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Potenziale regionaler Produkte in der LEADER-Region Pfälzerwald plus und den Städten Pirmasens und Zweibrücken

Stand:

05.02.2019

  • Kontakt:

LAG Pfälzerwald plus e. V.
Unterer Sommerwaldweg 40-42
66953 Pirmasens

Ute Weisbrod-Mohr
Telefon: 06331/809-309
E-Mail: u.weisbrod-mohr@lksuedwestpfalz.de

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

Durch eine 100-prozentige Förderung konnte das LAG-Projekt völlständig aus ELER-Mitteln finanziert werden. Die Bruttogesamtkosten des Vorhaben belaufen sich auf 21.420 Euro.

Laufzeit:

13. September 2017 bis 30. Juni 2018

Themen:

  • Landwirtschaftliche Produkte
    • Produkte im Lebensmittelbereich
  • Vermarktung
    • Marketing/Öffentlichkeitsarbeit
  • Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft
  • Förderperiode:
  • ELER 2014 - 2020

Beschreibung

Zusammenfassung:

Das Projekt umfasste eine weitreichende Bestandsanalyse regionaler landwirtschaftlicher Erzeugnisse und Erzeugern in der LEADER-Region und den angrenzenden Städten Primasens und Zweibrücken sowie eine Anbieterbefragung mit Erzeugern regionaler Produkte. Auf Basis der Bestandsaufnahme und Anbieterbefragung wurden passende Vertriebs- und Logistikstrukturen eruiert und dadurch der Grundstein für zukünftige Vermarktungsstrukturen gelegt.

Ausgangssituation:

Der Verkauf von und das Bewusstsein für regionale Produkte sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Regionale Märkte werden stärker frequentiert und viele Regionalinitiativen haben sich deutschlandweit gebildet. Die Herausforderung des Einzelnen, seine Erzeugnisse als regionale Ware zu vermarkten, besteht darin, den Marktzugang wirtschaftlich zu gestalten in all den Facetten, online sowie als Markthändler. Oft sind die Erzeugerbetriebe klein strukturiert, sodass ein Zusammenschluss von regionalen Erzeugern und eine gemeinsame Vermarktung mehr Erfolg verspricht. 732 landwirtschaftliche Betriebe zählt die Pfalz, welche als touristische Destination bereits über Rheinland-Pfalz hinaus bekannt ist. Ein Regionallabel für regionale Produkte existiert bisher nicht. Aufgrund der stetig sinkenden Anzahl an landwirtschaftlichen Betrieben muss gegengesteuert und ein zusätzlicher Absatzmarkt geschaffen werden.

Inhalt:

Um die Potenziale regionaler Produkte in der LEADER-Region und den angrenzenden Städten Pirmasens und Zweibrücken herauszufinden, wurde zunächst eine flächendeckende Erhebnung durchgeführt. Diese bestand aus einer Fragebogenaktion aller Erzeuger, die einem Verband angehören, aus Experteninterviews, statistischen Analysen und der engen Zusammenarbeit mit den Verbandsgemeinden der LAG. Die Auswertung der Erhebung diente als Grundlage für die anschließende Potenzialanalyse, die unter anderem die Recherche und Konzeptionierung passender Vertriebswege für die Region beinhaltete. Neben einer kontinuierlichen Berichterstattung fand eine öffentliche Informationsveranstaltung statt, um die Ergebnisse vorzustellen, aber vor allem um die Erzeuger über die Regionallösungen zu informieren und grundsätzliches Interesse an einer gemeinsamen Initiative abzufragen. Die positive Resonanz ermutigte die Bürgerstiftung Pfalz, in einem nächsten Schritt eine Förderung für den Aufbau einer digitalen Vermarktungsstruktur zu beantragen.

Ziele:

Das Projekt verfolgt das Ziel, eine Grundlage für die Vermarktung regionaler Produkte in der LEADER-Region Pfälzerwald plus und den Städten Primasens und Zweibrücken zu schaffen. Dadurch wird deutlich, dass das Projekt eine Initialzündung für darauffolgende Initiativen darstellen soll. Mit dem Projekt will man außerdem die Produktion und den Verkauf von regionalen Produkten stärken sowie das Bewusstsein für den Wert regionaler Erzeugnisse fördern. Dieses Vorhaben hat Modellcharakter für andere LEADER-Regionen.

Besonderheiten:

Die Besonderheit des Projektes liegt darin, dass nicht nur der Status quo von Erzeugern und Anbietern regionaler landwirtschaftlicher Produkte im gesamten LAG-Gebiet und darüberhinaus in den Städten Primasens und Zweisbrücken aufgenommen, sondern zusätzlich potenzielle Vermarktungswege eruiert und aufgezeigt wurden. Damit basiert die Machbarkeitsstudie nicht nur ausschließlich auf der Anzahl von Erzeugnissen und Anbietern, sondern führt ergänzend unterschiedliche Vertriebslösungen auf, auf welchen aufgebaut werden kann.

Perspektiven:

Aufgrund der Ergebnisse der Potenzialanalyse ist die Etablierung einer Regionalinitiative perspektivisch sinnvoll. Das im nächsten Schritt zu erstellende, digitale Anbieterverzeichnis sowie das bestätigte Interesse von Erzeugern, Händlern und Kunden stellen eine gute Ausgangssituation dar und bieten eine fundierte Basis für weitere Aktivitäten.

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