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EU: Chancen der Informationsgesellschaft für ländliche Räume nutzen

17.03.2009 In einer Mitteilung an Parlament und Rat stellt die Europäische Kommission fest, dass immer noch eine „Breitband-Kluft“ zwischen Stadt und Land bestehe. Dadurch sei die Nutzung moderner, webbasierter Dienstleistungen in ländlichen Räumen ebenfalls unterdurchschnittlich. Die Nutzung der neuen Technologien böte jedoch große Chancen. Die Kommission fordert deshalb, den Ausbau der Netze und die Verbesserung der Dienste zu intensivieren.
In ihrer Mitteilung „Besserer Zugang zur modernen Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) in ländlichen Gebieten“ vom 3. März 2009 stellt die Europäische Kommission fest, dass zwischen ländlichen und städtischen Gebieten immer noch ein deutliches Gefälle besteht zwischen dem Anschluss an das Breitbandnetz einerseits und der Nutzung des Internet für moderne Dienstleistungen andererseits bestehe. Europaweit seien zwar durchschnittlich über 90 Prozent der Haushalte in städtischen Gebieten an das schnelle Internet angeschlossen, in ländlichen Gebieten jedoch nur 70 Prozent. Dabei sei die Anbindung an das schnelle Internet sowie die aktive Nutzung moderner Angebote im Netz eine wesentliche Voraussetzung für eine dynamische sich entwickelnde Wirtschaft, gerade in ländlichen Räumen. Für Agrarbetriebe, kleinste, kleine und mittlere Unternehmen und bestimmte Gruppen in der Bevölkerung könnten eine leistungsfähige Infrastruktur und die möglichen Dienste den Zugang zu Märkten und Informationen erleichtern.
In der Mitteilung wird deshalb auf die Chancen der IKT für ländliche Räume hingewiesen und auf Grundlage der ausgewerteten Programme zur ländlichen Entwicklung der Mitgliedstaaten der Status quo der Umsetzung im Überblick dargestellt sowie mögliche Handlungsfelder und Erfolgsfaktoren dargestellt. In den Schlussfolgerungen der Mitteilung ruft die Kommission die Mitgliedstaaten dazu auf, die Anpassung ihrer Entwicklungprogramme im Hinblick auf die Berücksichtigung der Informations- und Kommunikationstechnologien und des Internetzugangs zu prüfen, insbesondere im Rahmen der 2010 fälligen Zwischenbewertung ihrer Pläne zur Entwicklung des ländlichen Raums.
Mitteilung und Presseinformationen der Kommission auf dem Europa-Server

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