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Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

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    Tel. +49 (0) 228/6845-3459
  • Stefan Kämper
    Tel. +49 (0) 228/6845-3722

Einladung / Programm

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    für die Entwicklung des
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    Hier investiert Europa in die
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    Inhalt

    Demografischer Wandel – Vor Ort wird er konkret. Hemmnisse und Lösungen im praktischen Umgang

    Tagung, 22. und 23. Juni 2010 in Berlin

    Dokumentation der Tagung

    Der demografische Wandel, seine Ursachen und Auswirkungen sind seit einigen Jahren in der Diskussion. Immer wieder werden neue Prognosen dazu vorgestellt, wie sich die Bevölkerung in den kommenden Jahrzehnten entwickeln wird. Entscheidend ist jedoch, was der demografische Wandel bewirkt und wie kommunale Vertreter, Landräte oder Regionalmanager damit umgehen können. Zurzeit scheint es so, als würde der aktive Umgang mit den Auswirkungen des demografischen Wandels in der Praxis vielerorts immer wieder vertagt. Die Frage ist also, was Akteure vor Ort hemmt und welche Lösungswege es gibt. Auf unserer Tagung wollten wir gemeinsam mit den Teilnehmern eine Antwort auf diese Frage finden.  

    Zum Inhalt: Als Einführung in die Veranstaltung wurden kurz aktuelle Daten zur Bevölkerungsentwicklung vorgestellt und exemplarisch geschildert, wie Akteure auf den demografischen Wandel vor Ort reagieren. Außerdem wurde erörtert, was der Wandel für die Bevölkerung bedeutet, aber auch welche Chancen sich daraus ergeben. Im Anschluss daran wurde in vier parallel laufenden Workshops diskutiert, aus welcher Motivation heraus Akteure handeln. Vier Beispiele aus der Praxis beleuchteten verschiedene Strategien.

    In den Arbeitsgruppen wurde gemeinsam nach Antworten auf die Fragen „Was ist möglich? Was hält ab? Was muss sich ändern?“ gesucht. Zum Abschluss des ersten Tages stellte ein Vertreter des Bundesministeriums des Inneren vor, was die Bundesebene im Bereich des demografischen Wandels plant. Nach einer 45-minütigen Gesprächsrunde mit dem Bundesvertreter und einem Vertreter des Landes Sachsen-Anhalts endete der erste Veranstaltungstag.

    Am zweiten Veranstaltungstag standen zunächst praktische Lösungen auf der Agenda: Zuerst wurden Instrumente präsentiert, die dabei helfen, mit dem demografischen Wandel umzugehen. Dabei wurden von der reinen Bestandsaufnahme bis zum Coaching verschiedene Möglichkeiten beleuchtet und abschließend die Unterschiede herausgearbeitet.

    Danach beschäftigten sich die Teilnehmer mit unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit: Von der projektbezogenen Kooperation bis zum Zweckverband wurden vier Varianten vorgestellt, die Vorteile erläutert und die Unterschiede untersucht. Im Anschluss an die Vorträge gingen die Teilnehmer in vier Workshops: Zu den Themen Arbeitsmarkt, Bildung, Nahversorgung oder Alter und Pflege sammelten die Teilnehmer die wichtigsten Herausforderungen und diskutierten, inwieweit die vorgestellten Kooperationsformen in den Handlungsfeldern eingesetzt werden können.

    Die Veranstaltung richtete sich an Vertreter von Landkreisen und Kommunen, Regionalmanagements und andere Multiplikatoren. Annähernd 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer besuchten die Tagung, die gemeinsam von der DVS Ländliche Räume und dem Bundesverband der Landgesellschaften, dem Deutschen Landkreistag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund ausgerichtet wurde.

    Als Ergebnis der Veranstaltung hat sich schnell gezeigt, wie sehr das Thema den Akteuren unter den Nägel brennt: Sie wünschten sich mehr Erfahrungsaustausch, mehr Informationen zu Themen wie Facharbeitermangel oder Zukunft der Jugend und auch mehr gute Beispiele als Vorbild. Angeregt setzten sie sich mit den Möglichkeiten der interkommunalen Kooperation auseinander und forderten auch in der Verwaltung eine stärkere sektorübergreifende Zusammenarbeit.

    Die DVS begleitet den demografischen Wandel auch weiterhin intensiv: Wir werden Praxisbeispiele in unseren Medien vorstellen und den Akteuren in Workshops die Möglichkeit geben, nach Lösungen für ihre Probleme vor Ort zu suchen.

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