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Measure fiche

  • Die Kommission trägt hier Hinweise zur Gestaltung von Agrarumweltmaßnahmen zusammen (Stand Nov 2014, nur englisch).

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Europäischer Landwirtschaftsfonds
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Hier investiert Europa in die
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Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen

Zusammenstellung der Programme und Prämien in den Agrarumwelt-, Vertragsnaturschutzmaßnahmen, Kulturlandschaftsprogrammen, der Ökolandbauförderung und des Tierschutzes der Länder und anderer EU-Mitgliedsstaaten. Überarbeitete Fassung 2019:


Agrarumweltprgramme der Länder

Die Agrarumweltprogramme (inklusive Vertragsnaturschutz und in einigen Bundesländern Kulap-Programm genannt) werden überwiegend durch den ELER (Artikel 28) mit bis zu 75% EU-Mitteln bezuschusst. Zusätzlich werden durch die Länder oft GAK-Mittel zur Finanzierung in Anspruch genommen.

Bis 2013 waren die flächenbezogenen Fördermaßnahmen des Ökolandbaus den Agrarumweltmaßnahmen zugeordnet. Seit 2014 werden sie in einem eigenen Artikel 29 der ELER-Verordnung gefördert: Übersicht der flächenbezogenen Ökoförderung.

Die Bundesländer bieten einmal im Jahr die Antragstellung zu den Agrarumweltmaßnahmen an. In welchem Jahr welche Maßnahmen beantragt werden können, entscheiden die Bundesländer von Jahr zu Jahr nach politischen Gesichtspunkten und aufgrund des zur Verfügung stehenden Budgets. Viele Maßnahmen die 2015 sehr gut angenommen wurden, konnten deshalb oft nicht wieder beantragt werden. Ausserdem ist inzwischen das Gesamtbudget, das bis 2022 zur Verfügung steht in vielen Bundesländern weitgehend gebunden und bewilligt. Daher werden gegen Ende der Förderperiode oft nur noch der Ökolandbau und einzelne Maßnahmen zur Verlängerung nach 5 Jahren Förderung zur Beantragung geöffnet.

Die folgenden Abbildungen und Übersichten stammen von den Bundesländern, entweder aus deren Informationsbroschüren, von deren Websites oder Präsentationen. Im Mai 2015 wurden die letzten ELER-Programme genehmigt.

Programm Sachsen

Programm Sachsen-Anhalt

Programm NRW

Das Programm wurde im Februar 2015 genehmigt. Anträge für Maßnahmen, die 2015 beginnen sollten, mussten bis 15. Mai 2015 bei der Landwirtschaftskammer NRW gestellt werden.

Bayern: KULAP 2014-2022

Bayern: Vertragsnaturschutz

vergrößerte Übersicht

mehr Informationen

Baden-Württemberg: FAKT 2014-2022

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KULAP Brandenburg

Was wird gefördert?

  • Teil A: Konzeptbasierte Zusammenarbeit
  • Teil B: Beibehaltung und Einführung ökologischer Anbauverfahren
  • Teil C: Besonders nachhaltige Verfahren im Ackerbau (in Kulissen)
    Nutzung von Ackerflächen als extensives Grünland
    *  Dauerhafte Umwandlung von Ackerland in extensives Grünland
  • Teil D: Besonders nachhaltige Verfahren auf dem Dauergrünland
    Extensive Bewirtschaftung von Einzelflächen auf Grünland durch Verzicht auf mineralische Stickstoffdüngung
    *  Umweltgerechte Bewirtschaftung von bestimmten Grünlandflächen durch Nutzungsbeschränkung infolge später Nutzungstermine
    *  Pflege von Heiden, Trockenrasen und anderen sensiblen Grünlandstandorten
  • Teil E: Besonders nachhaltige Verfahren bei Dauerkulturen, Pflege extensiver Obstbestände
  • Teil G: Erhaltung der Vielfalt genetischer Ressourcen in der Landwirtschaft
    Erhaltung pflanzengenetischer Ressourcen
    *  Erhaltung tiergenetischer Ressourcen

Weitere Programm-Informationen

Hessen: HALM 2014-2022

KULAP Thüringen 2014-2022

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Mecklenburg-Vorpommern: AUM

Maßnahmen

  1. Förderung des Anbaus von vielfältigen Kulturen im Ackerbau
  2. Förderung der extensiven Bewirtschaftung von Dauergrünlandflächen
  3. Förderung der naturschutzgerechten Bewirtschaftung von Grünlandflächen
  4. Förderung der Bereitstellung von Strukturelementen auf dem Ackerland
  5. Förderung von umweltschonenden Produktionsverfahren und biodiversitätsfördernden Maßnahmen im Obst- und Gemüsebau
  6. Förderung der Einführung und Beibehaltung des ökologisch/biologischen Landbaus

    Informationen der Landesforschungsanstalt für Landwirtschaft und Fischerei Mecklenburg-Vorpommern

    Agrarumwelt- und Klimaschutzmaßnahmen und weitere Förderangebote in Mecklenburg-Vorpommern

    Niedersachsen

    BV - Betriebliche Verpflichtungen
    AL - Ackerbaumaßnahmen
    BS - Blühstreifen auf Acker
    GL - Grünlandmaßnahmen
    BB - Schutz besonderer Biotope
    NG - Nordische Gastvögel

    Vergrößerte Abbildung

    größere Abb. Grünland                        größere Abb. Schreifen, Hecken

    Rheinland-Pfalz: EULLa

    Angebot in Rheinland-Pfalz 2015-2022:

    • Ökologische Wirtschaftsweise im Unternehmen
    • Saum- und Bandstrukturen im Ackerbau
    • Vertragsnaturschutz Acker
    • Vielfältige Kulturen im Ackerbau
    • Alternative Pflanzenschutzverfahren
    • Beibehaltung von Untersaaten und Zwischenfrüchten über den Winter
    • Umwandlung von Acker in Grünland
    • Vertragsnaturschutz Streuobst
    • Umweltschonende Bewirtschaftung der Steil- und Steilstlagenflächen
    • Vertragsnaturschutz Weinberg
    • Umweltschonende Grünlandbewirtschaftung im Unternehmen und tiergerechte Haltung auf Grünland
    • Grünlandbewirtschaftung in den Talauen der Südpfalz
    • Vertragsnaturschutz Grünland
      —    Mähwiesen und Weiden
      —    Artenreiches Grünland
      —    Kennarten Mähwiesen und Weiden
      —    Kennarten Artenreiches Grünland
    • Anlage von Gewässerrandstreifen, Lesesteinhaufen, Vernässungsstellen, Pflanzung von Bäumen

      Weitere Informationen

      Schleswig-Holstein

      10.1.1/2) Reduzierung von Stoffeinträgen in Gewässer

      • Winterbegrünung (gemäß M10.0003 NRR)
      • Emissionsarme und gewässerschonende Ausbringung von Wirtschaftsdüngern
      • Weidegang

      10.1.3) Vielfältige Kulturen im Ackerbau (gemäß M10.0002 NNR)

      10.1.8) Vertragsnaturschutz

      • Weidewirtschaft
      • Weidewirtschaft Moor
      • Weidewirtschaft Marsch
      • Weidelandschaft Marsch
      • Grünlandwirtschaft Moor
      • Halligprogramm
      • Rastplätze für wandernde Vogelarten
      • Kleinteiligkeit im Ackerbau (Nur für Ökobetriebe)
      • Ackerlebensräume

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