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LEADER

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Die Geschichte von LEADER

Seit 1991 setzt sich die EU dafür ein, dass ländlichen Regionen mit LEADER eine Methode an die Hand gegeben wird, mit der sie vor Ort Partnerschaften des öffentlichen, privaten, sozialen und wirtschaftlichen Sektors aufbauen können. Die Partnerschaften sollen die Regionen dazu befähigen, deren Entwicklung mit innovativen Projekten voranzubringen. Bereits vor 1991 gab es Ansätze für die ländliche Entwicklung – diese waren jedoch eher sektoral und top-down orientiert. Die LEADER-Methode hingegen verfolgt den Bottum-up-Ansatz, der auf breite, sektorübergreifende Partnerschaften setzt. Durch diese Partnerschaften werden Ressourcen und Energien gebündelt, um die Region besser entwickeln zu können.

Seit Anfang der 90er-Jahre ist die Zahl der LEADER-Regionen in Deutschland kontinuierlich gestiegen. Im Folgenden wird dargestellt, wie sich LEADER in den vergangenen 25 Jahren entwickelt hat. Die Hauptmerkmale von LEADER wurden beibehalten, die Rahmenbedingungen jedoch in jeder Förderphase modifiziert.

LEADER I (1991-1993)

Im Jahr 1990 legte eine Gruppe von Vertretern der Europäischen Kommission den Vorschlag für die LEADER-Initiative vor. Während der Versuchsphase 1991 bis 1993 beteiligten sich europaweit 217 Regionen an LEADER, davon 13 aus Deutschland. LEADER wurde als eine "Gemeinschaftsinitiative" eingeführt, die im Rahmen der EU-Strukturfonds gefördert wurde.

LEADER II (1994-1999)

Nach der Testphase nahmen 118 Regionen in Deutschland an LEADER teil. In dieser Förderphase beschränkte sich der LEADER-Ansatz noch ausschließlich auf benachteiligte ländliche Regionen.

LEADER+ (2000-2006)

Wegen des Erfolgs der ersten beiden Förderphasen wurde die Methode als LEADER+ weiterhin von der EU-Kommission als Gemeinschaftsinitiative programmiert. Der Ansatz wurde schließlich auf alle ländlichen Regionen ausgeweitet. Die Anzahl an LEADER-Regionen in Deutschland erhöhte sich auf 148.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LEADER 2007-2013

In der Förderphase 2007 bis 2013 wurde LEADER als Schwerpunkt 4 in den ELER integriert (Mainstreaming) und ist keine Gemeinschaftsinitiative mehr. LEADER war theoretisch als Methode in allen anderen drei Schwerpunkten und damit allen Maßnahmen des ELER umsetzbar. Von besonderer Bedeutung für LEADER waren dabei die Maßnahmen des Schwerpunkts 3 (Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Förderung der Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft).


Die Anzahl der LAGs und auch das EU-Budget haben sich 2007 bis 2013 im Vergleich zu der vorangegangenen Förderphase europaweit verdoppelt. In Deutschland gab es 244 Lokale Aktionsgruppen. In Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Schleswig-Holstein gibt es seit 2007 fast flächendeckend LEADER-Gebiete.

Da in Deutschland die ELER-Programme von den Bundesländern aufgestellt werden, war die Umsetzung und Programmierung von LEADER in jedem Bundesland anders gestaltet. Jedes Bundesland hatte von 2007 bis 2014 Maßnahmen ausgewählt, die über den Schwerpunkt 4 umgesetzt werden konnten. Zusätzlich waren innovative Projekte außerhalb dieses Maßnahmenspektrums möglich. Eine Auswertung der Länderprogramme (PDF-Datei, 300 KB, Stand November 2008) zeigt, welche Maßnahmen in den einzelnen Bundesländern über LEADER gefördert werden konnten.

Die LEADER-Karte der Förderperiode 2007-2013 können Sie hier herunterladen (PDF-Datei, 2,4 MB).

LEADER 2014-2020

Momentan gibt es 321 LEADER-Regionen in Deutschland, die in etwa zwei Drittel der Fläche der Bundesrepublik einnehmen. LEADER wird im Wesentlichen im Gemeinsamen Strategischen Rahmen (GSR) von der EU-Kommission vorgegeben und durch die Vorgaben im ELER ergänzt. Damit möchte die EU-Kommission den Erfolg von LEADER auf die anderen Strukturfonds übertragen und diese motivieren, ebenfalls die LEADER-Methode umzusetzen und EU-Mittel für LEADER-Regionen zur Verfügung zu stellen. Die LEADER-Regionen sind in ihren Projekten nicht mehr an Maßnahmen gebunden und können sich thematisch wieder mehr an ihrem Bedarf orientieren.

Die LEADER-Karte der aktuellen Förderphase zum Download finden Sie hier (PDF-Datei, 3,9 MB).

Mehr Infos zu LEADER in der laufenden Förderperiode gibt's hier.

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