Zum Inhalt

Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

Ansprechpartner

  • Jan Freese
    +49 (0)228 / 68 45 - 34 77
    jan.freese@ble.de

Hauptnavigation

Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

Inhalt

Pilotprojekte im kooperativen Naturschutz

Biologischer Pflanzenschutz im Weinbau

Zur naturverträglichen Bekämpfung der Traubenwickler kann im Weinbau der Einsatz von Pheromonen helfen. Sie verhindern die Fortpflanzung der Schädlinge, ohne andere Nützlinge zu gefährden.

Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fördern diese Maßnahme mit rund 110 Euro je Hektar. Aber: Wirksam ist diese Methode nur, wenn sie im gesamten Weinbauregion eingesetzt wird. Die Bedingung für eine Förderung ist deshalb, dass die Landwirte sich zusammenschließen und einen Gemeinschaftsantrag stellen.

Kooperationen im Gewässerschutz

In Gebieten in denen Trinkwasser gewonnen wird, kooperieren Wasserversorger mit Landwirten, um gemeinsam eine gute Qualität des Grund- und Trinkwassers zu gewährleisten. Mehr Informationen

Spezieller Artenschutz

Fünf Bundesländer haben sich im Projekt "Feldhamsterland" zusammengeschlossen, um konkrete Maßnahmen gegen den starken Artenrückgang des Nagers zu entwickeln. Da der Hamster auf eine vom Menschen genutzte Agrarlandschaft angewiesen ist, muss eng mit Landwirten zusammengearbeitet werden.

Ziel des Projekts ist es, Artvorkommen mithilfe von Ehrenamtlichen zu erfassen. Außerdem werden den Landwirten Maßnahmen vorgestellt, die die Koexistenz von Hamster und Landwirt langfristig ermöglicht und sich in den landwirtschaftlichen Betriebsablauf integrieren lassen. Gefördert wird das Projekt über das Bundesprogramm Biologische Vielfalt.

Neue Maßnahmen für die Agrarlandschaft

Im Verbundprojekt „Lebendige Agrarlandschaften“ werden Maßnahmen erprobt, die die Artenvielfalt in der Agrarlandschaft langfristig erhalten sollen. In drei Modellregionen testen Landwirte gemeinsam mit Forschung und Naturschutz, wie das in der Praxis möglich ist. Entscheidend ist, dass die Maßnahmen in den jeweiligen Betriebsablauf integriert werden können.

Auch im Projekt F.R.A.N.Z. werden auf zehn Demonstrationsbetrieben Maßnahmen entwickelt und erprobt. Um die Maßnahmen bundesweit übertragen zu können, wurden ganz unterschiedliche Regionen dafür ausgewählt, mit je einem dort typischen landwirtschaftlichen Betriebe. Jede Maßnahme wird auf mindestens drei Betrieben und damit auf drei unterschiedlichen Standorten erprobt.

Das Netzwerk von "Biodiversitätsbetrieben" umfasst Initiativen und Projekte, in denen ausgewählte landwirtschaftliche Betriebe mit gezielten Maßnahmen die Biodiversität fördern.

Geplante Vorhaben

(Stand Mai 2019)

Wasserstandsregulierung in Niedermoorgebieten

Um in Niedermoorgebieten Schleswig-Holsteins die Wasserstände gemeinschaftlich anzuheben, soll die Zusammenarbeit zukünftig über gemeinsame Antragsstellung angeregt werden. Maßnahmen gibt es bislang im Vertragsnaturschutz. Weitere Informationen sind beim Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) zu erfragen.

Artenschutz in Börderegionen

Um den Schutz von Arten wie dem Hamster und Greifvögeln in Börderegionen von Sachsen-Anhalt zu verbessern, sollen gemeinschaftliche Anträge die Zusammenarbeit anregen. Weitere Informationen erteilt Referat 64 im Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie (MULE).

Saatgutaufbereitung und Anbauer bündeln

Nur in Brandenburg wird zur Zeit der Anbau alter Sorten gemäß GAK-MSL G gefördert. Die Anzahl der Anbauer von gefährdetenr Sorten zu generell gering. Deshalb plant das Informationszentrum Biologische Vielfalt (IBV), zusammen mit einigen Bundesländern zu untersuchen, ob sich mit der Umstellung der Förderung "Pflanzengenetischer Ressourcen" auf Zusammenarbeit eine bessere Umsetzung erreichen lässt. Weitere Informationen erteilt das IBV.

 

Stand: Juli 2019

Hauptnavigation

Service-Navigation

###ETRACKER###