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idee.natur: Wettbewerbsgewinner stehen fest
25.05.2009 Die Gewinner des Bundeswettbewerbs für Naturschutzgroßprojekte und ländliche Entwicklung, "idee.natur – Zukunftspreis Naturschutz", stehen fest. Aus den zehn Beiträgen der zweiten Wettbewerbsstufe wurden die fünf Gewinnerregionen in den Kategorien „Wälder“, „Moore“ und „Urbane/industrielle Landschaften“ ausgewählt.
Eine interdisziplinär besetzte, elfköpfige Jury hat am 20. Mai 2009 die Siegerkonzepte ausgewählt. In der Kategorie „Wälder“ wurden die Regionen „Hohe Schrecke – Alter Wald mit Zukunft“ (Sachsen-Anhalt/Thüringen), „Im Reich von Aquila pomarina – Die Nordvorpommersche Waldlandschaft“ (Mecklenburg- Vorpommern) und „Das Schwäbische Donautal: Auwaldverbund von nationaler Bedeutung“ (Bayern) ausgewählt. In der Kategorie „Moore“ wurde die „Allgäuer Moorallianz“ aus Bayern und in der Kategorie „Urbane/industrielle Landschaften“ die „Landschaft der Industriekultur Nord“ im Saarland gekürt.
Mit der Umsetzung der Projekte soll bereits im Juli dieses Jahres begonnen werden. Dafür stellt das Bundesumweltministerium pro Projekt mehrere Millionen Euro über einen Zeitraum von bis zu 12 Jahren bereit. Hinzu kommen Fördermittel aus dem Bundeslandwirtschaftsministerium für flankierende, umwelt- und naturschutzgerechte Maßnahmen der ländlichen und regionalen Entwicklung in Höhe von insgesamt fünf Millionen Euro über eine Laufzeit von fünf Jahren.
Der gemeinsam vom Bundeslandwirtschafts- und vom Bundesumweltministerium durchgeführte Wettbewerb soll neue, zukunftweisende Konzepte für Naturschutzgroßprojekte in Deutschland anstoßen. Dabei soll der großflächige Naturschutz besonders beispielhaft mit Maßnahmen und Effekten zur ländlichen Entwicklung verknüpft werden. Im Blickpunkt des Wettbewerbs stehen "Wälder", "Moore" und "Urbane/industrielle Landschaften".
Informationen zum Bundeswettbewerb "idee.natur – Zukunftspreis Naturschutz" unter www.idee-natur.de
Zur gemeinsamen Pressemitteilung der Bundesministerien für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit.

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