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Erhaltung der Reetdächer auf landwirtschaftlichen Gebäuden - Elbmarschenhöfe

Das reetgedeckte Gibeldach eines Hauses lugt hinter einem Hügel hervor, eingerahmt von zwei hohen Laubbäumen

Imposantes Reetdach eines Elbmarschhofes Bild: LAG AktivRegion Steinburg

Stand:

15.10.2010

  • Kontakt:

Amt Moorrege
Amtsstraße 12
25436 Moorrege
Mathias Günther (Regionalmanagement)
Telefon: 04821 / 600 838
Fax: 04821 63575
E-Mail: guenther@regionnord.com

Kooperationsprojekt

Art der Kooperation:

  • gebietsübergreifende Kooperation
  • Projektpartner:
  • Schleswig-Holstein
  • Region: Pinneberger Marsch & Geest
  • LAG AktivRegion Pinneberger Marsch & Geest e. V.
  • 25436 Moorreege

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

  • Gesamtkosten: 2.510.305 EUR
  • förderfähige Kosten: 2.109.500 EUR
  • Gewährung einer nicht rückzahlbaren Zuwendung im Rahmen der Projektförderung in Höhe von 600.000 EUR

Das Projekt wurde zusätzlich mit Mitteln der Stiftung Schleswig-Holsteinische Landschaft gefördert.

Laufzeit:

24.04.2009 - 31.12.2011

Themen:

  • Kunst, Kultur und Kulturerbe
    • Bauliches Erbe
    • Brauchtum
    • Geschichte, Heimat
  • Förderperiode:
  • ELER 2007 - 2013

Beschreibung

Zusammenfassung:

Die Reetdächer der überwiegend niederdeutschen Fachhallenhäuser gelten als kulturhistorisches Element innerhalb der Elbmarschen und der angrenzenden Regionen. Sie zu erhalten sowie eine flächensparende und ressourcenschonende Entwicklung im Bestand zu fördern, haben sich die beiden LAG AktivRegionen Pinneberger Marsch & Geest und Steinburg zur Aufgabe gemacht.

Neben der Öffentlichkeitsarbeit, um ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung der reetgedeckten Gebäude zu schaffen, wird ein praxisorientiertes Qualitätsmanagement für Reetdacheindeckungen aufgebaut, das privaten Eigentümern von Reetdachgebäuden bei Bedarf Unterstützung bietet.

Ausgangssituation:

Die Elbmarschen mit dem angrenzenden Geestrücken sind eine Region, in der noch besonders viele landwirtschaftliche Gebäude mit dem nachwachsenden Baumaterial Reet gedeckt sind und der Landschaft dadurch ihre besondere Eigenart verleihen.
Die Erhaltung der Reetdächer ist jedoch sehr kostspielig. Aufgrund des empfindlichen Baumaterials Reet ist zudem die Verwendung einwandfreier Ware sowie die fachgerechte Verarbeitung zwingend notwendig.

Inhalt:

Das Projekt der beiden LAG AktivRegionen versteht sich als erstes Reetdachprojekt innerhalb des schleswig-holsteinischen Zukunftsprogramms Ländlicher Raum. Innerhalb des Projektes werden, durch eine eingerichtete Projektgruppe, verbindliche Qualitätskriterien für Reetdachmaßnahmen entwickelt.

Nach einer offenen Bewerbungsphase wurden 77 Eigentümer von reetgedeckten Gebäuden ausgewählt, die in besonderem Maße die vorgegeben Auswahlkriterien erfüllten und so beispielsweise zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Landwirtschaft und Gewerbe beitragen sowie ein Gebäude besitzen, das eine prägende Bedeutung für das Landschafts- bzw. Ortsbild hat.

Die Eigentümer reetgedeckter landwirtschaftlicher Gebäude erhalten auf Antrag eine Förderung von max. 35% der nachgewiesenen Nettokosten für ihre Reetdachmaßnahmen, wenn die Qualitätskriterien eingehalten wurden.

Ein Projektbetreuer übernimmt die Beratung der privaten Projektträger bei der Umsetzung der Reetdachmaßnahmen, bei der Beantragung und Abrechnung der Fördermittel sowie der Umsetzung der Auflagen. Gleichzeitig ist er Ansprechpartner für die Eigentümer ausgewählter Gebäude.

Durch Berichte in regionalen Zeitungen wird intensiv über das Projekt berichtet, um v.a. die Bedeutung der reetgedeckten Gebäude für die Kulturlandschaft herauszustellen.

Ziele:

  • Erhaltung der Reetdächer auf landwirtschaftlichen Gebäuden

Besonderheiten:

fachliche Betreuung der Eigentümer von reetgedeckten Gebäuden 77 Eigentümern von reetgedeckten Gebäuden wird eine Unterstützung zur Wahrung des kulturellen Erbes gewährt

Perspektiven:

Durch dieses Projekt und die zahlreichen Einzelmaßnahmen können die niederdeutschen Fachhallenhäuser als landschaftsprägende Elemente und als historisches, ländliches Kulturerbe der ländlichen Räume Schleswig-Holsteins erhalten bleiben und so die Attraktivität der Region der Elbmarschen erhöhen.

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