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Erschließung für Land- und Forstwirtschaft

Stand:

08.05.2012

  • Kontakt:

Amt Scharmützelsee
Forsthausstraße 4
15524 Bad Saarow
Carsten Krappmann (Projektträger)
Telefon: 033631 / 45155
E-Mail: Post@amt-scharmuetzelsee.de

ELER-Förderung:

ja

Finanzierung:

Zuwendungsfähige Gesamtausgaben: 165.164 EUR, davon: ELER: 123.873 EUR Eigenmittel: 41.291 EUR

Laufzeit:

06.05.2010 bis 30.09.2011

Themen:

  • Grundversorgung und Infrastruktur
  • Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft
  • Förderperiode:
  • ELER 2007 - 2013

Beschreibung

Zusammenfassung:

Zur Erschließung des Landwirtschaftsbetriebs „Milchviehanlage“ wurde in Reichenwalde ein Wirtschaftsweg ausgebaut. Mit der Realisierung des Ausbaus wurde zudem eine verkehrssichere Zufahrt zu den angrenzenden Land- und Forstwirtschaftsflächen ermöglicht. Der frühere Feldweg mit Schlaglöchern ist heute ein asphaltierter Verbindungsweg und trägt zur nachhaltigen Sicherung und Entwicklung des ländlichen Raumes bei.

Ausgangssituation:

Die Gemeinde Reichenwalde liegt westlich des Scharmützelsees, rund zehn Kilometer südlich von Fürstenwalde. Um die hier gelegene Erschließung des Landwirtschaftsbetriebs „Milchviehanlage“ etwas außerhalb des Ortes und die verkehrssichere Zufahrt zur Forst- und Landwirtschaft dauerhaft zu ermöglichen, wurde der teilweise vorhandene Plattenbelag rückgebaut und der anschließende Sandweg als asphaltierter Verbindungsweg ausgebaut.

Inhalt:

Der ausgebaute Abschnitt ist ein öffentlicher Verkehrsweg und bindet östlich an die Kolpiner Straße K 6750 in Reichenwalde an. Auf einer Länge von etwa 530 Metern wurde hier durch einen sogenannten grundhaften Ausbau ein landwirtschaftlicher Weg mit den entsprechenden Zufahrten und Wegeanbindungen in Asphaltbauweise erstellt.

Ziele:

Der Weg wurde für hohe Beanspruchungen durch landwirtschaftliche Fahrzeuge und frostsicher aufgebaut. Auf einer Breite von drei Metern ist er asphaltiert, bei Gegenverkehr können die Rasenschotterbankette oder eine Ausweichstelle an einer Feldzufahrt genutzt werden.

Besonderheiten:

Das anfallende Niederschlagswasser der Fahrbahn wird über Quer- und Längsneigung in den Wegeseitenraum abgeleitet und von Bordrinnen oder Versickerungsmulden aufgefangen.

Die Baumaßnahme liegt im Landschaftsschutzgebiet Scharmützelsee, allerdings ohne ausgewiesene Biotopflächen und ohne Relevanz für das Trinkwasserschutzgebiet.

Perspektiven:

Die zur Umsetzung geplanten Baumbestände konnten vor Ort erhalten werden. Die notwendigen Ersatzpflanzungen wurden im Baufeld sowie im innerörtlichen Siedlungsbereich „Am Mühlenberg“ realisiert.

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