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Ehrenamt in ländlichen Räumen
© Peter Kirchhoff / Pixelio.de
„Bürgergesellschaft und ehrenamtliches Engagement im ländlichen Raum“ ist das Schwerpunktthema im LandInForm 1.2009. Es wird der Frage nachgegangen, wie es eigentlich um das freiwillige Engagement in Deutschland und speziell in ländlichen Räumen bestellt ist. Neben der Vorstellung interessanter und außergewöhnlicher Projekte aus der Praxis – so wird beispielsweise gezeigt, wie Bürgerinnen und Bürger sich im Nahverkehr engagieren oder selber für einen DSL-Anschluss sorgen - wird außerdem kritisch beleuchtet, wie sich das Ehrenamt und dessen Funktion wandelt und gezeigt, welche Möglichkeiten es gibt, freiwilliges Engagement zu fördern.
Wo aber können sich Bürger informieren, die sich freiwillig engagieren wollen und Anregungen brauchen, wie und wo dies möglich ist? Wo können Engagierte etwas über Förder- oder Anerkennungsmöglichkeiten oder weitere interessante Hintergrundinformationen erfahren? Hierfür gibt es sowohl auf Bundes- als auch auf Länderebene verschiedene Anlaufstellen – einige davon stellen wir Ihnen hier vor.
News
"Familienpolitik muss vor Ort gemacht werden" – Expertenkommission legt Bericht vor
23.07.2009 „Starke Familie - Solidarität, Subsidiarität und kleine Lebenskreise“ heißt der Bericht einer Expertenkommission der Robert-Bosch-Stiftung. Als zentrale Ziele für Politik und Zivilgesellschaft fordert die Kommission die Förderung des Kindeswohls und die Teilhabe von Älteren am familiären Leben. Wegen der sich regional immer stärker differenzierenden Verhältnisse müsse Familienpolitik auf kommunaler Ebene gemacht werden.
Freiwilligendienste aller Generationen

07.01.2009 Das am 1. Januar 2009 gestartete Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend will den neuen Freiwilligendienst bundesweit etablieren. Dazu werden 46 Leuchtturmprojekte mit jährlich 50.000 Euro bei der Umsetzung von Strukturen zur Förderung des bürgerschaftlichen Engagements gefördert sowie verschiedene Vernetzungs- und Unterstützungsinstrumente für Ehrenamtliche geschaffen.
Kontaktstelle "Europa für BürgerInnen" eröffnet
12.12.2008 Am 1. Dezember 2008 startete die Kontaktstelle Deutschland „Europa für Bürgerinnen und Bürger“ mit ihrer Informations- und Beratungsarbeit über das gleichnamige EU-Förderprogramm. Das Programm fördert Bürgerbegegnungen im Rahmen von Städtepartnerschaften, die Durchführung von Veranstaltungen sowie die Erstellung von Studien und Publikationen, die den Bürgerinnen und Bürgern das Projekt „Europa“ näherbringen.
Wir pflegen - Interessenvertretung für pflegende Angehörige

14.10.2008 Unter dem Namen "Wir pflegen" will die erste Interessenvertretung für pflegende Angehörige bundesweit das Gemeinsame aller pflegenden Angehörigen und Freunde nach außen vertreten und auf Bundes-, Länder- und Regionalebene die unterschiedlichen Organisationen und Initiativen zusammenführen. Entstanden ist der Zusammenschluss als praktische Konsequenz des internationalen Forschungsprojekts EUROFAMCARE.
Ratgeber BürgerStiftungsCheck

13.10.2008 Der Verein Aktive Bürgerschaft e.V. hat seine Publikationsreihe Ratgeber zu Bürgerstiftungen um den BürgerStiftungsCheck erweitert, der als strategisches Managementinstrument für Bürgerstiftung eingesetzt werden kann. Ebenfalls 2008 erschienen ist der "Länderspiegel Bürgerstiftung" im Fakten und Trends zur Entwicklung dieses Finanzierungsmodells in Deutschland.

LandInForm 1.2009