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Viele Themen, viele Fragen - bundesweiter Workshop für Operationelle Gruppen und IDL

Der erste bundesweite Workshop für Operationelle Gruppen (OG) und Innovationsdienstleister (IDL) fand am 22. und 23. November in Bonn statt. Die Teilnehmer machten sich ein Bild von der Vielzahl der Projekte im Rahmen von EIP-Agri.

Der erste Tag des Workshops stand ganz im Zeichen des Marktplatzes – einer Posterschau. Etwa 60 Poster zu bewilligten und noch nicht bewilligten EIP-Projekten wurden vorgestellt. Aus allen Bundesländern bis auf Thüringen, Bayern und Sachsen-Anhalt waren Projekte vertreten. Die Besucher des Markplatzes kamen über die konkreten Projekte in fachliche Diskussionen und hatten Gelegenheit, Akteure mit ähnlichem Forschungsinteresse kennenzulernen. Am zweiten Tag boten Workshops Methodentrainings für die Arbeit der OGs und der IDLs. Dazu gehörten Möglichkeiten, kreatives Potenzial zu erschließen und Wissen strukturiert zu sammeln. Außerdem wurde eine Textwerkstatt angeboten; in einem vierten Workshop bekamen die Teilnehmer Anregungen zu Methoden der Selbstevaluierung.

Deutlich wurde bei den Diskussionen, dass der völlig neue Förderansatz EIP-Agri an Antragssteller wie Verwaltungsbehörden hohe Anforderungen stellt. Der Unmut über das aufwendige Antragsverfahren und die Auflagen wurde sehr deutlich geäußert. Das eigentliche Anliegen von EIP-Agri, Praxis und Forschung besser zu verbinden, wurde jedoch als sehr positiv und zukunftsweisend bewertet, zumal einzelnen Landwirte erstmalig Forschung mitgestalten können und dafür auch entlohnt werden.

Vier Workshops

WS I: Wissen sammeln und weitergeben

Im Fokus stand der Umgang mit Wissen und Erkenntnissen aus der Arbeit von den Operationellen Gruppen. Es wurden zwei Methoden zur Sicherung von Erfahrungswissen vorgestellt. Bei der Methode Ereigniskurve werden markante Ereignisse festgehalten und die Stimmung und Zufriedenheit im Projektverlauf erfasst. Bei der Methode Poka Yoke werden Projekterfahrungen strukturiert, ausgewertet und Maßnahmen für die Zukunft abgeleitet. Beide Methoden wurden im Workshop ausprobiert. Diesen Workshop gestalteten Dr. Henrieke Rieken und Dr. Marianne Nobelmann von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde.

WS II: Kreatives Potenzial wecken

Die Systematik hinter einem kreativen Denkprozess sowie der Entwicklung neuer Ideen, aber auch die Strukturierung waren wichtige Bestandteile des Workshops. Den Teilnehmern wurde eine Auswahl praxisorientierter Kreativitätstools vorgestellt, die sie in praktischen Übungen anwenden konnten. Dazu gehörten Brainstorming- und Brainwriting, die 6-3-5-Methode, die Ideen-Matrix sowie das Business Model Canvas zur Skizzierung von Prozessinnovationen. Den Workshop leitete René Kaufmann von der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg.

WS III: Textwerkstatt - Wege zu einer wirksamen Öffentlichkeitsarbeit

Wer schreibt, möchte gelesen werden: Egal ob E-Mail, Pressemitteilung oder Tweet – ein guter Text ist immer verständlich und lebendig. In diesem Workshop wurde den Teilnehmern aufgezeigt, welche universellen Mittel für dieses Ziel eingesetzt werden können. Anhand einer Praxisübung vertieften sie das erworbene Wissen sogleich. Im Anschluss sprachen die Referenten verschiedene Kanäle der Öffentlichkeitsarbeit an und gingen auf Besonderheiten wie beispielsweise Bildrechte ein. Den Workshop leiteten Andrea Birrenbach und Jost Pütz von der DVS.

WS IV: Selbstevaluierung für Operationelle Gruppen

Bei EIP-Projekten arbeiten Akteure unterschiedlicher Bereiche miteinander. Eine eigene Überprüfung des Projektverlaufs und des Zusammenwirkens in der OG innerhalb des Projektverlaufs - oder danach - ist daher wichtig. In diesem Workshop wurden ein konkreter Leitfaden zur Selbsevaluierung sowie die Grundregeln der Selbstevaluierung vermittelt. Anhand eines fiktiven Falls konnten die Teilnehmer im Workshop eine Testevaluierung durchführen. Der Workshop wurde von Anita Beblek von agrathaer GmbH gestaltet. Ein Impulsreferat zur Handreichung wurde von Silvia Dietz aus dem BMEL gegeben.

  • "Handreichung zur Selbstbewertung der Operationellen Gruppen EIP-Agri" und "Checkliste zur Selbstbewerung der Operationellen Gruppen der EIP-Agri" (PDF-Datei)

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