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Jugend und Chancen - Integration fördern

bildcollage zur initiative die 2. chance

04.12.2008 Die gleichnamige am 1. September 2008 durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gestartete und aus Mitteln des ESF finanzierte Initiative soll die Bildungs- und Ausbildungschancen von jungen Menschen erhöhen. Die Initiative knüpft an die Ergebnisse und aufgebauten Strukturen der Programme "Schulverweigerung - die 2. Chance" und "Kompetenzagenturen" an.

Mit seiner Initiative will das BMFSFJ die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss deutlich reduzieren und ihre Ausbildungschancen steigern. Außerdem sollen besonders benachteiligte Jugendliche bei der Berufswahl, der Gestaltung ihres Lebensweges und der Integration in die Gesellschaft gefördert werden. Als Instrument dienen langfristige, auf die persönliche Lebenssituation der Jugendlichen abgestimmte Förderangebote vor Ort.

Die Programme "Schulverweigerung – Die 2. Chance" und "Kompetenzagenturen" wurden in der ESF-Interventionsphase 2000 bis 2006 aufgebaut und sollen mit der neuen Initiative weiter entwickelt werden. Beide Programme werden deshalb in der aktuellen ESF-Förderperiode weitergeführt und haben eine Laufzeit vom 01. September 2008 bis 31. August 2011. Im Rahmen des Programms "Kompetenzagenturen" werden alle bisherigen Standorte weitergefördert. Die Standorte im Programm "Schulverweigerung – Die 2. Chance" werden von derzeit 73 auf 200 Standorte aufgestockt. Die Länder waren aufgefordert bis Ende November entsprechende Förderanträge einzureichen.

Weiterführende Seiten:

www.zweite-chance.eu

www.kompetenzagenturen.de

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