Inhalt
Landschaftselemente - Feinjustierung von Förderung und Kontrolle
Transferbesuch, 21. und 22. Oktober 2010 im Raum Mainz/ Simmern
Ziel der Exkursion ist es, sich vor Ort Landschaftselemente in der Kulturlandschaft anzuschauen und mit Beteiligten Flächenbesitzern, Flächenbewirtschaftern und Verwaltungen über Erhaltung und Förderung zu diskutieren.
Der Transferbesuch „Feinjustierung der Förderung der Landschaftselemente“ findet am 21. und 22. Oktober in Mainz mit einer Exkursion in der Nähe von Simmern im Hunsrück statt, um Probleme bei Nutzung, Verwaltung, und Kontrolle sowie Fördermöglichkeiten von Landschaftselementen mit allen Akteuren vor Ort zu diskutieren. Ziel ist, die Sichtweisen, Problemhintergründe und Lösungsmöglichkeiten von Landnutzern, Bewilligungs- und Kontrollstellen kennenzulernen, um so eine Feinjustierung der verschiedenen Ansprüche an die Nutzung, Erhaltung, Förderung und Verwaltung der Landschaftselemente voran zu bringen.
Die Exkursion richtet sich an Verwaltungen (Zahl-, Bescheinigende Stellen und Verwaltungsbehörden), Praktiker, landwirtschaftliche Berater, Naturschützer und Wasserwirtschaftler.
--> zu Beispielen: Probleme mit Landschaftselementen in der Praxis
--> Protokoll der Veranstaltung, Anhang
--> Vortrag Dr. Trapp, Agroscience RLP
--> Vortrag Wolfram Güthler, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit
Nützliche Links
- Dr. Wolfgarten, BMELV, präsentierte potentielle Lösungsmöglichkeiten für die "Integration extensiver Weideflächen in das Direktzahlungssystem der 1. Säule der GAP". Vortrag auf der DVL-Tagung "Extensive Beweidung in der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2014" am 21. und 22. Nov. 2011 in Berlin.
- Herr Gradl, Dr. Malcharek (Bay StELF) präsentieren Vorschläge zur "Verwaltungsvereinfachung bei der Förderung tierhaltender Betriebe
in der GAP ab 2014". Vortrag auf der DVL-Tagung "Extensive Beweidung in der Gemeinsamen Agrarpolitik ab 2014" am 21. und 22. Nov. 2011 in Berlin.
- Im Juni 2011 hat der Europäische Rechnungshof seinen Prüfbericht Nr. 5/2011 über die Direktzahlungen veröffentlicht. Der Hof beschäftigt sich darin auch mit der Unbestimmtheit des Begriffs „beihilfefähige Fläche“ und gibt Beispiele für eine aus seiner Sicht sehr weitreichenden und damit schädliche Definition und Anwendung in Schottland, Spanien, Italien und Frankreich (S.25ff des Prüfbericht Nr. 5/2011).
- Vortrag von Jürgen Weiler, MUNLV NRW-Zahlstelle: Dauergrünland aus Sicht einer Zahlstelle. Auch mit guten Beispielen zu Abgrenzungsproblemen zwischen förderfähigem und nicht förderfähigem Grünland.
- Protokoll der Veranstaltung "Bereicherung oder Hindernis?
Bedeutung, Erhaltung und Förderung von Landschaftselementen" des Österreichischen Netzwerk Land
- Urteil des EuGH zu Fragen der Betriebsprämienfähigkeit von Flächen, die zum Zwecke des Naturschutzes von einem Schäfereinbetrieb beweidet werden.
- Rechtskundlicher Artikel zum EuGH Verfahren: RA Dr. Michael Winkelmüller, Bonn: Rechtssicherheit bei EU-Agrarsubventionen

Ansprechpartner