Inhalt
Praxis- und Maßnahmen-Leitfäden
- Praxisleitfaden Reduzierung der N-Austräge. Es wurden 26 landwirtschaftliche und 10 weitere Maßnahmen ausgewählt, die die Flächeneigentümer selber umsetzen können:
- Praxisleitfaden (pdf, 7,65 MB)
- Kostenberechnungen DUENE e.V. (pdf, 380 KB)
- Bettina Holsten et al 2012: Potentiale für den Einsatz von Nährstoff-Filtersystemen in Deutschland zur Verringerung der Nährstoffeinträge in Oberflächengewässer. Artikel in der Zeitschrift Hydrologie und Wasserbewirtschaftung.
- Landbauforschung Sonderheft 307: Maßnahmen zur Reduzierung von Stickstoffeinträgen in Gewässer – eine wasserschutzorientierte Landwirtschaft zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WAgriCo)
- P. Feuerbach & J. Strand: Water and biodiversity in the agricultural landscape. Working with aquatic habitats from a North European perspective (Englische Broschüre mit Maßnahmenbeschreibungen).
- Drainageerneuerung: Oft ist ein offener Graben oder Bach die günstigere Maßnahmen für die WRRL und den Geldbeutel. Diplomarbeit von Dr. I. Krämer.
Projekte zum Grundwasserschutz
- 2012: Praxisleitfaden Reduzierung der N-Austräge. Es wurden 26 landwirtschaftliche und 10 weitere Maßnahmen ausgewählt, die die Flächeneigentümer selber umsetzen können:
- Praxisleitfaden (pdf, 7,65 MB)
- Ergebnis Literaturauswertung (pdf, 65 KB)
- Kostenberechnungen DUENE e.V. (pdf, 380 KB)
- 2007: Landbauforschung Sonderheft 307: Maßnahmen zur Reduzierung von Stickstoffeinträgen in Gewässer – eine wasserschutzorientierte Landwirtschaft zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie (WaGriKO)
- Drainageerneuerung: Oft ist ein offener Graben oder Bach die günstigere Maßnahmen für die WRRL und den Geldbeutel. Diplomarbeit von Dr. I Krämer.
- Plattform Grundwasser Online Hessen. Kooperation der Trinkwasserversorger für das Rhein-Main Gebiet.
- Grundwasser und Biogas. Vortrag von Frau Dr. Aue, Wasserversorger OOWV.
- Trinkwasserschutz-Kooperation in Niedersachsen. Das Modell ist ein kooperativer und fachübergreifender Ansatz zur Lösung des Interessenkonfliktes zwischen dem Schutz des Grundwassers und einer intensiven landwirtschaftlichen Nutzung von Flächen in den Trinkwassergewinnungsgebieten (Broschüre 10 Jahre Kooperation).
- Wasserschutzgebiet Fuhrberger Feld: 20 Jahre Kooperativer Grundwasserschutz in einem 32 000 ha großen WSG.
- Vortrag von Dr. Antony, INGUS :Geht alles unter einen Hut? - Das Grundwasserschutz-Konzept Fuhrberger Feld
- DBU-Projekt Wasser und andere Umweltleistungen: Multilaterale Kooperation in der Wassergewinnungsregion Nord-Hannover (Fuhrberger Feld); Modellhafte Entwicklung eines integrierten Schutzgebietskonzepts (2000-2003)
Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen
In Deutschland werden laut Bundesfachverband Feldberegnung ca 560 000 ha, oder 3% der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) beregnet. In Niedersachsen liegen davon rund 60% und somit ca. 300 000 ha. Somit werden in Niedersachsen 11,5% der LF bewässert.
Laut Fachverband koste der mm künstlichen Regens (entspricht 1 L / m²) 2,80 €. In der Regel entstehen so pro ha 200-400 € Mehrkosten.
Umgang mit dem knappen Gut Grundwasser in der Landwirtschaft:
- Projekt "AQUARIUS" (2009-2011)
- Projekt "NoRegret" (2005-2008), --> Abschlußbericht
- FNR-Projekt ’Standortangepasste Anbausysteme für Energiepflanzen’ (EVA I und EVA II): Abschlussbericht zum Teilprojekt Einfluss von Zusatzbewässerung auf den Biogasertrag von Energiepflanzen (2005-2011)
- Obstkulturen effizienter bewässern (Forschungsnetzwerk ICT-Agri, 2011-2013)
- Innovationsförderung: Intelligente funkbasierte Bewässerung (2012-2014)
Wasserschutzberatung für die Landwirtschaft
Bundesweit dienen Trinkwasserschutzgebiete dem Schutz der Ressource Grund- und Trinkwasser. In den Bundesländern gibt es verschiedene Modelle, wie die Landwirtschaftlichen Betriebe, die in solchen Schutzgebieten wirtschaften in den Wasserschutz integriert werden. Viele der Kooperationen und Beratungsansätze haben ihre Tätigkeit auch auf weitere Umweltaspekte und ie WRRL ausgeweitet. Die Modelle bieten auf jeden Fall Anschauungsmaterial, wie Kooperationen mit der Landwirtschaft erfolgreich sein können.
Baden-Württemberg:Die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) für Wasserschutzgebiete regelt die Fördermöglichkeiten (Übersichtsartikel, Länderseite zur SchALVO). Die Beratung läuft über die unteren Landwirtschaftsbehörden.
Niedersachsen: Das Niedersächsische Wasserschutzkonzept setzt auf Kooperation zwischen Wasserwirtschaft und Landwirtschaft in den Schutzgebieten. Für jedes Wasserschutzgebiet stehen BeraterInnen der Landwirtschaftskammer bzw von Ingenieurbüros zur Verfügung unterstütz wird die Arbeit der regionalen Kooperationen durch das Nds Landesamt NLWKN. Maßnahmen werden aus den Wasserabgaben und dem Nds. ELER-Programm finanziert (Broschüre aus 2002 zur Konzeption und Bilanz nach 10 Jahre Kooperation).
Nordrhein-Westfalen: Das Programm "Kooperation Landwirtschaft-Wasserwirtschaft" bietet Landwirten in allen ausgewählten Trinkwassergebieten kostenlose Beratungen durch spezialisierte BeraterInnen an.
Bayern: Programm "Landwirtschaft und Trinkwasserschutz - Ausgleich und Kooperation" (Seite des Staatsministeriums). Die Beratung erfolgt durch die Landwirtschaftsämter bzw durch die sogenannte Verbundberatung aus staatlichen und anerkannten nichtstaatlichen Stellen.
Hochwasserschutz
- Landwirtschaftlicher Hochwasserschutz, Steckbriefe für 12 Maßnahme der Uni Hohenheim 2007
- Umsetzung eines komplexen Hochwasserschutzprojektes - Bau eines Hochwasserpolders (PDF-Datei, 591 KB) am Rhein bei Ingelheim. Vortrag von Thomas Bettmann, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süddes Landes Rheinland-Pfalz auf der Tagung vielfältige Förderlandschaft im März 2010 in Würzburg.
- Studie des BBSR "Flusslandschaftsgestaltung" mit Vorstellung der Modellregionen Emscherregion, Fränkisches Seenland, Regionale 2010, Havelregion.
- SAWA (Strategic Alliance for Water Management Actions): Dass sich das Klima wandelt ist Realität. Wie sich dies auf die Gewässer auswirkt ist noch unklar. In SAWA wird eine Strategie zur Umsetzung der EU-Hochwasserrichtlinie entwickelt, die im Einklang steht mit den Ansprüchen der bestehenden Wasserrahmenrichtlinie und die es ermöglicht, sich flexibel auf sich ändernde klimabedingte Anforderungen einzustellen. In einer Partnerschaft von 5 Nordsee-Anrainerstaaten werden in SAWA drei thematisch vernetzte und sich ergänzende Schwerpunkte erarbeitet:
- Entwickeln und erproben von anpassungsfähigen Hochwasserrisiko-Managementplänen
- Identifizieren, den Kosten-Nutzen prüfen und umsetzen von angepassten konkreten Maßnahmen vor Ort
- Informieren, qualifizieren und ausbilden von Betroffenen, Schülern, Schülerinnen und Studierenden und der Öffentlichkeit

No Regret in LiF 4.2009