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Marginal-Spalte (weiterführende Informationen zum Thema)

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Finanzierung & regionale Wirtschaft

Kapital beschaffen leicht gemacht

Deckblatt: Marita Haibach (2006): Handbuch Fundraising: Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis

Fundraising ist die umfassende Mittelbeschaffung einer Organisation. Zu den Mitteln zählen neben den Finanz- und Sachmitteln auch Rechte, Informationen und Arbeits- und Dienstleistungen. Im „Handbuch Fundraising“ von Marita Haibach wird der komplexe Fundraisingprozess in seine einzelnen Schritte zerlegt. Ziel ist es, einen Überblick über den Markt im Fundraising und die breite Palette seiner Techniken zu geben.
Zu Beginn erläutert die Autorin, was Fundraising ist, warum es wichtig ist und wo die ethischen Grenzen liegen. Danach geht es um das Fundraising als professionelle Organisationsaufgabe und die Grundlagen einer Fundraising-Konzeption. Wie die deutsche Spendenlandschaft aussieht, wird in einem nächsten Abschnitt diskutiert. Darüber hinaus werden die Unterschiede zwischen Spenden und Sponsoring und die verschiedenen Sponsoringarten erörtert. Weitere Themen sind Fundraising-Methoden für Privatpersonen und für Stiftungen und Unternehmen. Zum Abschluss des Handbuchs stellt die Autorin die Fundraising-Märkte in Österreich und der Schweiz vor.
Dank einer klaren und einfachen Sprache sind die dargestellten Sachverhalte leicht zu verstehen. Wichtige Informationen werden durch grau unterlegte Kästchen hervorgehoben. Die einzelnen Kapitel sind auch ohne Vorwissen leicht zu verstehen.
Das Handbuch bietet nicht nur eine erste Einführung für „Fundraising-Frischlinge“, sondern verrät auch den „erfahrenen Hasen“ noch einige Tipps und Tricks.

Marita Haibach (2006): Handbuch Fundraising: Spenden, Sponsoring, Stiftungen in der Praxis. Frankfurt, Campus Verlag, 421 Seiten. Bestellnummer: ISBN 978-3-593-37934-0


„Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ – Kampagne zur Wanderschaft

Logo: „Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ – Kampagne zur Wanderschaft

Verbraucher können durch den Kauf regionaler Produkte zum Erhalt wertvoller Kulturlandschaften beitragen. Wie das geht, zeigen eine Ausstellung und der dazugehörige Film vom BUND Niedersachsen, die Teil der Kommunikationskampagne „Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ sind und ausgeliehen werden können. In der Ausstellung geht es um den Zusammenhang von Produkten und Spezialitäten mit niedersächsischen Kulturlandschaften und Bewirtschaftungsformen. So wird beispielsweise über Salzlämmer von der Nordseeküste informiert, über Moorschnucken der Diepholzer Moorniederung oder das Rote Höhenvieh aus dem Harz. Es geht darum, wie Produkte von geschützten Flächen aussehen und schmecken, welche Geschichten und Personen sich mit ihnen verbinden und wo diese Produkte zu erwerben sind.

Weitere Aktionen wie die Veröffentlichung regionaler Rezepte sind im Internet unter www.heimat-braucht-freun.de geplant. Dort kann man auch nach Anbietern in der eigenen Region suchen oder zukünftig mit einem eigenen Bild und Statement zum Regionaleinkauf das Fotoalbum erweitern. „Heimatgenüsse aus Niedersachsen“ wird gefördert vom Land Niedersachsen und von der Niedersächsischen Lottostiftung.

Die Wanderausstellung – 12 Roll-Ups und der Film – kann innerhalb Niedersachsens kostenlos ausgeliehen werden: BUND Niedersachsen e.V., Tel. 0511 965 69-14, E-Mail: bund.nds@bund.net

Erste Eindrücke vom Flyer und Begleitbuch zur Ausstellung unter www.heimat-braucht-freun.de im Download-Bereich.


Wege zur Finanzierung von Natura 2000 – ein Leitfaden

Deckblatt: Deutscher Verband für Landschaftspflege (DVL) e. V. (Hrsg.) (2008): Wege zur Finanzierung Natura 2000 – Gute Beispiele, wie Europa die biologische Vielfalt voranbringt

Spätestens mit der Entscheidung, zur Umsetzung des europäischen Netzwerks Natura 2000 kein eigenes Finanzierungsinstrument zu etablieren, sondern die bestehenden EU-Fördertöpfe hierfür heranzuziehen, stellt sich die Frage, wie die vorhandenen Fonds für Naturschutzzwecke sinnvoll genutzt werden können.

Der im Dezember 2008 vom Deutschen Verband für Landschaftspflege vorgelegte Leitfaden greift diese Frage auf: Er stellt in anschaulicher Weise die Bandbreite an Möglichkeiten vor, die schon heute für eine Erschließung von EU-Geldern zur Finanzierung von Naturschutzaktivitäten bestehen. Das Kernstück der Broschüre bilden 27 nachahmenswerte Beispiele unterschiedlichster Naturschutzmaßnahmen und -projekte aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, die mit EU-Mitteln realisiert werden konnten. Gerade mit Blick auf die anstehende Umsetzung des Health Checks der EU-Agrarpolitik bieten sie Akteuren aus dem Natur- und Umweltschutz, aber auch aus der Land- und Forstwirtschaft wertvolle Hinweise, um zeitnah Verbesserungen für den Naturschutz in den ländlichen Entwicklungsprogrammen zu erreichen. Darüber hinaus liefert der Leitfaden mit einer komprimierten Einführung zu den relevanten EU-Fonds, ihren Funktionsprinzipien sowie deren Einsatz in Deutschland wertvolles Grundlagenwissen und weist mit Empfehlungen zur Verbesserung der Fördermöglichkeiten auf weiteren Handlungsbedarf hin.

Deutscher Verband für Landschaftspflege (DVL) e. V. (Hrsg.) (2008): Wege zur Finanzierung Natura 2000 – Gute Beispiele, wie Europa die biologische Vielfalt voranbringt. DVL-Schriftenreihe „Landschaft als Lebensraum“, Heft 15, 82 Seiten.

 

Kostenloser Download als pdf-Datei:

www.lpv.de/index.php


Finanzen für die Region mobilisieren

Deckblatt: Josef Bühler, 2009: Aktives privates Kapital für die Region erschließen: Instrumente und Beispiele

Eines der wichtigsten Ziele in der Regionalentwicklung ist es, Bürger und Unternehmen mit ins Boot zu holen. Vor diesem Hintergrund gibt das Heft „Aktives privates Kapital für die Region erschließen“ eine Übersicht über projektbezogene und regionale Finanzierungssysteme und veranschaulicht diese anhand von Projektbeispielen und Erfahrungsberichten. So werden etwa Aktiengesellschaften, Genossenschaften und Fondsbeteiligungen, Beteiligungen über Schenkungen und Public-Private-Partnerships, verschiedene Regionalfonds, Stiftungen und Barter-Systeme vorgestellt. Die Instrumente werden zum Teil sehr grundlegend erklärt; in den meisten Fällen werden hierzu auch verschiedene Anwendungsmöglichkeiten genannt. Informationen zum Steuerrecht sowie Musterverträge und -vereinbarungen runden die Beschreibungen ab.

Die jeweils zugeordneten Beispielprojekte helfen, die Umsetzung zu verstehen: Egal, ob es um die Apfeltraum AG, einen Dorfladen, die Elektrizitätswerke Schönau GmbH, eine Bürgersolaranlage, ein Pflegeheim oder den Zukunftsfonds Dübener Heide geht – die Beschreibungen weisen auf wichtige Punkte hin und nennen Ansprechpartner, Literaturhinweise und Links für alle, die mehr erfahren wollen.

Das Heft ist sachlich, informativ und leicht lesbar geschrieben. Der Schwerpunkt liegt auf der Regionalentwicklungspraxis mit dem Ziel einer finanziell eigenständigeren Regionalentwicklung. Wer in diesem Sinne Argumente für die Entscheidungsträger in den eigenen Kommunen oder Kreisen braucht, wird hier fündig.

Josef Bühler (2009): Aktives privates Kapital für die Region erschließen: Instrumente und Beispiele. Euregia Verlag, 46 Seiten. Bestellnummer: ISBN 978-3-939361-03-9


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