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Europäischer Landwirtschaftsfonds
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Hier investiert Europa in die
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Projekt- und Innovationsförderung des BMEL

Die BLE fördert und betreut als Projektträger im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) zahlreiche nationale und internationale Projekte entlang der gesamten landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Themen sind beispielsweise Ressourcenschonender Pflanzenbau, Tiergerechte Haltung, Ökologischer Landbau, Ländliche Entwicklung und Biologische Vielfalt.

Hier finden Sie eine tabellarische Übersicht der Förderangebote des BMEL im Bereich Innovation.

Deutsche Innovationspartnerschaft

Die Deutsche Innovationspartnerschaft Agrar (DIP) hat zum Ziel, die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft in Deutschland im Sinne einer nachhaltigen Bewirtschaftung zu verbessern. Durch Innovationskraft sollen so umweltpolitische, ökonomische und soziale Entwicklungsziele erreicht werden.

Im Unterschied zu EIP-Agri verfolgt DIP keinen Bottom-up-Ansatz. Projekte werden mit einer Projektskizze von einer DIP-Mitgliederorganisation vorgeschlagen.

Der DIP-Lenkungsausschuss, der sich wiederum aus den DIP-Mitgliedsorganisationen zusammensetzt, berät über die vorgeschlagenen Projekte. Die DIP-Geschäftsstelle in der BLE zieht gegebnenfalls externe Experten hinzu, um zu einem Votum über die Förderwürdigkeit zu kommen. Erst wenn das Projekt als förderwürdig eingestuft wurde, kann ein Förderantrag gestellt werden. Zu den DIP-Mitgliedorganisationen zählen neben der Landwirtschaftlichen Rentenbank (LR), dem BMEL und der BLE verschiedene Agrarverbände.

Die Fördergrundlage der DIP ist das Programm zur Innovationsföderung des BMEL und die Richtlinie über die Verwendung des Zweckvermögens des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank zur Förderung von Innovationen in der Landwirtschaft, der Forstwirtschaft und dem Gartenbau.

Die BLE hat Informationen zur Deutschen Innovationspartnerschaft Agrar (DIP) zusammengestellt. Ansprechpartner ist Dr. habil. Thomas Engelke.

Landwirtschaftliche Rentenbank

Innovationsförderung aus dem Zweckvermögen - Programmteil 2: die experimentelle Entwicklung von Innovationen: Die Landwirtschaftliche Rentenbank fördert unter anderem die Entwicklung von Innovationen der Land- und Forstwirtschaft, des Wein- und Gartenbaus als auch die Hersteller landwirtschaftlicher Produktionsmittel sowie Handels- und Dienstleistungsunternehmen, die mit der Landwirtschaft in enger Verbindung stehen. Die BLE ist für die fachliche Prüfung von Fördervorhaben aus dem Zweckvermögen des Bundes bei der Landwirtschaftlichen Rentenbank zuständig.

Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz

Das Ziel der Modell- und Demonstrationsvorhaben (MuD) Tierschutz ist der effektive Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis zur Verbesserung des Tierschutzes in der Nutztierhaltung. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist für die fachliche und administrative Betreuung der aus Mitteln des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten MuD Tierschutz zuständig.

Die MuD Tierschutz sollen einen schnellen und effektiven Transfer von Forschungsergebnissen in die landwirtschaftliche Praxis erzielen und somit die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis schließen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Umsetzung neuer Erkenntnisse und innovativer Maßnahmen, die Gesundheit und Wohl der Tiere, eine tiergerechte Haltung oder die Auswirkungen moderner Tierhaltungsverfahren auf die Umwelt betreffen. Hierzu zählen insbesondere der Verzicht auf nicht-kurative Eingriffe, der reduzierte Einsatz von Antibiotika, die Verbesserung des Hygienemanagements, die Optimierung von Haltungsbedingungen sowie die Verwendung von an die Tierbedürfnisse angepasster Stalltechnik.

Die MuD Tierschutz wenden sich vor allem an Praxisbetriebe mit einem erheblichen Eigeninteresse. Die Ergebnisse aus den einzelnen Vorhaben sollen grundsätzlich Nachahmungspotenzial für einen größeren Kreis von landwirtschaftlichen Betrieben entfalten und künftig flächendeckend in der Praxis angewandt werden. Neben den Vorhaben, die den Tierschutz in der Wiederkäuer-, Schweine-, Geflügel- und Kaninchenhaltung vorantreiben, soll der Bereich Tierschutz in der Aquakultur ebenfalls verstärkt werden.

Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Förmen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

Das Gesamtziel des Bundesprogramms Ökologischer Landbau und anderer Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN) besteht in der Stärkung und Ausdehnung des ökologischen Landbaus und der ökologischen Lebensmittelwirtschaft sowie der Förderung anderer Formen der nachhaltigen Landwirtschaft. Berater-Netzwerke, Exkursionen, Vorträge, Demo-Netzwerke, Kleingruppenarbeit und einiges mehr: Auf vielerlei Weise sorgt das BÖLN dafür, dass der Wissenstransfer in die Praxis funktioniert und möglichst vielen Akteuren in der Land- und Lebensmittelwirtschaft zugutekommt. Entscheidend dabei ist ein interaktiver Wissensaustausch.

Bereits im vom BMEL im Jahre 2001 aufgelegten Bundesprogramm Ökologischer Landbau (BÖL) bildeten die Forschungsförderung und die Verbreitung der Ergebnisse in die Praxis neben der Realisierung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben wichtige Schwerpunkte. Seit mit Beschluss des Deutschen Bundestags vom 26. November 2010 das Bundesprogramm für andere Formen der nachhaltigen Landwirtschaft geöffnet wurde, können auch Forschungs- und Entwicklungsvorhaben sowie Maßnahmen zum Technologie- und Wissenstransfer für eine nachhaltige Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten gefördert werden.

Eiweißpflanzenstrategie

Die Geschäftsstelle Eiweißpflanzenstrategie ist bei der BLE angesiedelt und dort zuständig für die Koordination und Umsetzung der Eiweißpflanzenstrategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Etablierung von modellhaften Demonstrationsnetzwerken, Wissenstransfer und Beratung des BMEL.

Noch mehr Förderung

Spitzencluster Förderung des Bundes

Ziel des Spitzencluster-Wettbewerbs ist es, die leistungsfähigsten Cluster auf dem Weg in die internationale Spitzengruppe zu unterstützen. Durch die Förderung der strategischen Weiterentwicklung exzellenter Cluster soll die Umsetzung regionaler Innovationspotentiale in dauerhafte Wertschöpfung gestärkt werden. Dadurch sollen Wachstum und Arbeitsplätze geschaffen und gesichert und der Innovationsstandort Deutschland attraktiver gemacht werden.

Innovationsgruppen Nachhaltiges Landmanagement (BMBF)

Im Sommer 2013 wurde im Rahmen der Förderung des BMBF, Schwerpunkt Forschung für Nachhaltigkeit (FONA), die Gründung von transdisziplinären Innovationsgruppen im Bereich nachhaltiges Landmanagement gestartet.

"In den Innovationsgruppen werden zusätzlich zu den Forschungs- und Entwicklungsarbeiten auch die Bedingungen für die Umsetzung der eigenen Forschungsergebnisse untersucht. Die Mitglieder einer Innovationsgruppe sollen sich hierfür umfassende Kenntnisse zu Innovationsprozessen aneignen und durch Innovationsforschung am eigenen Forschungsobjekt qualifizieren ... Ein wichtiges Ziel der Innovationsgruppe ist die Erarbeitung eines Konzeptes, in dem die Bedingungen und die nächsten Schritte für die Umsetzung der Forschungsergebnisse vorausgedacht werden ..."

Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand - ZIM

ZIM ist ein bundesweites technologie- und branchenoffenes Förderprogramm für mittelständische Unternehmen und mit diesen zusammenarbeitende wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Mit dem ZIM sollen die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, einschließlich des Handwerks und der unternehmerisch tätigen freien Berufe, nachhaltig unterstützt und damit ein Beitrag zu deren Wachstum verbunden mit der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen geleistet werden.

Gefördert werden:

KMU-innovativ

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sind in vielen Bereichen Vorreiter des technologischen Fortschritts. Die mit Spitzenforschung verbundenen Risiken sind allerdings für KMU häufig schwer zu schultern. Deshalb gestaltet das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit KMU-innovativ den Zugang zur Forschungsförderung einfacher. KMU-innovativ ist in Technologiefeldern gestartet, die für Deutschlands Zukunft besonders wichtig sind:

  • Biotechnologie
  • Medizintechnik
  • Informations- und Kommunikationstechnologien
  • Nanotechnologie
  • Photonik
  • Produktionstechnologie
  • Technologien für Ressourcen- und Energieeffizienz und
  • Forschung für die zivile Sicherheit

Spitzenforschung bietet KMU die Chance, mit neuen Produkten und Prozessen erfolgreich am Markt zu bestehen. Bei der Erschließung neuer Märkte sind KMU oft besonders flexibel und schnell. Dies gilt gerade für neue Forschungsfelder, in denen Geschwindigkeit entscheidet. Die wichtigsten Impulse beispielsweise in den Bio- und Nanotechnologien kommen überwiegend aus mittelständischen Unternehmen. Auch in den Dienstleistungsbranchen sind es vor allem KMU, die in Forschung und Entwicklung investieren.

Bayerische Forschungsstiftung

Mit der Bayerischen Forschungsstiftung steht in Bayern ein Förderinstrument zur Verfügung, das Bayerns Position im weltweiten Forschungs- und Technologiewettbewerb fördern und stärken soll. Die Förderschwerpunkte der Stiftung sind auf zukunftsträchtige Schlüsseltechnologien für das Bundesland ausgerichtet. Ihr Ziel ist eine enge Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft und der damit verbundene Wissenstransfer. Aus der Kombination von neuesten Forschungsmethoden und anwendungsorientierten Technologien sollen innovative Lösungen für möglichst ertragreiche Anwendungen entstehen.

Der Förderschwerpunkt "life sience" umfasst auch verschiedene Projekte mit unmittelbarem Bezug zur Landwirtschaft. Informationen zur Antragstellung finden sich hier. Antragsberechtigt bei der Bayerischen Forschungsstiftung sind gewerbliche Unternehmen, Freiberufler, Universitäten, Hochschulen für angewandte Wissenschaften und außeruniversitäre Forschungsinstitute. Die Beteiligten müssen ihren Sitz in Bayern haben oder dort mit Niederlassungen vertreten sein. Das jeweilige Vorhaben muss vorrangig in Bayern durchgeführt werden. Die Stiftung bietet jedoch auch Förderung in der internationalen Zusammenarbeit, beispielsweise für ausländische Doktoranden oder für Projekte der internationalen Zusammenarbeit in der angewandten Forschung.

Innovationen Querfeldein

"Deutschland – Land der Ideen" suchte 2014 Innovationen, die die Zukunftsperspektiven ländlicher Regionen stärken: "Innovationen Querfeldein – ländliche Räume neu gedacht". Von 1.000 Bewerbungen wurden 100 Projekte ausgewählt und prämiert: Querfeldein.

SOLINSA - Developing Learning and Innovation Networks for Sustainable Agriculture

The SOLINSA project aims to identify barriers to the development of Learning and Innovation Networks for sustainable agriculture (LINSA).

The project will explore how policy instruments, financial arrangements, research, education and advisory services might support LINSA's in cost-efficient and effective ways.

SOLINSA is funded by the Seventh Framework Programme of the European Commission. It started in February 2011 and will finish in January 2014.


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