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2. EIP-Workshop für IDL

Workshop am 1. und 2. Dezember 2015 in Rendsburg

Die Umsetzung der neuen Fördermaßnahme im ELER – Europäische Innovationspartnerschaft "Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit" – kurz EIP-Agri – schreitet voran: In Schleswig-Holstein laufen bereits die ersten Projekte.

Eine nachhaltige und starke Landwirtschaft – dieses Ziel möchte EIP-Agri mit innovativen Projekten erreichen. Um praxisnahe Projekte nach dem Bottom-up-Prinzip umzusetzen, haben sich in den meisten Bundesländern bereits Partner aus Landwirtschaft, Beratung und Wissenschaft in Operationellen Gruppen zusammengeschlossen. In vielen Ländern wurden ihnen mittlerweile sogenannte Innovationsdienstleister unterstützend zur Seite gestellt. Derzeit ist die Umsetzung von EIP in den Ländern unterschiedlich weit fortgeschritten; einige Bundesländer, wie Sachsen und Hessen, stehen kurz vor Projektbeginn. Der zweite EIP-Agri-Workshop für IDLs in Rendsburg bot den Teilnehmern die Möglichkeit, in Schleswig-Holstein die deutschlandweit ersten EIP-Projekte kennenzulernen.

Einblick in die ersten EIP-Projekte

Insgesamt reisten 14 Teilnehmer aus dem Kreis der IDLs, den Verwaltungsbehörden der Länder ohne IDLs sowie dem BMEL nach Schleswig-Holstein. Ihr erstes Exkursionsziel war der Hof Hasenkrug. Er ist einer von insgesamt sechs landwirtschaftlichen Betrieben, die aktive Mitglieder der OG "Tierwohl Öko-Legehennen" sind. Die Betriebe nehmen am Innovationsprojekt "Senior-Legehennen" teil, das zum Ziel hat, die Lebensleistung von ökologisch gehaltenen Legehennen erheblich zu verlängern. Die Betriebsleiter erarbeiten dafür Schlüsselparameter, die in den Ställen systematisch erfasst werden. Sie dienen dazu, auf Praxisbetrieben ein alltagstaugliches Management für die Haltung und Fütterung von Legehennen mit verlängerter Haltungsdauer zu entwickeln.

Als zweites Exkursionsziel wurde die OG "Tiergenetische Ressourcen" besucht. In der Arche Warder berichtete Stefanie Klingel, Mitglied der OG, bei einem Betriebsrundgang über die Entwicklung der ersten Ideen für das Projekt "Populationsmanagement", über die Gruppengründung und die ersten Umsetzungsschritte bei Zuchtauswahl und Genomanalysen. Ziel des Projekts ist es, kleine und lokale Populationen von alten Haustierrassen attraktiver zu machen und zu erhalten, um die genetische Vielfalt langfristig zu sichern. Dafür erarbeitet das Projekt Lösungen, beispielsweise ein Inzuchtmanagement für Angler Sattelschweine. Außerdem soll herausgefunden werden, welchen Einfluss Fremdblut auf Rinder wie Rotbunte in Doppelnutzung hat.

Bundesländer sollten sich weiterhin abstimmen

Weitere Einblicke in die Erfahrungen, die Schleswig-Holstein bisher mit EIP gemacht hat, erhielten die Teilnehmer in einem Vortragsprogramm. Außerdem berichteten die Teilnehmer selbst über den aktuellen Stand von EIP in ihren Bundesländern und die geplanten Aktivitäten. Generell zeigte sich, dass das neue Förderinstrument EIP noch viele Fragen aufwirft. Damit die Länder voneinander lernen und sich bei der Umsetzung abstimmen können, sollte auch künftig ein enger Austausch der EIP-Innovationsdienstleister über die Ländergrenzen hinaus stattfinden. Ziel sollte es sein, möglichst einheitlich und gleichzeitig auf die Bedürfnisse der OGs in den verschiedenen Bundesländern einzugehen. Für die inhaltliche Arbeit mit Projektpartnern ist der Aufbau eines bundesweiten EIP-Netzwerks geplant. An diesem Netzwerk sollen sich künftig Mitglieder der OGs, Forscher und landwirtschaftliche Institutionen beteiligen.

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