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  • Jan Freese
    +49 (0)228 / 68 45 - 34 77
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Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

Inhalt

Kooperationen im Naturschutz in Deutschland

In Deutschland gibt es vielfältige Ansätze der Zusammenarbeit im Agrarumweltbereich.

Ziele

  • Information, Beratung, Betreuung und Qualifizierung von Landwirten
  • Regionale Konzepte, die die Umsetzung von Maßnahmen überbetrieblich koordinieren
  • Vereinfachte Antragsstellung für wirksame Maßnahmen

Träger

Um eine Kooperation voranzubringen, braucht es einen Träger, der die unterschiedlichen Interesse zusammenführt. Für diese Aufgaben kommen verschiedene Institutionen in Frage:

Verbände

  • In 13 Bundesländern bestehen rund 140 Landschaftspflegeverbände. In Baden-Württemberg heißen sie Landschaftserhaltungsverbände; in Nordrhein-Westfalen Biologische Stationen. Ziel und Struktur sind aber überall gleich: freiwillige Zusammenschlüsse von Naturschutzverbänden, Landwirten und Kommunalpolitikern wollen gemeinsam naturnahe Landschaftsräume erhalten oder neu schaffen. Der praktische Erfolg gelingt, weil alle Gruppen gleichberechtigt vertreten sind. Dachverband ist der Deutsche Verband Landschaftspflege (DVL).
  • Bauernverbände oder Landvolk
  • Naturschutzverbände..

Verwaltungen

  •  In Deutschland gibt es neun gemeinnützige Landgesellschaften bzw. Landsiedlungsgesellschaften, die als Organe der Landespolitik zur Entwicklung ländlicher Räume tätig sind. Für den Naturschutz tragen sie zur Planung, Bereitstellung und Pflege von Kompensationsflächen und der produktionsintegrierten Kompensation (PIK) im Rahmen der Eingriffsregelung bei.
  • Schutzstationen
  • Regionalmanagements (LAGs)
  • Wasserverbände

Stiftungen

  • Die Deutsche Stiftung Kulturlandschaft (DSK) bildet eine Plattform für sechs regionale Kulturlandschaftsstiftungen in den Bundesländern. Kern der Arbeit ist der Schutz und Erhalt der Kulturlandschaften. Dazu setzen sie Kompensationsmaßnahmen sowie Arten- und Biodiversitätsprojekte um. Sie sind oft in bundesweite Forschungs- und Entwicklungsvorhaben eingebunden (Lebendige Agrarlandschaften).
  • Naturschutzstiftungen

Weitere

  • Private: Planungsbüros
  • Versorgungsunternehmen
  • Maschinenringe
  • ….

Kernelement Naturschutzberatung

Die Naturschutzberatung ist ein essentieller Bestandteil für erfolgreiche Kooperationsprojekte. Dabei bewerten Experten, welche Betriebsflächen sich für welche Maßnahmen eignen.

Bisher wird meist nur die einzelbetriebliche Beratung gefördert. Da ein Berater aber in der Regel für ganze Regionen zuständig ist, kann er auch über Betriebsgrenzen hinweg Aspekte des Arten- und Naturschutzes berücksichtigen. Für Kooperationen besetzen Berater also eine wichtige Schlüsselposition, die zwischen Interessen vermittelt.

Fördermöglichkeiten

Deutschlandkarte mit Grenzen der Bundesländer




Förderung der Bundesländer

Je nach Bundesland gibt es verschiedene Möglichkeiten zur Förderung, die wir hier einzeln vorstellen. Mehr erfahren


Weitere Finanzierungsmöglichkeiten

  • Die Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert Kooperationsprojekte.
  • Das Bundesprogramm Biologische Vielfalt stellt seit 2011 15 Millionen Euro, für 2017 20 Millionen Euro, für 2018 25 Millionen Euro und ab 2019 30 Millionen Euro jährlich für Maßnahmen und Projekte zur Umsetzung der Nationalen Strategie bereit. Ziel ist es, Arten in besonderer Verantwortung Deutschlands zu schützen, Hotspots der Artenvielfalt zu erhalten und Ökosystemleistungen zu sichern.

 

 

Pilotprojekte

Nest mit Eiern in einer Wiese

 

 

Einige besonders erfolgreiche oder innovative Projekte stellen wir ausführlicher vor. Mehr erfahren


Stand: Juli 2019

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