlich.

Diese sogenannten "Non Stress CTG" Registrierungen werden üblicherweise durch den niedergelassenen Gynäkölogen durchgeführt, aber auch die Hebammen oder die Entbindungsklinik können diese Untersuchungen durchführen. Die Registrierung dauert 30 Minuten. Für Patientinnen aus den ländlichen Räumen ist das mit erheblichem Reiseaufwand verbunden. Insbesondere an den Wochenenden, wenn die Arztpraxis nicht besetzt ist, müssen sie für die Untersuchung die Klinik aufsuchen.

Der Kreis Segeberg möchte Familien im ländlichem Raum unterstützen. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels ist es insbesondere für den strukurschwacheren Nord-Ost-Kreis wichtig, dass Familienfreundlichkeit und qualitativ hochwertige medizinische Versorgung geboten werden. Daher möchte der Kreis ein telemedizinische Versorgungsangebot etablieren.

Durch den Einsatz eines telemedizinischen CTG kann die Patientin die Untersuchung selber von zuhause aus durchführen. Das gespeicherte CTG wird per Modem (Funk- oder Festnetz) in ca. 10 Sekunden an den Kreißsaal übertragen, der rund um die Uhr fachärztlich besetzt ist. Die Patientin erhält direkt nach der Datenübertragung eine Beratung und Empfehlung. Die Information wird der Patientin, der Hebamme, dem Kreißsaal und dem niedergelassenen Gynäkologen gleichzeitig zur Verfügung gestellt, so dass der optimale Einweisungszeitpunkt in die Klinik gemeinsam abgestimmt werden kann.

Inhalt:

  • Beschaffung und Bereitstellung von geeigneten telemedizinischen Geräten
  • Aufbau einer Projektgruppe
  • Netzwerkbildung mit Klinik, niedergelassenen Gynäkologen und Hebammen
  • Schulungen von Multiplikatoren und Schwangeren
  • Befundung und Beratung durch den Kreißsaal (telemedizinische Kernleistung)
  • Evaluierung des Projekts

Ziele:

Die Qualität der medizinischen Versorgung im ländlichen Raum nachhaltig zu stärken und neue Technologien für die ländliche Bevölkerung nutzbar zu machen. Gleichzeitig wird der Gesundheitsstandort Bad Segeberg weiter ausgebaut. Das Telemedizinische Zentrum wird durch das Projekt gestärkt, bestehendes Fachwissen und Arbeitsplätze werden für die Region erhalten.

Perspektiven:

Die Schaffung weiterer Arbeitslätze und telemedizinischer Angebote ist zu erwarten.

Hauptnavigation

Service-Navigation

###ETRACKER###