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Biologische Vielfalt
Biologische Vielfalt steht für den Reichtum der Natur, die Vielfalt der Arten und Lebensräume und die genetische Vielfalt innerhalb von Arten, Nutzpflanzensorten und Nutztierrassen. Sie zu schützen ist kein Luxus. Die Natur liefert uns Nahrung, sauberes Wasser und Medikamente. Insekten sichern unsere Ernten, indem sie Obst- und Gemüsepflanzen bestäuben. Wälder schützen uns vor Überschwemmungen, speichern große Mengen an Kohlendioxid und wirken damit gegen den Klimawandel. Zerstören wir die Natur, bringen wir uns langfristig um unsere eigenen Lebensgrundlagen, da die Bioloogische Vielfalt elementarer Bestandteil der Kreisläufe und Prozesse des Systems Erde ist.
Post 2010-Strategien
Die EU-Kommission hat am 3. Mai 2011 eine neue Strategie vorgelegt, um in den kommenden zehn Jahren die Biodiversität in Europa besser schützen.
Die Strategie umfasst sechs Ziele und 20 priorisierte Aktivitäten, die auf die Hauptursachen für den Biodiversitätsverlust eingehen und die die größten Belastungen für die Natur und die Ökosystemleistungen in der EU reduzieren, indem Biodiversitätsziele in wichtigen Politikbereichen verankert werden. Außerdem werden auch die globalen Aspekte des Biodiversitätsverlusts berücksichtigt.
Neben der vollständigen Umsetzung der Ziele der Vorgelschutzrichtlinie und der Natura 2000/ FFH-Richtlinie ist ein Zentrales Ziel die sicherung der Finanzierung der Biodiversitätsmaßnahmen über die ELER, Fischer- und Köhasionspolitik der EU, die gegenwärtig überarbeitet wird:
"Landwirtschaft: Bis 2020 Maximierung von landwirtschaftlich genutzten Flächen
(Grünland, Anbauflächen und Dauerkulturen), die von biodiversitätsbezogenen Maßnahmen im Rahmen der GAP betroffen sind, um den Schutz der Biodiversität zu gewährleisten ...
Wälder: Bis 2020 Einführung von Waldbewirtschaftungsplänen oder gleichwertigen Instrumenten, die mit der nachhaltigen Waldbewirtschaftung (NWB) in Einklang stehen für alle staatlichen Wälder und für Waldbestände, die über eine bestimmte Größe hinausgehen..."
--> Rahmenseite: EU Biodiversitätsstrategie (Seite nur auf Englisch)
--> Deutsche Übersetzung der Strategie
--> Fragen und Antworten zu der neuen Strategie (nur Englisch)
--> Stellungnahme von Bundesminister Dr. Röttgen und seinen europäischen KollegInnen
--> Stellungnahme der EU-Umweltminister im Europäischen Rat (nur Englisch)
2011-2020 - UN-Dekade der Biodiversität
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Am 20. Dezember 2010 erklärten die Vereinten Nationen die Jahre 2011 bis 2020 auf Empfehlung der Vertragsstaatenkonfernez von Nagoya zur UN-Dekade der Biodiversität.
Seiten der Deutschen UN Biodiversitätsdekade
Dekadeprojekt werden
Die Bewerbung als Dekadeprojekt bzw-einrichtung ist erprobt aus der UN-Dekade zur Nachhaltigen Bildung. Die Auswahl als Dekadeprojekt ist eine Auszeichnung für Engagement, aber nicht mit keiner finanziellen Förderung verbunden.
2010 - Das Jahr der Biologischen Vielfalt
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Das Jahr 2010 wurde von den Vereinten Nationen zum Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt erklärt. Ziel ist es, die Bedeutung der biologischen Vielfalt und die Folgen ihres Verlustes in das öffentliche Bewusstsein zu rücken.
2010 - Internationales Jahr der biologischen Vielfalt
- Offizielle Internetseite der Vereinten Nationen zum internationalen Jahr der biologischen Vielfalt (in englischer, spanischer und französischer Sprache)
- Informationen der Deutschen UNESCO-Kommission e.V.
- EU-Kampagne Biologische Vielfalt 2010
Staatenkonferenz zur Biodiversität in Nagoya
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Die Einigung auf das Nagoya-Protokoll zum fairen Vorteilsausgleich (Acess & Benefit sharing - Abkommen) ermöglicht Länder mit großem biologischen Reichtum erstmals, Geld zu verlangen, wenn Firmen reicher Länder aus ihren biologischen Ressourcen beispielsweise Medikamente oder Kosmetika entwickeln.
Zusätzlich sollen 20 Ziele bis 2020 erreicht werden, unter anderem:
- Es soll mehr Naturschutzgebiete geben: 15 Prozent der Landoberfläche und 10 Prozent der Meere.
- Umweltschädliche Subventionen sollen abgeschafft, die Überfischung der Meere soll gestoppt, Landwirtschaft und Aquakulturen sollen nachhaltig werden.
- Die Überdüngung in der Landwirtschaft soll so stark reduziert werden, dass sie die Natur nicht länger bedroht.
--> Bewertung der Konferenzergebnisse durch das BMU
--> Bewertung der Konferenzergebnisse durch den Nabu
News
Biodiversität und Grünlandwirtschaft: Integration in landwirtschaftliche Betriebe – Utopie oder Realität?
18.05.2012 Gemeinsame Fachtagung des NLWKN, der Landwirtschaftskammer und des Grünlandzentrums Niedersachsen in Hannover am 20.6.2012 thematisiert die betriebliche Nutzung von Grünland mit Naturschutzwert.
Natura 2000 und Ländliche Entwicklung, Tagung

16.05.2012 DVS und Netzwerk Land Österreich laden zum 18. und 19. Juni nach Salzburg ein. Dort wird unter anderem diskutiert, was die ländlichen Entwicklung beim Natura 2000-Management leisten kann. Anhand von Best-Practice-Beispielen können Erfahrungen ausgetauscht und Empfehlungen für die kommende Periode erarbeitet werden.
Mundraub im Hasetal
07.05.2012 Am 16.Mai 2012 findet im Zentrum für Umweltkommunikation Osnabrück die Auftaktveranstaltung des DBU-geförderten Modellprojekts zur gemeinschaftlichen Pflege und Nutzung öffentlicher Obstbäume statt.
Förderung für Hotspots der Biologische Vielfalt

11.04.2012 Hotspots der biologischen Vielfalt sind Regionen mit einer besonders hohen Dichte und Vielfalt an Arten, Populationen und Lebensräumen. Es wurden 30 Hotspots in Deutschland ausgewählt - sie sind unsere Schatzkästen der Natur und nehmen zusammen etwa elf Prozent der Fläche Deutschlands ein.
Praxisleitfaden: Verringerung der Stickstoff-Austräge aus landwirtschafltichen Flächen
10.04.2012 Ein Ein Projekt der Uni Kiel (PD Dr. Trepel) mit Partnern hat 36 Maßnahmen zusammengetragen, die den Stickstoffaustrag aus landwirtschaftlichen Flächen wirksam reduzieren und damit den Zielen der Landwirtschaft und des Gewässerschutzes dienen. Die Umsetzung wurde für Schleswig-Holstein optimiert.
Handlungsleitfaden: Naturschutz in Ackerbauregionen

05.04.2012 Intensiv genutzte Ackerbauregionen haben besonders stark mit Naturschutz-Problemen zu kämpfen. Dieser im März 2012 erschienene Leitfaden zeigt, welche Möglichkeiten es trotz aller Schwierigkeiten gibt, Naturschutzmaßnahmen in diesen Regionen umzusetzen. Er beschreibt naturschutzfachlich geeignete und von den Landwirten gut angenommene Maßnahmen, Fördermöglichkeiten sowie Erfolgsfaktoren zur Umsetzung.
Tagung zum Projekt "Waldbewirtschafter beobachten Biodiversität in ihrem Wald"

05.04.2012 Die Ergebnisse des 1. Projektjahrs des Österreichischen Projektes „Biodiversität im Wald - Waldbewirtschafter beobachten und erheben biodiversitätsrelevante Faktoren in ihrem Wald" werden am 9. Mai 2012 in Gmunden, Österreich vorgestellt und diskutiert.
Seminar "GAP-Reform - Wo bleibt der Gewässerschutz?"
05.04.2012 Das Seminar der Informationsstelle WRRL der Grünen-Liga am 9. Mai 2012 in Hamburg-Harburg geht der Frage nach, ob und wie die Förderperiode 2014-2020 dennoch Verbesserungen bringen kann: Welche Weichenstellungen sind auf EU-Ebene zu erwarten? Wie können die Länder ihren Gestaltungsspielraum nutzen, um mehr Gewässerschutz in der Landwirtschaftsförderung zu erreichen?
Wassersparen ist Unsinn! - Oder etwa doch nicht?
05.04.2012 In der Wochenzeitung die Zeit bzw. auf Zeit-Online ist eine Debatte um die Rolle des Wassersparen in Deutschland enbrannt ...
Bundestagsanhörung zur Waldstrategie 2020
02.04.2012 Die im September 2011 vom BMELV beschlossene "Waldstrategie 2020" stand im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung des Bundestags-Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz am 8. Februar 2012. Der Ausschuss stellte den Sachverständigen 25 Fragen.
Deutscher Naturschutzpreis 2012 - Bewerbungsfrist verlängert

28.03.2012 Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin haben die Bewerbungsphase für den Deutschen Naturschutzpreis 2012 gestartet. Der Preis steht in diesem Jahr unter dem Motto „Stadt braucht Natur – gemeinsam für Vielfalt, Naturerfahrung und Lebensqualität“. >> Bewerbungsfrist: 30. April (Förderpreis), 26. August (Bürgerpreis)
Partner für Projekt zur Ökosystemdienstleistungskapazität gesucht

07.03.2012 Im Projekt „Ökosystemdienstleistungskapazität - ein Instrument für Planung, Regulierung und Beobachtung“, das unter anderem vom von-Thünen-Institut durchgeführt wird, werden noch Partner gesucht, die den Ansatz der Ökosystemdienstleistungskapazität verfolgen.
Monitoring der biologischen Vielfalt im Agrarbereich

01.03.2012 BfN-Skript zum Workshop von BfN und vTi "Monitoring der biologischen Vielfalt im Agrarbereich" am Johann Heinrich von Thünen-Institut, Braunschweig,12. und 13. April 2011 erschienen.
Wiedervernetzung von Lebensräumen

01.03.2012 Das Bundeskabinett hat am 29.02.2012 das gemeinsam vom Bundesumweltministerium und Bundesverkehrsministerium erarbeitete Bundesprogramm Wiedervernetzung beschlossen.
Städte und Gemeinden gründen Verein für biologische Vielfalt

01.02.2012 Heute wird in Frankfurt (Main) der Verein "Kommunen für biologische Vielfalt" gegründet. 57 Städte, Gemeinden und Landkreise schließen sich in einem Bündnis zur vorbildhaften Umsetzung der Nationalen Strategie zur biologischen Vielfalt zusammen. Mit dem Verein vernetzen sich die Vorreiter auf dem Gebiet des kommunalen Naturschutzes in Deutschland.
8 neue EU-Life-Natur Projekte bewilligt

20.12.2011 Im Juli 2011 hat die EU-Kommission 8 der 10 aus Deutschland vorgeschlagenen Naturschutzprojekte bewilligt. Die Fördersumme für die 8 Projekte beträgt 27,2 Mio €. Die Maßnahmenumsetzung wird insgesammt 44,7 Mio € kosten.
Waldstrategie 2020 der Bundesregierung
24.10.2011 Ein Drittel Deutschlands ist mit Wald bedeckt. 1,2 Millionen Menschen gibt er Arbeit. Viele Menschen finden in ihm Erholung. Langfristig werden die Anforderungen an den Wald zunehmen. Damit auch kommende Generationen von ihm profitieren können, hat die Bundesregierung im September die "Waldstrategie 2020" beschlossen.
Sommerschule landschaftspolitische Bildung im Oderbruch

30.08.2011 Die Dokumentation der Sommerschule 2011 des Oderbruchpavillons und der Akademie für Landschaftskommunikation präsentiert, wie Landschaften, ihre BewohnerInnen und die Wahrnehmung von Landschaft zusammenhängen. Studenten und Mitarbeiter der Technischen Universität Dresden und der Hochschule Osnabrück haben zusammen mit Schülerinnen und Schülern aus der Region den Oderbruch nach dem Konzept der Landschaftskommunikation erkundet.
8 neue EU-Life+ Natur Projekte in Deutschland

22.08.2011 Die Europäische Kommission hat in Juli der Förderung von 183 neuen Projekten - davon 10 in Deutschland - im Rahmen des LIFE+-Programms, dem Umweltfonds der Europäischen Union, zugestimmt. Die Projekte betreffen Maßnahmen in den Bereichen Naturschutz, Klimawandel, saubere Technologien und Umweltpolitik sowie Information und Kommunikation in Umweltfragen. Zusammen entsprechen sie einer Investition von insgesamt 530 Mio. EUR, von denen die EU 244 Mio. EUR beisteuern wird.
Waldklimafonds mit 35 Mio€ startet 2013
28.07.2011 Die Bundesregierung hat die finanziellen Grundlagen für die Errichtung eines Waldklimafonds geschaffen. Für den Fonds, der zum 1. Januar 2013 unter gemeinsamer Federführung des BMELV und BMU errichtet werden soll, sind Mittel in Höhe von 35 Millionen Euro jährlich vorgesehen.
Biodiversität in Kurzumtriebsplantagen und Agroforstsystemen
28.07.2011 Der Wissenschaftliche Beirat für Biodiversität und Genetische Ressourcen beim BMELV hat eine Kurzstellungnahme zu "Biodiversität in Kurzumtriebsplantagen und Agroforstsystemen im Vergleich zu anderen energetischen Biomassepfaden" vorgestellt.
Herzenssache Natur – Engagement für die Region

27.07.2011 Werden Sie aktiv, engagieren Sie sich in Ihrem Naturpark für Ihre Heimat! Naturparke suchen aktive und kreative Menschen in Ihrer Region, die sich für den Schutz der Natur, für den Erhalt der Landschaft, für Naturerlebnismöglichkeiten, Umweltbildung und Erholungsangebote einsetzen.
Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Agrobiodiversität
20.06.2011 Der Tagungsband des Symposiums "Neue Wege zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der Agrobiodiversität – Effektivität und Perspektiven von Fördermaßnahmen im Agrarbereich" ist erschienen.

Themendienst der GIZ