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Aktiv im Klimaschutz und bei der Anpassung an Klimafolgen

Kompetenzzentren

  • Service- und Kompetenzzentrum Kommunaler Klimaschutz (SK:KK): Das (SK:KK), das 2008 im Rahmen der nationalen Klimaschutzinitiative eingerichtet wurde, ist Ansprechpartner für alle Fragen zum kommunalen Klimaschutz. Das SK:KK ist beim Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) angesiedelt und wird vom BMU beauftragt und gefördert. Das Ziel des SK:KK ist es, die Potenziale für den Klimaschutz auf kommunaler Ebene zu nutzen und zukunftsweisende und innovative Modellprojekte zu unterstützen und zu verbreiten. Dies leistet das SK:KK mit Fach- und Vernetzungsveranstaltungen, Flyern und Broschüren zu unterschiedlichen Schwerpunkten sowie einer Website. Das Service- und Kompetenzzentrum ist zusammen mit dem BMUB auch für den Wettbewerb "Kommunaler Klimaschutz" zuständig. Außerdem berät es Kommunen bei Fördermöglichkeiten zum Beispiel im Rahmen der Kommunalrichtlinie. Über die Kommunalrichtlinie lassen sich unter anderem Klimaschutzmanager für Kommunen fördern. In Deutschland begleiten rund 280 Klimaschutzmanager (Stand Dezember 2014) die Umsetzung von Klimaschutzkonzepten, indem sie den Klimaschutz vor Ort voranbringen, sie für ein abgestimmtes Vorgehen sorgen und Beteiligungsprozesse organisieren.
  • Regionale Klimabüros: Die Helmholz-Gemeinschaft hat ein deutschlandweites Netz regionaler Klimabüros aufgebaut, die jeweils eigene regionale und thematische Schwerpunkte haben. Die Angebote der vier regionalen Klimabüros bieten Landwirten, Küstenbauingenieuren, Stadtplanern, aber auch Entscheidungsträgern aus Politik und Unternehmen Informationen, um sich für den Klimawandel in ihrer Region zu wappnen. Dazu bündeln und vermitteln die Klimabüros Forschungsergebnisse zum regionalen Klimawandel und erfassen Informationsbedürfnisse, um diese in Forschungsprogramme zu integrieren.
  • Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass): KomPass bündelt Fachwissen im Umweltbundesamt. Die Angebote richten sich an Behörden, Wissenschaftler, Industrie- und Umweltverbände sowie Bürger. KomPass stellt Informationen etwa in der Tatenbank oder im Leitfaden zur Anpassung an den Klimawandel (Klimalotse) zur Verfügung und fördert Kooperation und Vernetzung der für die Anpassung verantwortlichen Akteure durch Veranstaltungen, Fachdialoge und Kooperationsbörsen.
  • Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e. V. (deENet): Im deENet haben sich über 100 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister zusammengeschlossen, um gemeinsam integrierte Systemlösungen in der Energieversorgung zu entwickeln. Dabei konzentriert sich deENet auf dezentrale und verbraucherfreundliche Strukturen, wobei die Nutzung erneuerbarer Energien und die Steigerung der Energieeffizienz zentrale Anliegen sind. Trotzdem der regionale Fokus auf Nordhessen liegt, versteht sich die deENet als national und international ausgerichtetes Fachnetzwerk.

Netzwerke Bürgerenergie

  • Bündnis Bürgerenergie (BBEn) e.V.: Das Bündnis Bürgerenergie (BBEn) e.V. wurde von elf Organisationen 2014 initiiert und versteht sich als Vordenker der dezentralen Energiewende in Bürgerhand. Das Bündnis vermittelt Bürgerenergie-Akteuren Wissen und Qualifikationen, damit sie mit innovativen Ideen die dezentrale Energiewende weiter aktiv mitgestalten. Das BBEn ist eine Plattform für lokale, regionale und bundesweit aktive Vereinigungen, Netzwerke, Unternehmen und Personen, deren gemeinsames Ziel es ist, die dezentrale Energiewende in Bürgerhand zu gewährleisten.

Erneuerbare Energien

  • Agentur für Erneuerbare Energien e. V. (AEE): Die AEE bündelt Informationen rund um das Thema erneuerbare Energien und bereitet diese für die Öffentlichkeit in Form von Publikationen, Videos, Grafiken oder auf ihrer Webseite auf. Die Agentur für Erneuerbare Energien betreibt außerdem in Kooperation mit dem DStGB, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städtetag das Informationsportal "Gute Nachbarn. Starke Kommunen mit Erneuerbaren Energien", das viele nützliche Informationen beispielsweise zu Energiekommunen (Kommunalatlas) oder zur regionalen Wertschöpfung bereithält.
  • Bioenergiedörfer: Es gibt über 167 Bioenergiedörfer (Stand März 2015), die das Ziel verfolgen, den überwiegenden Anteil ihres Energiebedarfs (Strom und Wärme) aus Biomasse zu beziehen. Neben der Versorgung mit Bioenergie spielen Nachhaltigkeit, Bürgerbeteiligung und regionale Wertschöpfung eine wichtige Rolle. Das BMEL bietet allen Akteuren eine Austauschplattform auf seiner Webseite und kürt alle zwei Jahre die Gewinner des Bundeswettbewerbs Bioenergiedörfer. Weiterer Ansprechpartner ist das Institut für Bioenergiedörfer Göttingen e.V. (ibeg).
  • Fachagentur für nachwachsende Rohstoffe e. V. (FNR): Fachinformationen zur Nutzung von Biomasse stellt die FNR zur Verfügung.

Bündnisse für den Klimaschutz

  • Klima-Allianz Deutschland: Die Klima-Allianz ist ein Bündnis von über 110 Organisationen aus verschiedensten Bereichen, die sich zusammen dafür einsetzen, dass politische Rahmenbedingungen geschaffen werden, die eine drastische Senkung der Treibhausgase in Deutschland bewirken. Schwerpunkte der Klima-Allianz bilden daher politische Lobbyarbeit, das Anstoßen und Organisieren von Debatten zur aktuellen Energie- und Klimapolitik sowie gemeinsame Veranstaltungen.
  • Konvent der Bürgermeister: Der Konvent wurde 2008 von der Europäischen Kommission ins Leben gerufen, um Kommunen bei der Umsetzung einer nachhaltigen Klimapolitik etwa durch Wissenstransfer, Erfahrungsaustausch, Öffentlichkeitsarbeit oder Fördermittel zu unterstützen. Dafür verpflichten sich die beteiligten Städte und Gemeinden freiwillig zur Steigerung der Energieeffizienz und Nutzung nachhaltiger Energiequellen. Bisher haben 5.709 Städte und Gemeinden das Konvent unterschrieben (Stand: März 2015). Am Konvent können sich außerdem Regionen/Provinzen, regionale und lokale Energieagenturen, kommunale Netzwerke sowie assoziierte Partner beteiligen.
  • Klima-Bündnis der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder e.V.: Dem Klima-Bündnis haben sich seit seiner Gründung 1990 über 1.700 Städte und Gemeinden sowie Bundesländer, Provinzen, Regionen, Verbände und Organisationen angeschlossen. Die Mitglieder haben sich mit ihrem Beitritt zum Klima-Bündnis verpflichtet, ihre Treibhausgasemissionen vor Ort zu reduzieren und sich aktiv beim Schutz der tropischen Regenwälder einzusetzen. Die Mitglieder profitieren durch Austausch- und Beratungsmöglichkeiten, erhalten Projektförderung durch EU-Programme, können auf die Angebote der Klima-Bündnis-Geschäftsstelle zugreifen und werden über das Klima-Bündnis bei der EU vertreten.
  • Commission Internationale pour la Protection des Alpes (CIPRA): CIPRA ist eine nichtstaatliche, unabhängige und nicht gewinnorientierte Dachorganisation, die sich seit 1952 für den Schutz und die nachhaltige Entwicklung in den Alpen einsetzt. Dabei unterstützt CIPRA auch klimafreundliche Gemeinden im Alpenraum.

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