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Kollegiale Beratung: Ein lösungsorientiertes, berufsbezogenes Moderationsverfahren
Schulungen für Regionalmanager
In der integrierten Regionalentwicklung geht es darum, unterschiedliche Akteure und ihre Interessen unter einen Hut zu bringen und gemeinsam an der Zukunft der Region zu arbeiten. Dabei sind die Regionalmanager vor Ort oft als Einzelkämpfer unterwegs, die die verschiedenen Stränge in ihrer Hand halten und das komplexe System "Region" lenken. Oft sind die Prozesse nicht einfach zu steuern und es stellen sich Hindernisse in den Weg, deren Lösung nicht immer einfach ist. Genau an dieser Stelle setzt die kollegiale Beratung an: Sie ist eine Beratungsform in Gruppen (3 bis 5 Personen), deren Teilnehmer sich wechselseitig zu fachlichen Fragen beraten und gemeinsam Lösungen für schwierige Fälle entwickeln. Die Lösungen entwickelt der Fallgeber selbst, dank gezielter Fragen, Reflexion und Beratung. Der Austausch in der Runde hilft also, die eigenen Gedanken zielorientiert zu strukturieren und die Qualität der Arbeit zu steigern. Dies geschieht in erstaunlich kurzer Zeit, auch bei komplexen Problemstellungen.
Positiver Nebeneffekt der gegenseitigen Beratungen: Die Teilnehmer erhalten Impulse über die Fallbeispiele der Anderen und können diese Synergien gut für die eigene Arbeit und Region nutzen. Die Erfahrungen sind also übertragbar.
Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume finanziert Leader-Managements eine Schulung zur kollegialen Beratung. Die Teilnehmer dieser Schulung finden sich selbst in Gruppen zu 5-6 Personen zusammen. Schulungsraum, Unterkunft sowie Verpflegung müssen von den Teilnehmern selbst organisiert werden.
Manager von Leader-Regionen können sich ab sofort bewerben.
Mehr Informationen:
Anke Wehmeyer
Telefon: 02 28 / 68 45 38 41
E-Mail: anke.wehmeyer@ble.de

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