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Innovation Kompostsysteme für mehr Bodenfruchtbarkeit

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Zuständige Behörde

Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung des Landes Schleswig-Holstein

Bundesland

Schleswig-Holstein

Kontaktdaten

Mercatorstraße 3
24106 Kiel

Website: Externer Link zur Behörde

Projektbeschreibung

Um die Kompostierung für die Praxis zu optimieren, hatten sich 18 landwirtschaftliche Betriebsleiter, mehrheitlich biologisch produzierend, mit dem Ökoring e.V. als Leadpartner und dem Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung, CAU Kiel, als wissenschaftlicher Partner zusammengeschlossen. Die Gruppe erprobte Kompostierungsverfahren, angepasste Bodenbearbeitung und Kompostteegaben und suchte nach einfachen Qualitätsmanagement-Methoden. Die Wirkung von Kompostgaben auf die Erträge ausgewählter Kulturpflanzen wurde mit der betriebsüblichen Düngung verglichen und statistisch ausgewertet. Der Gehalt des Kohlenstoffs und anderer Nährstoffe im Boden wurde analysiert. Ein monetärer und arbeitswirtschaftlicher Vergleich im Projekt erfolgte.

Abschlussbericht

Abschlussbericht zum Download (PDF-Datei)

Stand des Abschlussberichts

03.11.2022

Ergebnisse mit Fokus auf Praxisorientierung

Zwei unterschiedliche Kompostierungsysteme wurden untersucht: das bekannte Controlled Mikrobial Composting Verfahren (CMC-Verfahren) nach Lübke/ Hildebrandt und die in einer Dissertation von Wonschik 2017 neu analysierte Mikrobielle Carbonisierung (MC-Verfahren) nach Witte. Sie zeigten jeweils Vor- und Nachteile: Im CMC-Verfahren wird für die optimale Belüftung des Rottematerials mehrmals ein Kompostumsetzer eingesetzt. Das Material wird intensiv homogenisiert und der Vorgang kann gut kontrolliert werden. Die Anschaffung des Kompostumsetzers bindet Kapital und mehr Arbeitskraft, als das MC-Verfahren, bei dem eine Miete nur einmalig aufgesetzt wird. Hier ist allerdings die Gefahr größer, dass der Rotteprozess durch Trockenheit oder Staunässe stoppt. Die Inhaltstoffe der einzelnen Komposte zeigten eine große Bandbreite und auch sehr unterschiedliche Ergebnisse in den z. T. neu entwickelten Qualitäts- Messmethoden. Der Durchschnitt war mit RAL-zertifizierten Grünschnittkomposten v

Schlüsselwörter

  • Landwirtschaftliche Praxis/Tätigkeit
  • Boden

Hauptfördermittelquelle

ELER 2014-2020

Kontakt zur OG

Ökoring S.-H. e.V., Versuchs- und Beratungsring Ökologischer Landbau Schleswig-Holstein
Romana Holle
Grüner Kamp 15-17
24768 Rendsburg

Telefon: 04331-9453460

Mail: romanaholle@oekoring-sh.de

Mitglieder OG

17 Landwirte, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung - Grünland und Futterbau/Ökologischer Landbau, Ökoring S.-H. e.V.

Art der Mitglieder der OG

  • Landwirtschaft
  • Beratung
  • Forschung

Projektbeginn

2015

Projektstatus

laufend

Beantragtes Gesamtbudget in EUR

194.311

NUTS3 CODE

DEF0B Rendsburg-Eckernförde

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums: Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

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