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Coworking auf dem Land: Wie es funktionieren kann!

Workshop am 23. und 24. Juli 2019 in Herrsching am Ammersee

Im Exkursionsteil der Veranstaltung konnten die Teilnehmer mehrere Beispiele für gelungene Coworking Spaces vor Ort kennenlernen. Bild: DVS

Coworking, eine neue Arbeitsform, bei der sich Freiberufler, Start-ups und digitale Nomaden ein Büro teilen, liegt in den Städten im Trend. Das Modell könnte auch für ländliche Regionen eine Chance sein, um Pendlerströme zu vermeiden und die Menschen in der Region zu halten. Aber wie funktionieren Coworking Spaces auf dem Land? Auf unserem Workshop haben rund 60 Teilnehmer verschiedene Konzepte kennengelernt.

Coconat: Coworking und "Spielplatz"

Über den Coworking Space Coconat Workation Retreat bei Bad Belzig in Brandenburg berichteten bereits die New York Times und Le Monde; er zieht Freiberufler aus ganz Deutschland und dem Ausland an, die hier eine inspirierende Arbeitsatmosphäre, Ideen und Austausch suchen. Neben Übernachtungsmöglichkeiten bietet das Coconat auch ein attraktives Freizeitangebot. "Wir sind ein Spielplatz für Erwachsene", sagt Mitbegründer Janosch Dietrich.

Verschiedene Konzepte und Strategien

Drei weitere Coworking-Macher stellten ihre Spaces vor: Der Schreibtisch in Prüm ist ein Modellprojekt der Kommune und der Entwicklungsagentur Rheinland-Pfalz, das nach Anlaufschwierigkeiten mittlerweile bei Coworkern verstärkt nachgefragt wird. Das BLOK O in Frankfurt (Oder) profitiert von der Kooperation mit einer Bank, das Coworking 0711 in Herrenberg von seiner Verbindung mit der Hauptfiliale in Stuttgart. Ulrich Bähr von der Heinrich Böll Stiftung Schleswig-Holstein berichtete zudem vom BULE-Projekt CoWorkLand, das Coworking Spaces in Norddeutschland erprobt und mit einer Genossenschaft Gründer berät.

In Workshops diskutierten die Teilnehmer anschließend gemeinsam mit den Coworking-Betreibern die Erfolgsfaktoren und Herausforderungen ihrer jeweiligen Coworking Space-Modelle. "Ein eigenständiges Coworking Space wird im ländlichen Raum nur sehr schwer funktionieren", fasst Tobias Kremkau die Ergebnisse zusammen. "Coworking kann hier aber die Erweiterung eines funktionierenden Geschäftsmodells sein, beispielswiese der Gastronomie, Hotellerie oder auch einer kommunalen Einrichtung wie der Bibliothek."

Exkursion zu Coworking-Projekten

Bei einer abschließenden Exkursion zeigte Hans-Peter Sander von der LAG Ammersee der Gruppe Beispiele in der Region: das LEADER-geförderte Denkerhaus in Dießen, das InnovationsQuartier in Murnau und das Alpen.Work in Garmisch-Partenkirchen.

Der Kurzfilm zeigt wie die drei Coworking Spaces aussehen:

Ausblick

"Ich habe bei der Veranstaltung gelernt, dass es völlig unterschiedliche Modelle von Coworking Spaces gibt", sagt eine Teilnehmerin. "Wir müssen in unserer Region nun diskutieren, welcher Ansatz bei uns funktioniert und wie wir ihn finanzieren können."

Es ist geplant, eine weitere Veranstaltung zum Thema Coworking in Norddeutschland durchzuführen.

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