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Erneuerbare Energien in der Region – die Sicht der Raumordnung

27.02.2009 Ein Forschungsprojekt des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung analysiert und bewertet den Beitrag von Energiekonzepten zur Ausschöpfung von Potenzialen regenerativer Energien auf regionaler Ebene. Als Auftaktveranstaltung dieses Projekts fand am 9. Dezember 2008 eine Expertentagung statt, deren Dokumentation jetzt online verfügbar ist.
Steigende Energiepreise und die notwendigen Anpassungs- sowie Schutzmaßnahmen in Bezug auf den Klimawandel erfordern eine ökonomische, soziale und ökologische Produktion von regenerativen Energien - und dies möglichst in der Nähe des Verbrauchers. Im Rahmen regionaler Energiekonzepte können der Energieverbrauch, aber auch Einspar- und Erzeugungspotenziale ermittelt werden. In erster Linie dienen jedoch solche Konzepte dazu, energiepolitische Ziele und Strategien für die Region zu formulieren und umzusetzen.
Das Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) Strategische Einbindung regenerativer Energien in regionale Energiekonzepte - Folgen und Handlungsempfehlungen aus Sicht der Raumordnung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im BBR läuft seit Oktober 2008. Das Forschungsprojekt analysiert und bewertet das Instrument der Energiekonzepte in Hinblick auf ihren Beitrag zur Ausschöpfung der Potenziale regenerativer Energien auf regionaler Ebene.
Am 9. Dezember fand in Dortmund die Expertentagung zum Thema „Folgen und Handlungsempfehlungen aus Sicht der Raumordnung“ statt. Im Rahmen dieser Auftaktveranstaltung wurde durch eine interdisziplinäre Referentenauswahl (u.a. die Bereiche Raumplanung, Regionalplanung, Umweltplanung, Umweltschutz und Energietechnologie) in das MORO-Projekt „Strategische Einbindung regenerativer Energien in regionale Energiekonzepte“ eingeführt.
Auf der Website der Universität Dortmund können die Beiträge der Referenten abgerufen werden.

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