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Kulturlandschaften Osterholz

Daten zur Region

Einwohnerzahl: 111284
Fläche: 681 (km²)
Bevölkerungsdichte: 163 (Einw./km²)

www.kulturlandschaften-osterholz.de

Abgrenzung und Lage

Die LEADER-Region Kulturlandschaften umfasst das Kreisgebiet des Landkreises Osterholz sowie den ländlich geprägten Bremer Ortsteil Blockland. Die Kulturlandschaften Osterholz umfassen somit die Samtgemeinde Hambergen (mit ihren Mitgliedsgemeinden), die Gemeinden Grasberg, Lilienthal, Ritterhude, Schwanewede und Worpswede, die Stadt Osterholz-Scharmbeck sowie den Bremischen Ortsteil Blockland.

Die Region in Kürze

Eine Besonderheit der Kulturlandschaften Osterholz sind ihre Naturräume Moor, Marsch und Geest. Die Region wird von den Fließgewässern Hamme, Wümme und Weser durchzogen. Prägend ist auch der sehr hohe Anteil landwirtschaftlich genutzter Flächen.

Die Siedlungsstruktur weist einerseits in den ländlichen Ortschaften dörflichen Charakter (wie etwa in der Samtgemeinde Hambergen, den Gemeinden Grasberg und Worpswede sowie dem Bremer Ortsteil Blockland) auf, andererseits ist die Stadt Osterholz-Scharmbeck Mittelzentrum und die nahe der Großstadt gelegenen Gemeinden (Lilienthal, Ritterhude, Schwanewede) haben stellenweise städtische Verflechtungsbeziehungen.

Die LEADER-Region liegt in direkter Nähe zu Bremen und mit der Einbindung des Bremer Blocklandes ist die Region sogar landesübergreifend. Sie verfügt über eine sehr gute verkehrliche Infrastruktur. Außerdem profitieren Einwohner und Wirtschaft von einer hervorragenden Versorgung mit schnellen Internetverbindungen. Daher befindet sich das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen im Landkreis Osterholz. Die Arbeitslosenquote ist im niedersächsischen Vergleich unterdurchschnittlich. Die hiesigen Arbeitskräfte sind überwiegend in kleinen und mittleren Unternehmen beschäftigt. Diese zeichnen sich durch ein breites Leistungsspektrum und hohe Innovationsbereitschaft aus.

Als Reaktion auf den demografischen Wandel und Abwanderungstendenzen im ländlichen Raum muss die Identifikation der Bevölkerung mit der Region gestärkt werden. Außerdem muss die sehr gute Beschäftigungsfähigkeit erhalten bleiben, damit weiterhin ein hoher Qualifikationsstand gewährleistet ist. Es gilt den sich stetig steigenden Anforderungen an Existenzgründungsförderung und Innovationsberatung gerecht zu werden, um Unternehmen adäquat unterstützen zu können. Die Innovationsfähigkeit der Unternehmen stellt darüber hinaus einen Baustein zur Umsetzung der Energiewende dar. Unternehmen müssen daher dafür sensibilisiert werden, durch innovative Lösungen energieeffizienter zu arbeiten. Betrieblicher Umweltschutz ist demnach in das strategische Management einzubeziehen, um Kostensenkungen zu ermöglichen und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

Großschutzgebiete

  • nein

Stand: 18.07.2016

 

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