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Einführung des Schulapfels im Kreis Steinburg

Schüler greifen in ihrer Klasse in die Apfelkiste

Bild: Bauernverband Kreis Steinburg

Stand:

10.04.2012

  • Kontakt:

Bauernverband Kreis Steinburg
Elmshorner Straße 46
25524 Breitenburg-Nordoe
Peter Lüschow (Projektträger)
Telefon: 0 48 21 / 6 04 98 12
E-Mail: kbv.iz@bauernverbandsh.de

Weitere Partner:

Das Projekt Schulapfel stammt ursprünglich aus dem Raum Hamburg und wurde bereits nach Niedersachsen ausgedehnt. Die Umsetzung erfolgt dort durch den Förderverein "Integriertes Obst aus dem Alten Land e.V." Mit dem Verein wurde bei der Projektentwicklung eng zusammengearbeitet, der Verein stellt "neuen Apfelfreunden" auch Materialien zur Verfügung und unterstützt bei der Abrechnung.

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

Gesamtkosten: 9.520 Euro, Fördersumme: 1.980 Euro, weitere öffentliche Mittel zur Kofinanzierung (Zuschuss des Kreises Steinburg für kreisweite Projekte): 1.620 Euro Die Bestellung und Logistik sowie Abrechnung läuft eigenfinanziert über das Projekt. Um in der Projektaufbauphase 2012 möglichst viele Schulen über das Projekt und den Projektablauf informieren und beraten zu können, soll ein externer Dienstleister in den Schulen und Klassen über das Projekt informieren, Ansprechpartner in den Klassen finden und beim Aufbau in den Schulen unterstützen. Der Dienstleister erhält vom Projektträger einen Honorarauftrag, der die Beratung in den Schulen sowie Stundenlohn und Fahrtkosten abdeckt. Dieser Honorarauftrag ist Fördergegenstand des Projektantrages.

Laufzeit:

01.02.2012 bis 01.12.2013

Themen:

  • Bildung, Beratung und Information
    • Schulprojekte
  • Landwirtschaftliche Produkte
    • Produkte im Lebensmittelbereich
  • Vermarktung
    • Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
  • Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft
    • Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe
  • Förderperiode:
  • ELER 2007 - 2013

Beschreibung

Zusammenfassung:

Mit Äpfeln fit für den Unterricht - dies ist das Motto des Schulapfel-Projektes im Kreis Steinburg. Der Bauernverband des Kreises hat gemeinsam mit dem Landfrauenverband und den regional ansässigen Apfelbauern die Grundschulen über den Schulapfel informiert. Pro Halbjahr kann der Schulapfel als Abonnement zu einem Preis von 20 Euro bestellt werden. Jede Schülerin/jeder Schüler erhält dann pro Tag einen frischen Apfel aus der Region. Aktuell beteiligen sich bereits sechs Grundschulen.

Mit dem Projekt werden nicht nur regionale Produkte stärker im Grundschulalltag in den Fokus gerückt, die Apfelbauern der Region erhalten gleichzeitig die Möglichkeit ihre Äpfel als gute Alternative zu Äpfeln aus dem Supermarkt darzubieten. Zudem können Grundschulen den Kontakt zu den Apfelbauern für Ausflüge auf den Bauernhof, zur Apfelernte oder sonstigen Ereignissen nutzen.

Ausgangssituation:

Es hat im Kreis Steinburg und dem benachbarten Kreis Pinneberg bereits einige Versuche gegeben, den Schulapfel oder auch Pausenapfel einzuführen. Gescheitert ist das Vorhaben bisher immer an den fehlenden Zuständigkeiten/Verantwortlichkeiten und dem Willen zur Umsetzung. Im Kreis Steinburg gibt es bereits einige wenige Schulen, die ihre Schüler (über die Gemeinde oder den örtlichen Obstbauern) mit Äpfeln versorgen.

Der Kreisbauernverband Steinburg beabsichtigt mit dem Projekt in den Grundschulen des Kreises Steinburg den sogenannten "Schulapfel" einzuführen. Hierbei handelt es sich um ein regelmäßiges Angebot, bei dem alle teilnehmenden Schüler/-innen täglich einen Apfel aus der Region als Ergänzung des Frühstücksangebotes erhalten.

Der Kreisbauernverband hat hierzu bereits Projektgespräche geführt und dabei Vorgehen und Zeitplan festgelegt. Das Projekt wird mit Unterstützung des "Fördervereins Integriertes Obst aus dem Alten Land e.V." durchgeführt.

Inhalt:

Grundschulen und einzelne Grundschulklassen können sich für das zweite Schulhalbjahr 2011/2012 (Start Februar 2012) für den Schulapfel anmelden. In den Schulklassen werden die Bestellungen klassenweise aufgenommen. Die Klassen bekommen den Wochenbedarf in Klassenkisten geliefert. Die Bestellungen einer Schule werden zusammengefasst. Die Apfelkisten werden einmal wöchentlich in den Schulen zentral angeliefert. Die jeweilige Klasse holt sich ihre Kiste dann selbständig ab. Auch die Verteilung in der Klasse erfolgt eigenständig. Das Apfel-Abo kostet pro Schüler und Schulhalbjahr 20,00 Euro.

Die Bestellungen können per Fax oder Internet aufgegeben werden. Hierbei arbeitet der Bauernverband mit dem "Förderverein Integriertes Obst aus dem Alten Land e.V." zusammen, der ein Onlinebestellsystem aufgebaut hat und bereits 50 Schulen aus dem Alten Land und Hamburg beliefert. Die Bestellungen werden beim Förderverein gesammelt und für die Lieferanten zusammengestellt.

Das Angebot richtet sich im Rahmen dieses Projektantrages an die Grundschulklassen und an Kantinen in den Grundschulen, die ebenfalls Kisten  oder Apfelsaftsäcke bestellen können. Sollte das Projekt sehr gut angenommen werden, ist auch eine Ausweitung auf andere Schulen denkbar.

Im Jahresverlauf werden die ausgegebenen Apfelsorten variieren, so lernen die Schüler unterschiedliche Apfelsorten kennen. Das Projekt wird durch Informationsmaterial für die Klassen unterstützt.

Die Bestellung und Logistik sowie Abrechnung läuft eigenfinanziert über das Projekt. Nach einer Anlauf- und Beratungsphase von zwei Jahren ist eine weitergehende Beratung und Information der Schulen nicht mehr erforderlich. Das Abosystem selbst läuft eigenfinanziert weiter.

Ziele:

  • Regelmäßige Versorgung von Schüler/-innen aus dem Kreis Steinburg mit Äpfeln aus der Region
  • Förderung des Bewusstseins bei Schüler/-innen für gesundes Essen aus der Region
  • Absatzförderung für regionale Erzeuger

Besonderheiten:

Mit dem Projekt wird das Bewusstsein für die Qualität regionaler Produkte bei Schülern und Lehrern gesteigert. Weiterhin wird mit dem Projekt eine regionale Wertschöpfungskette aufgebaut.

Bei der Konzeption des Projektes haben die im Kreis Steinburg ansässigen Apfelbauern intensiv mitgewirkt und auch den Auftakt, die Vorstellung des Projektes an einer ersten Schule, gestaltet. Eine Aufteilung der Grundschulen für die Belieferung mit Äpfeln erfolgte eigenständig durch die Apfelbauern.

Als Dienstleister wurde der Landfrauenverband des Kreises Steinburg ausgewählt. Mithilfe des Projektes gelingt eine enge Zusammenarbeit zwischen Bauernverband, Landfrauen, Apfelbauern und den beteiligten Grundschulen.

Perspektiven:

Für das Projekt hat eine Abfrage bei den Grundschulen stattgefunden. Bisher beteiligen sich sechs Grundschulen. Die Landfrauen werden die Umsetzung des Projektes weiterhin mit Veranstaltungen oder Projekttagen begleiten, um so weitere Schulen für den Schulapfel zu begeistern. Eine Ausdehnung auf den Kreis Pinneberg ist nicht ausgeschlossen.

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