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Landwirtschaftlicher Hochwasserschutz

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Praxis- und Maßnahmen-Leitfäden

Projekte zum Grundwasserschutz

    Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen

    In Deutschland werden laut Bundesfachverband Feldberegnung ca 560 000 ha, oder 3% der landwirtschaftlich genutzten Fläche (LF) beregnet. In Niedersachsen liegen davon rund 60% und somit ca. 300 000 ha. Somit werden in Niedersachsen 11,5% der LF bewässert.

    Laut Fachverband koste der mm künstlichen Regens (entspricht 1 L / m²) 2,80 €. In der Regel entstehen so pro ha 200-400 € Mehrkosten.

    Umgang mit dem knappen Gut Grundwasser in der Landwirtschaft:

    Wasserschutzberatung für die Landwirtschaft

    Bundesweit dienen Trinkwasserschutzgebiete dem Schutz der Ressource Grund- und Trinkwasser. In den Bundesländern gibt es verschiedene Modelle, wie die Landwirtschaftlichen Betriebe, die in solchen Schutzgebieten wirtschaften in den Wasserschutz integriert werden. Viele der Kooperationen und Beratungsansätze haben ihre Tätigkeit auch auf weitere Umweltaspekte und ie WRRL ausgeweitet. Die Modelle bieten auf jeden Fall Anschauungsmaterial, wie Kooperationen mit der Landwirtschaft erfolgreich sein können.

    Baden-Württemberg:Die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO) für Wasserschutzgebiete regelt die Fördermöglichkeiten (Übersichtsartikel, Länderseite zur SchALVO). Die Beratung läuft über die unteren Landwirtschaftsbehörden.

    Niedersachsen: Das Niedersächsische Wasserschutzkonzept setzt auf Kooperation zwischen Wasserwirtschaft und Landwirtschaft in den Schutzgebieten. Für jedes Wasserschutzgebiet stehen BeraterInnen der Landwirtschaftskammer bzw von Ingenieurbüros zur Verfügung unterstütz wird die Arbeit der regionalen Kooperationen durch das Nds Landesamt NLWKN. Maßnahmen werden aus den Wasserabgaben und dem Nds. ELER-Programm finanziert (Broschüre aus 2002 zur Konzeption und Bilanz nach 10 Jahre Kooperation).

    Nordrhein-Westfalen: Das Programm "Kooperation Landwirtschaft-Wasserwirtschaft" bietet Landwirten in allen ausgewählten Trinkwassergebieten kostenlose Beratungen durch spezialisierte BeraterInnen an.

    Bayern: Programm "Landwirtschaft und Trinkwasserschutz - Ausgleich und Kooperation" (Seite des Staatsministeriums). Die Beratung erfolgt durch die Landwirtschaftsämter bzw durch die sogenannte Verbundberatung aus staatlichen und anerkannten nichtstaatlichen Stellen.

    Hochwasserschutz

        • Landwirtschaftlicher Hochwasserschutz, Steckbriefe für 12 Maßnahme der Uni Hohenheim 2007
        • Umsetzung eines komplexen Hochwasserschutzprojektes - Bau eines Hochwasserpolders (PDF-Datei, 591 KB) am Rhein bei Ingelheim. Vortrag von Thomas Bettmann, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süddes Landes Rheinland-Pfalz auf der Tagung vielfältige Förderlandschaft im März 2010 in Würzburg.
        • Studie des BBSR "Flusslandschaftsgestaltung" mit Vorstellung der Modellregionen Emscherregion, Fränkisches Seenland, Regionale 2010, Havelregion.
        • SAWA (Strategic Alliance for Water Management Actions): Dass sich das Klima wandelt ist Realität. Wie sich dies auf die Gewässer auswirkt ist noch unklar. In SAWA wird eine Strategie zur Umsetzung der EU-Hochwasserrichtlinie entwickelt, die im Einklang steht mit den Ansprüchen der bestehenden Wasserrahmenrichtlinie und die es ermöglicht, sich flexibel auf sich ändernde klimabedingte Anforderungen einzustellen. In einer Partnerschaft von 5 Nordsee-Anrainerstaaten  werden in SAWA drei thematisch vernetzte und sich ergänzende Schwerpunkte erarbeitet:
        • Entwickeln und erproben von anpassungsfähigen Hochwasserrisiko-Managementplänen
        • Identifizieren, den Kosten-Nutzen prüfen und umsetzen von angepassten konkreten Maßnahmen vor Ort
        • Informieren, qualifizieren und ausbilden von Betroffenen, Schülern, Schülerinnen und Studierenden und der Öffentlichkeit

         

         

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