Zum Inhalt

Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

Ansprechpartnerin

  • Bettina Rocha
    Tel. +49 (0) 228/6845-3882

Einladung und Programm

Thema Flächen

Hauptnavigation

Ein Webangebot der:

Europäischer Landwirtschaftsfonds
für die Entwicklung des
ländlichen Raums:
Hier investiert Europa in die
ländlichen Gebiete.

 

Inhalt

Flächenkonkurrenz

Tagung am 7. und 8. Dezember 2010 in Mannheim

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.

Die Tagung befasste sich mit dem Thema Flächenkonkurrenz aus verschiedensten Blickwinkeln. So ging es zum einen um den klassischen Nutzungskonflikt zwischen verschiedenen Sektoren, wie Landwirtschaft, Bauleitplanung, Infrastrukturvorhaben und Naturschutz, zum anderen aber auch um die innerlandwirtschaftliche Flächenkonkurrenz zwischen Nahrungsmittelerzeugung und Bioenergie. Neben einem breiten Problemaufriss wo in Deutschland die Konkurrenz um Flächen besonders stark ist und wo sie geringer ausgeprägt ist, bzw. eher ein Nutzungsdefizit besteht und worin die Probleme im Einzelnen bestehen, war es Ziel der Veranstaltung, Lösungsinstrumente und best-practice-Beispiele einer Konfliktlösung bzw. -minderung aufzuzeigen. Es wurden konzeptionelle, administrative und politische Wege zur Erlangung des 30 ha-Ziels aufgezeigt und diskutiert.

Themen waren unter anderem:

  • Landwirtschaft, Fachplanungen und Eingriffsregelung
  • Konkurrenz zwischen Nahrungsmittelproduktion und Bioenergie
  • Innenentwicklung, Rückbau und Entsiegelung
  • Multifunktionale Flächennutzung
  • Landwirtschaft, Bauleitplanung und Eingriffsregelung
  • Steuerungsinstrumente wie Flächenmanagement und -bevorratung, Steuern, Abgaben und Zertifikate

Weiterführende Informationen

Mit dem Begriffspaar "Teller oder Tank" wird die innerlandwirtschaftliche Konkurrenz um Flächen für die Lebensmittel- oder Futtermittelproduktion und die Bioenergieerzeugung anschaulich auf den Punkt gebracht.

Anliegen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ist die nachhaltige und umweltschonende Erzeugung und Verwendung von Biomasse. Das BMEL stellt jährlich rund 50 Millionen Euro für die Erforschung und Entwicklung zur energetischen und stofflichen Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen bereit. Ziel ist, mit nachwachsenden Rohstoffen zur Schonung fossiler Ressourcen beizutragen und so den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu reduzieren. Zugleich sollen so Arbeitsplätze und Wertschöpfung im ländlichen Raum geschaffen werden.

Informationen zu nachwachsenden Rohstoffen beim BMEL:

In einer Studie von 2012 haben sich elf Wissenschaftler aus Europa und der USA mit der Bioenergieproduktion auf sogenannten Restflächen befasst. Hierzu wurden über 170 Studien und Publikationen ausgewertet. Die Ergebnisse sind im Open-Access-Journal "BioRisk" veröffentlicht.

Unter der Fragestellung "Gibt es überschüssige Flächen für Bioenergie?" haben das Johann Heinrich von Thünen-Institut, das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung und das Deutsche Biomasseforschungszentrum am 18. Oktober 2012 eine gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben.

Hauptnavigation

Service-Navigation

###ETRACKER###