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- SPEAR zeigt die episodische Pestizidbelastung, die kontinuierliche Belastung mit organischen Schadstoffen und die kontinuierliche Belastung durch Salze mit Hilfe von Bioindikatoren an.
- Weitere Informationen zur WRRL auf den Seiten der Grünen Liga.
- UN Deakde Wasserdekade 2005-2015
- Der Themendienst der GIZ (Deutshce Gesellschaft Internationale Zusammenarbeit) bietet ausführliche Informationen zum Thema auch außerhalb des europäischen Kontextes.
Tagungsdokumentationen
Seminar der GRÜNEN LIGA e.V. vom 13.1.2010, Berlin: Wasserpreise und Ökosystemdienstleistungen - ökonomische Instrumente der WRRL.
- Dokumentation von 35 weiteren Tagungen und Seminaren zum Thema WRRL seit 2002.
- Naturschutz und Wasserrahmenrichtlinie – wie wächst zusammen, was zusammengehört? Vorträge der Veranstaltung vom 22 - 23.09.2009 in Schneverdingen, Camp Reinsehlen, Niedersachsen
- Tagung des DVL: Vorträge der Tagung "Kleine Fließgewässer kooperativ entwickeln – Erfolgsmodelle für die Umsetzung der WRRL" am 20. und 21.April 2010 in Bad Malente-Gremsmühlen, Schleswig-Holstein
- Tagung von UBA und BMU: Grüne Woche 2010 - Gewässerschutz mit der Landwirtschaft (Vorträge)
- Gewässerschutz mit der Landwirtschaft, Broschüre des Umweltbundesamtes (2010)
- Kleine Fließgewässer Pflegen und entwickeln, Broschüre des Umweltbundesamtes (2010)
- Vorträge im Rahmen der DVL-Veranstaltung der Grünen Woche 2010:
- Gewässerschutz mit der Landwirtschaft - Herausforderungen in Deutschland, Dr. Volker Mohaupt, Umweltbundesamt, Fachgebiet Binnengewässer
- Gewässerschutz mit der Landwirtschaft - Herausforderungen aus der Praxis, Carsten Burggraf, Wasser Otter Mensch e. V., Eutin
- Tagung des DVL: "Kooperative Umsetzung der WRRL an kleineren Fließgewässern" am 22./23.04.2009 in Bergisch Gladbach
- Diffuse Gewässerbelastungen – Trends, Maßnahmen und Koste: Dokumentation der Tagung des WWF vom Juni 2008 in der Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz, Schneverdingen.
Buchtipps

UBA-Broschüre 2010: Die Wasserrahmenrichtlinie: Auf dem Weg zu guten Gewässern
Die „gute Gewässerqualität“ für alle europäischen Gewässer – das ist das Ziel der EG-Wasserrahmenrichtlinie. Das ist in einem dicht besiedelten Land wie Deutschland eine große Herausforderung für alle Beteiligten. Flüsse und Seen, das Grundwasser, die Übergangsgewässer und die Küstengewässer erreichen das Qualitätsziel nur durch eine gute Bewirtschaftung der Gewässer. Diese Broschüre stellt die Ergebnisse der Bewirtschaftungsplanung 2009 vor. Download (pdf-Datei, 5,7 MB) und kostenlose Bestellung beim UBA.

Die Broschüre "Gewässerschutz im Zeichen der WRRL" hat das Ziel, einen Diskussionsbeitrag für die Erarbeitung der Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme in den deutschen Flussgebietseinheiten zu leisten. Die GRÜNE LIGA e.V. formuliert zehn Handlungsfelder des Gewässerschutzes als zentrale Herausforderungen für die Gewässerbewirtschaftung in den kommenden Jahren.
Der Download der Broschüre ist in drei Teilen möglich. Teil 1 (pdf, 7,3 MB), Teil 2 (pdf, 6,3 MB), Teil 3 (pdf, 5,1 MB).

DVL-Broschüre: Kleine Fließgewässer kooperativ entwickeln
In drei Regionen wurden im Rahmen des vom UBA geförderten Projektes die zur Verfügung stehenden Instrumente zur Umsetzung der WRRL getestet. Die Projektpartner arbeiteten mit den Gewässerunterhaltungspflichtigen zusammen und haben Kommunen, Flächeneigentümer und Landnutzer bezüglich der Fließgewässerentwicklung und der Umweltprogramme beraten. Die thematischen Schwerpunkte dabei waren die gemeinsame Planung und Umsetzung der EU-Richtlinien Natura 2000 und WRRL, die Kommunikation und Beratung von Eigentümern und Pächtern bezüglich Flächenverfügbarkeit und die Vermittlung und Abstimmung von geplanten Maßnahmen mit den Betroffenen.
Die Ergebnisse des Projektes sind in der Broschüre "Kleine Fließgewässer kooperativ entwickeln" zusammengefasst. Die Broschüre kann gegen Versandkosten beim Deutschen Verband für Landschaftspflege in Ansbach bestellt werden. (Tel. 0981-4653-3549; Kostenlos bestllbar bei DVL).

Deutsche Rat für Landespflege: Verbesserung der biologischen Vielfalt in Fließgewässern und ihren Auen, DLR-Heft 82 (Mai 2009).
Unter dem Blickpunkt der Verbesserung der biologischen Vielfalt und den Anforderungen der Wasserrahmenrichtlinie wurde das Strahlwirkungskonzept des Deutschen Rats für Landespflege für Gewässer erneut aufgegriffen. Aus dem landseitigen Biotopverbundkonzept und der Strahlwirkung in Fließgewässern wurden ein zusammenhängendes Konzept für einen Fließgewässer-Auen-Biotopverbund entwickelt.
Die Strahlwirkung in Fließgewässern beruht auf der aktiven und passiven Wanderung von Gewässerorganismen (DLR-Heft 81). Sie geht von einem Strahlursprung aus, einem Bereich mit einem sehr guten bis guten ökologischen Zustand und wirkt auf einen strukturell schwachen Gewässerabschnitt, der dadurch in seinem ökologischen Zustand aufgewertet wird.
Für zukünftige Renaturierungsmaßnahmen in Gewässern bedeutet dieser Ansatz, dass keine isolierte Betrachtung einzelner Gewässerabschnitte mehr stattfinden darf, sondern dass benachbarte Abschnitte oder Wasserkörper mitberücksichtigt werden müssen. Der Mitteleinsatz zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie kann optimiert werden, indem die Maßnahme im umzugestaltenden Abschnitt auf die erforderliche Mindestgröße zur Aktivierung der Strahlwirkung beschränkt bleibt, vorausgesetzt, dass ergänzend unterstützende Maßnahmen (z. B. Wegnahme von Barrieren oder Hinzufügen von Trittsteinen) auf dem Strahlweg im Fließgewässersystem umgesetzt werden.
Download bei DRL möglich:
- Helft 81: Kompensation von Strukturdefiziten in Fließgewässern durch Strahlwirkung
- Heft 82: Verbesserung der biologischen Vielfalt in Fließgewässern und ihren Auen

Fuchs, M., et al (2010): Wasserrahmenrichtlinie und Natura 2000 – Gemeinsame Umsetzung in Deutschland und Österreich am Beispiel der Grenzflüsse Salzach und Inn
Ergebnisse des F+E-Vorhabens 806 82 220 des Bundesamtes für Naturschutz, Bonn, 318 Seiten
Die Wasserrahmenrichtlinie, die Fauna-Flora-Habitatrichtlinie und die Vogelschutz-richtlinie sind wesentliche Säulen einer europäischen Umweltpolitik. In und an Gewässern und in wasserabhängigen Lebensräumen überschneiden sich ihre Handlungsfelder.
Die Notwendigkeit einer grenzüberschreitenden Naturschutz- und Wasserpolitik erfordert es, die Richtlinien einer gesamtheitlichen Betrachtung ihrer normativen Vorgaben, ihrer fachlichen Ziele und ihrer Umsetzungsschritte zu unterziehen. Es werden Synergiemöglichkeiten abgeleitet und Konfliktfelder definiert. In grenzübergreifender Betrachtungsweise wird die Vollzugspraxis der Bundesrepublik Österreich mit den Bundesländern Salzburg und Oberösterreich und der Bundesrepublik Deutschland mit dem Bundesland Bayern am Beispiel der Grenzgewässer „Untere Salzach“ und „Unterer Inn“ untersucht. Es wird eine Weiterentwicklung und Konkretisierung von Handlungs- und Verfahrensempfehlungen vorgenommen, um den Umsetzungsprozess zu optimieren.
Die Studie ist ein Beitrag, um Wasserwirtschaft und Naturschutz in ihrem beiderseitigen Interesse zusammenzuführen. Sie richtet sich an alle Personen, Behörden und Verbände, die für den Erfolg einer integrierten europäischen Umweltpolitik arbeiten.

LandInForm 4.2009